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Autor Thema: Ex-Generalmajor Smedley Butler bringt es auf den Punkt...  (Gelesen 2022 mal)

Medizinmann99

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Im Herbst 1934 brachte der amerikanische Generalmajor Smedley Butler, der sich seit seiner Jugend durch große Tapferkeit und Hilfsbereitschaft für seine Kameraden auszeichnete, konkrete Pläne für einen geplanten Staatsstreich gegen den amerikanischen Präsidenten Franklin Delano Roosevelt an die Öffentlichkeit, um diesen Putsch zu verhindern.

Die gleichen amerikanischen Bankenkreise, die damals auch Hitler unterstützten, wollten Roosevelt absetzen und durch eine von ihnen gesteuerte Galionsfigur ersetzen. Dazu hatten sie Smedley Butler ausersehen, der aber nicht mitspielte und alles offenlegte. Nun schrieben große Zeitungen von einer „Verschwörungstheorie“ und versuchten, Butler lächerlich zu machen.

Doch ein Kongreßausschuß bestätigte später die Angaben Butlers - was wiederum dieselben Medien kaum für „berichtenswert“ erachteten.
Generalmajor Smedley Butler war ein politischer und strategischer Denker und ein Mann militärischer Praxis. Deshalb kommen Fachleute, Theoretiker und Spezialisten nicht darum herum, sich mit dem auseinanderzusetzen, was Butler in einer öffentlichen Rede erklärte:

„Ich glaube an eine angemessene Verteidigung an unseren Küsten und nichts anderes. Wenn eine Nation hierherkommt, um zu kämpfen, dann werden wir kämpfen... Aber ich würde nie mehr in den Krieg ziehen, wie ich es getan habe, um die lausigen Investitionen der Bankiers zu schützen. Es gibt nur zwei Dinge, für die wir kämpfen sollten. Eines ist die Verteidigung der Heimat und das andere die ,Erklärung der Menschenrechte'. Jeder aus einem anderen Grund geführte Krieg ist nichts als Erpressung.

Es gibt keinen erpresserischen Trick, den die Militärbande nicht kennt... Es mag seltsam erscheinen, daß ich als Mann des Militärs einen solchen Vergleich anstelle. Meine Wahrheitsliebe zwingt mich dazu. Ich habe 33 Jahre und vier Monate aktiv gedient, als Mitglied der agilsten Streitkraft, dem Marine Corps. Ich diente in allen Dienstgraden vom Leutnant zum Generalmajor. Und während dieser Zeit verbrachte ich den größten Teil meiner Zeit als hochkarätiger Muskelmann für das Big Business, für die Wall Street und die Banken. Kurz, ich war ein Erpresser, ein Gangster für das Kapital.

Damals vermutete ich schon, daß ich nur ein Teil eines Erpressersyndikats war. Heute bin ich mir dessen sicher. Wie alle professionellen Militärs machte ich mir keinen eigenen Gedanken - erst als ich den Dienst quittierte. Meine geistigen Fähigkeiten waren gleichsam ruhiggestellt, während ich die Befehle der Vorgesetzten ausführte. Das ist für alle Militärs typisch.

Ich half 1914, Mexiko, insbesondere Tampiko, für die amerikanischen Ölinteressen zu sichern. Ich half Haiti und Kuba zu einem Ort zu machen, an dem die Jungs von der National City Bank ihr Einkommen kassieren konnten. Ich half beim Ausrauben eines halben Dutzend von Republiken in Mittelamerika, zum Wohle der Wall Street. Die Liste dieser Erpressungen ist lang. Ich half in der Zeit von 1909 bis 1912, Nikaragua für das internationale Bankhaus der Brown Brothers zu säubern. Ich sorgte 1916 in der Dominikanischen Republik für eine strahlende Perspektive der amerikanischen Zucker-Interessen. In China half ich, daß Standard Oil unbelästigt blieb.
Während all dieser Jahre hatte ich, wie die Jungs im Hinterzimmer sagen würden, ein Erpressersyndikat. Wenn ich daran zurückdenke, dann habe ich das Gefühl, ich hätte Al Capone ein paar Tips geben können. Er konnte mit seinem Erpressersyndikat doch nur in drei Stadtteilen operieren. Ich operierte auf drei Kontinenten.“

Zu diesen Erkenntnissen kam Mr. Butler also schon vor knapp 70 Jahren.

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Anmerkung vom Medizinmann:
Ich denke, angesichts der laufenden Kriegsvorbereitungen gegen den Iran, was voraussichtlich zu katastrophalen Konsequenzen für die gesamte Welt führen wird, ist das hochaktuell.

Selbstredend wird man der westlichen Bevölkerung über die Kriegsgründe und insbesondere natürlich über die Gründe des kommenden Wirtschaftszusammenbruches auch diesmal wider Märchen erzählen - wie immer, d.h. nach dem Muster der Lusitania, des Sender Gleiwitz, Pearl Harbor oder Tonkin Zwischenfall vorgehen...
« Letzte Änderung: 27. März 2007, 02:47:39 von Medizinmann99 »
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"Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plane eines allwissenden und allmächtigen Wesens zustande gekommen sein. Das ist und bleibt meine letzte und höchste Erkenntnis." Isaak Newton
 

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