Morbus Meulengracht Forum

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Nachrichten - notarzt

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Um den englischen Artikel am Anfang des Threads mal frei und sinngemäß zu übersetzen:

Es gibt z.B. in Broccoli einen Stoff der Glucoraphanin heißt,
dieser zerfällt je nach den äußeren Einflüssen, entweder zu Sulforaphan oder zu Sulforaphannitril,
wobei Sulforaphan noch mit Gluthation konjugiert werden kann (d.h. es wird über ein Enzym Gluthation mit Sulforaphan verbunden).

Die Forscher haben jetzt zwei unterschiedliche Zelllinien (HepG2 und HT29) genommen, die sie künstlich, z.B. auf Nährplatten gezüchtet haben.

Dabei haben sie drei Gruppen gebildet: Die Zellen wurden entweder mit Sulforaphan, mit Sulforaphangluthation oder mit Sulforaphannitril in Kontakt gebracht.

Ergebnis: bei Kontakt mit Sulforaphan oder Sulforaphangluthation hat sich folgendes gezeigt:
Primär haben sich die die mRNA-Level für UDPA1 und GSTA1 deutlich erhöht. Die mRNA ist sozusagen eine Kopie des Gens über die dann die Proteine (Eiweiße, in diesem Fall Enzyme) UDP und GST "angefertigt" werden können.

Weiterhin haben sie noch nachgewiesen, dass nicht nur die "Baupläne" (mRNA) ansteigen, sondern in der Tat auch das Produkt, also die UDP-Transferase.
Und dass diese auch funktionsfähig ist, haben sie gezeigt, indem sie die 2-8fache Steigerung des vom Enzym (UDP) katalysierten Stoffwechselschrittes (die Bilirubin-glukoronidierung) nachgewiesen haben.

Sulforaphannitril, zu dem Glucoraphanin ja auch zerfallen kann, zeigt diesen Effekt allerdings nicht.


[Habe 13 Seiten Postings übersehen - Verzeihung wenn der Artikel schon bis ins Detail übersetzt wurde.]


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Symptome / Re: Migräne? - Oder doch MM?
« am: 13. März 2007, 11:33:04 »
Hallo Forum!

Folgendes Zitat würde ich als Arzt gerne kurz kommentieren:

Man kann es kurz auf einen Nenner bringen, ein "normaler" Arzt hat von MM keinerlei Ahnung. Sieht man ja auch daran, daß das Schlimmste gegeben wurde, was man bei MM überhaupt geben kann.  Das ist schon ein besonders eindrückliches Zeichen ausufernder Sachkompetenz. "Streng genommen" könnte man den verantwortlichen Arzt jetzt klagen, nur leider ist - wie wir ja alle wissen - MM keine wirkliche Krankheit und kann somit auch nicht für die Beschwerden Deines Sohnes verantwortlich sein, weswegen man vor Gericht unterliegen würde.

Es ist durchaus richtig, dass der Morbus Meulengracht im der Hauptvorlesung Innere Medizin oftmals nur am Rande erwähnt wird, da die Symptome zumeist nicht nachhaltig gesundheitsschädigend sind und, so zumindest nach Lehrbuch, es derzeit keine Therapie gibt, welche nicht größere Nebenwirkungen hätte als sie Nutzen bringen würde.

Als mein Gastroenterologe jetzt kürzlich den Verdacht auf MM bei mir diagnostiziert hat, hatte ich den Namen zwar schon mal gehört, musste aber die genaueren Infos dazu auch nochmal nachlesen.

Dennoch ist dem Arzt in den beiden oberen Postings kein Vorwurf zu machen. Nicht etwa weil der MM nicht als Krankheit gilt und man deshalb vor Gericht verlieren würde, sondern weil der Arzt wohl nichts von der Erkrankung wußte. Hätte er davon gewußt, wäre ein Vorwurf gerechtfertigt gewesen.

Denn es ist ja nicht so, dass ein leicht erhöhter Bilirubinspiegel sofort auf MM schließen lässt. Hauptursache für Bilirubinerhöhungen sind sicherlich Stauungen der Gallengänge. Im Routinelabor wird ja selten direktes von indirektes Bilirubin unterschieden, sodass der Unterschied nicht offenbar wird.

Ich finde es schade, dass hier im Forum so ein schulmedizin-feindlicher Ton herrscht. Aber das ist wohl bei Krankheiten, der die Schulmedizin nur wenig Beachtung entgegenbringt wohl zwangsläufig so.

Auch wenn ich hier schon einige wissenschaftliche Artikel zitiert gesehen habe (durchaus auch von Medizinmann99)


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