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Themen - Petra

Seiten: [1] 2 3 4
1
Hallo,

das neue Buch von Dr Mutter: " Was uns heute krank macht - Wege zur Heilung" wird diesen Monat auf den Markt kommen. Es gibt bereits eine Vorankündigung des Verlags :)

Wenn man möchte kann man sich das Buch auch bei dem Verlag direkt bestellen.

2
Hallo, ;)

ich habe per Mail diesen sehr informativen Link zum Vortrag von Dr K. und Dr M. bekommen. Dauer ca 2 Std, deutsch.

http://tinyurl.com/2zcwfw


Viele Grüße Petra

3
Hallo,  ;)

Enorm was in den Gräsern alles drin steckt.   :-clap


Gesundheitswunder Chlorophyll in Form von Grassäften

Schon seit Jahrtausenden kennt der Mensch die Samen der Grasgewächse als Nahrungsmittel, z.B. in Form von Keimlingen. Wir sollten jedoch nicht vergessen, welch ein Segen im Grün der Gräser selbst enthalten ist. Wenn Tiere ausschließlich mit Gras gesund bleiben, von der Geburt bis zum Tod, dann ist Pflanzengrün für den Menschen, mit dem am höchsten entwickelten "Tierkörper", die optimale Nahrung. Es gibt mehr als 4700 bekannte Grasarten, von meterhohen, tropischen Gräsern bis zum kargen Tundragras und davon ist nicht eine Grasart giftg.

Gräser speichern mittels Photosynthese die reine Sonnenenergie in Form von Chlorophyll. Dieser grüne Pflanzensaft ist dem menschlichen Blut sehr ähnlich und wirkt dadurch als Grundstoff für die Blutbildung und für die Gesundheit des Blutes. Man verwendet nur den reinen Chlorophyll-Saft. Wenn man das Gras auskaut, wird das Chlorophyll direkt über die Schleimhäute im Mund und Magen aufgenommen. Die unverdaulichen Fasern spuckt man einfach wieder aus.

Eine solche Chlorophyll-Kur ein bis zweimal im Jahr durchgeführt, beflügelt alle Lebensgeister und bringt den Körperzellen die für das gesunde Zellwachstum so notwendigen Ordnungsinformationen und einen Vitalstoff- und Enzymsegen ohne Gleichen.

Bis zu 150 g Grassaft kann auf einmal getrunken werden. Jedoch beginnt man, wegen seiner starken Reinigungswirkung mit 1 – 2 Teelöffeln pro Einnahme. Der Körper muß sich erst langsam an dieses energiegeladene Basengetränk gewöhnen, da es sonst schnell zu starken Entgiftungsreaktionen kommen kann. Den Grassaft kann man wunderbar mit einer speziellen mechanischen, gußeisernen Saftpresse gewinnen.

Dr. Earp Thomas vom Bloomfield Laboratorium in New Jersey isolierte aus dem frischen Weizengrassaft über hundert Stoffe, darunter alle bekannten Mineralstoffe, in höherer Konzentration als im Samen selbst. Im Vergleich zu Kuhmilch ist der Kalziumgehalt in Grassaft fast gleich hoch. Der Eisengehalt ist fünf mal höher als der im Spinat. Das Verjüngungs- und Fruchtbarkeitsvitamin E ist im Weizengrassaft mehr als reichlich enthalten. Grassäfte enthalten auch 21 % vollwertiges Protein mit allen lebenswichtigen Aminosäuren. Die hohe Enzymkonzentration fördert den gesamten Stoffwechsel, was ausgesprochen wichtig ist für die zivilisationskostgeschädigte, krebs- und aidsanfällige Menschheit. Besonders das geheimnisvolle Enzym P4D1 im Weizengrassaft ist in der Lage, eine Stimulation des DNA-Reparatursystems in den Fortpflanzungszellen zu bewirken. Enzyme mindern zellschädigende Einflüsse radioaktiver Strahlung, bremsen den Alterungsprozeß, stabilisieren das Immunsystem und wirken dem Krebsgeschehen entgegen.

Grassäfte aus wild gewachsenen Gräsern haben die wunderbarsten Geschmacksnouancen. Dinkelgrassaft wirkt stimmungsaufhellend und hat allerhöchste Ordnungsinformationen für den Körperzellstaat.

Gerstengrassaft unterstützt durch seine Bitterstoffe im Besonderen die Entgiftung und Regeneration der Leber.

Weizengrassaft
fördert die Funktion des Herzens und aller anderen Organe. Er wirkt dem Krebsgeschehen entgegen, mobilisiert das Immunsystem und harmonisiert den Säuren-Basenhaushalt im Blut. Grassäfte reinigen das Blut und fördern die Heilung von Blutkrankheiten. Sie dienen der Verjüngung und Fruchtbarkeit, nähren die Haut und schaffen Schönheit von innen. Weizengrassaft reinigt den Darm und fördert ein gesundes Darmmilieu. Er entgiftet das Zahnfleisch und festigt die Zähne und er versorgt das Gehirn mit allen nötigen Vitalstoffen und befähigt auf diese Weise zu geistigen Höchstleistungen. Grassaft bekämpft auch schlechten Mundgeruch und unterstützt ganz wunderbar die innere Reinigung beim Fasten. Grassäfte fördern die Heilung von Verbrennungen und Wunden, vermindern Schäden radioaktiver Strahlung und unterstützen die Ausscheidung von Schwermetallen.

Deshalb und aus tausend anderen Gründen werden Grassäfte, im Besonderen Weizengrassaft, Dinkelgrassaft und Gerstengrassaft als "vollkommenes Lebensmittel" bezeichnet.

Im RainbowWay Workshop "Gesundheitswunder Chlorophyll"
bearbeiten wir das Thema Grassäfte ausführlich in Theorie und Praxis
Kurse: siehe aktueller Seminarkalender oder auf Anfrage ab 6 Personen

Hochwertige getrocknete Grassäfte in Rohkostqualität gibt es auch fertig als Pulver, zum Anrühren.

Gerstengras

Gerstengras bietet eine Fülle an Vitaminen, Mineralien, Enzymen und Spurenelementen. Es ist reich an Kalium, Beta-Karotin, Vitamin C, B2 und B3. Schon bei den Sumerern spielte Gerstengras eine große Rolle. Heute wissen wir, daß Gerstengras das Nährstoffspektrum von grünem Gemüse und Salat bei weitem üübertrifft. Keimling Gerstengras wird absolut sorgfältig ohne Pestizide in Australien angebaut und verarbeitet. Der gewissenhafte Hersteller überwacht Boden und Pflanzen, ja sogar die Luft, um das Produkt vor Umweltschädigungen zu bewahren. Bereits 30 Minuten nach der Ernte ist das Gras bei Körpertemperatur getrocknet und die wertvollen Nährstoffe konserviert. Durch feines Zermahlen entsteht ein hellgrünes, appetitliches, frisch duftendes Pulver.

Die Vorzüge von Gerstengrassaft:
Frischgepresster Gerstengrassaft mit seinen Bitterstoffen ist geschmacklich gewöhnungsbedürftig, aber zur Regeneration der Leber und zur begleitenden Candida-Antipilzdiät unübertroffen.
Gut für das Herz: Gerstengras liefert doppelt so viel Kalium und Kalzium wie Weizengras. Das beruhigt den Herzmuskel, erweitert die Blutgefäße, senkt den Blutdruck und reguliert den Säure-Basenhaushalt in besonderer Weise.
Der Kalziumgehalt liegt bei Gerstengras sogar 12 mal höher als bei Kuhmilch. Während Weizengras zu den "Wachmachern" zählt, wirkt das Gerstengras eher beruhigend und stabilisierend. Einige Enzyme funktionieren auch als Radikalenfänger (Antioxidanzien) und machen "Freie Radikale" unschädlich. Das Enzym SOD (Superoxad Dismutase) ist ein starker Radikalenfänger und in Gerstengras reichlich vorhanden. Dabei schützt SOd nicht nur die Zellen, sondern auch die DNa in den Zellen vor der Zerstörung.

Dinkelgras Pulver
Das junge Dinkelgras mit seinem legendären Nährstoffreichtum, seltenen Enzymen und herausragendem Chlorophyllgehalt ist ein energiereiches Lebensmittel. Die starken Ordnungskräfte im Urgetreide Dinkel waren im Altertum der Äbtistin Hildegard von Bingen wohl bekannt. Dinkel enthält mehr Protein und mehr lebenswichtige Mineralien und Spurenelemente als das gezüchtete Hybridgetreide Weizen. Das basenreiche Dinkelgras Pulver ist eine der hochwertigsten Nahrungsergänzungen für gesundheitsbewußte Menschen jeden Alters. Man trinkt diesen Vitaltrunk zur Unterstützung der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit sowie der Abwehrkräfte und ganz besonders, um ernährungsbedingte Mängel auszugleichen.

Die Vorzüge von Dinkelgrassaft:
Dinkel zählt zu den Urgetreiden und wurde bereits in der späten Steinzeit angebaut. Dinkelgrassaft zeichnet sich nicht nur durch einen angenehmen Geschmack aus. Die gute Reinigungswirkung auf den Darm ist schnell spürbar. Die Hl. Hildegard von Bingen lobt die starken Ordnungskräfte im Dinkel. Zur Vorbeugung und bei allen Tumorerkrankungen ist Dinkelgrassaft allen anderen Grassäften vorzuziehen. Eine Laboranalyse bestätigte die Empfehlungen der Hl. Hildegard: Dinkelgras enthält doppelt so viel vom Antikrebsvitamin B17, auch Laetrile oder Amygladin genannt. Dinkel zeichnet sich aus durch einen höheren Gehalt an Kalium, Proteinen, Phosphor, Calcium, Eisen. Höher im Vergleich zum Weizengrassaft ist auch der Gehalt an Vitamin B1, B2 und B3. Dinkelgrassaft ist eine nervenstärkende Gehirnnahrung, die wärmt und viel Kraft spendet.
Von Prof. Weuffen wurde entdeckt: "Rhodanid" ist eine bioaktive Substanz mit antibiotischen und vitalisierenden Eigenschaften, die vor Infektionen schützt und nicht nur in der Muttermilch und in den Körpersekreten zu finden ist, sondern auch im Dinkelsamen. Rhodanid fördert Blutbildung, Abwehrkräfte, Sexualität und Wachstum, stabilisiert die Träger des Erbgutes und schützt das ungeborene Kind schon im Mutterleib vor Mißbildungen.

Greens of Kamut®
ist der getrocknete Saft des Kamutgrases, ein hochbasischer Zellschutz, reich an Kupfer und Zink. Greens of Kamut® liefert konzentriert Vitalstoffe. Herausragend ist das Enzym Superoxiddismutase. Es trägt zu einem großen Teil zu der Fähigkeit bei, freie Radikale zu neutralisieren und die Zellen zu schützen. Greens of Kamut® enthält kurzkettige Aminosäuren, Antioxidantien, aktive Enzyme, Vitamine, Mineral- und Phytoschutzstoffe. Es ist die geballte Urkraft, nicht gezüchtet, nicht hybridisiert. Beim Entsaften werden die Faserstoffe abgetrennt. So erhalten Sie lebendige Nährstoffe - konzentriert. Kamut ist eine Wildform unseres heutigen Weizens. Der Anbau erfolgt auf mineralstoffreichem Boden in Utah, wo weder chemische Pflanzenschutzmittel noch tierischer Dünger eingesetzt werden. Bewässert wird mit alkalischem, mineralreichem Bergquellwasser. Die grünen Blätter des Kamutgetreides werden unmittelbar nach der Ernte entsaftet. In einem speziellen Verfahren wird der grüne Kamutsaft schonend in wenigen Minuten getrocknet und sofort verarbeitet - die wertvollen Nährstoffe werden bewahrt. Sofort nach der Ernte wird der frisch gepresste Saft wertschonend getrocknet. Rohkostqualität ist garantiert.

Buchempfehlung: "Weizengrassaft - Medizin für ein neues Zeitalter" von Reiner Schmid.

Speziell zu GERSTENGRASSAFT - das natürliche Nahrungsergänzungsmittel

Seit Jahren wissen wir, das unsere ausgebeuteten Böden zu wenig Vitalstoffe in die Pflanzen einbauen können. Wir können das Defizit hinnehmen oder mit Nahrungsergänzungsmitteln ausgleichen. Hierbei handelt es sich jedoch um einen im Labor mehr oder weniger intelligent zusammengestellten Vitamin- und Mineralstoffcocktail. Denn wir haben noch lange nicht alle Geheimnisse unserer Nahrung entschlüsselt. Die natürliche Umgebung eines Vitalstoffes bietet einfach eine Garantie, dass sich die Wirkung voll entfalten kann.
Grassäfte waren bereits vor Jahren ein Thema, meistens der Weizengrassaft. Jetzt ist man den Wirkungen des Gerstengrassaftes auf der Spur. Dieser hat als Trumpfkarte das Chlorophyll, und davon gemessen die 66-fache Menge von der im Spinat. Man kann davon ausgehen, dass der grüne Pflanzenfarbstoff eine zentrale Rolle im vielfältigen Wirkungsspektrum spielt. Das Chlorophyll sticht etliche Krankheiten aus, angefangen von der Anämie über Candida albicans-Erkrankungen, alle Krankheiten, die als Ursache ein defektes Immunsystem haben, bis hin zu Krebserkrankungen. Es darf jetzt nicht der Eindruck entstehen, dass der Gerstengrassaft ein medizinisches Heilmittel darstellt. Eine solche Bezeichnung wird ihm nicht gerecht, aber es existieren dennoch Studien (z.B. Erfolgsberichte des Japaners Dr. Hagiwara), die einen eindeutig positiven Zusammenhang zwischen dem regelmäßigen Konsum von Gerstengrassaft und einer Verbesserung dieser erwähnten Erkrankungen dokumentieren.

 
Die Wirkungsmacher

Durchschnittliche Zusammensetzung von 10 g Gerstengraspulver:

Eiweiß - 2288 mg; Rohfaser - 1716 mg; Chlorophyll -53 mg; Kohlenhydrate - 4 mg; Kalzium - 52 mg; Mangan - 1 mg; Zink - 50 µg; Selen - 10 µg; Vit. B 12 - 3 µg.
Gerstengrassaft stellt eine gute pflanzliche Vit. B12-, Eisen- und Zinkquelle dar (wichtig für Vegetarier und Veganer).
Chlorophyll wird auch als das "Blut der Pflanzen" bezeichnet, und es ist daher naheliegend, dass es bei der Heilung der Blutarmut unterstützt. Ähnlich wie beim Hämoglobin im menschlichen Blut ist das Chlorophyll im "pflanzlichen Blut" der mobile Lieferwagen für das Eisen. Ein hoher Eisengehalt wirkt einer Eisenmangelanämie entgegen, und das Chlorophyll begünstigt auch die Heilung von anderen Anämieformen, weil es zusätzlich die Blutbildung. anregt. Von einer Anämie sind viele Frauen betroffen. Schließlich scheidet jede Frau im gebärfähigen Alter einmal im Monat Menstruationsblut und damit auch Eisen aus. In der Schwangerschaft ist der Eisenbedarf noch wesentlich höher, insbesonders im letzten Schwangerschaftsdrittel. Die zweite Risikogruppe für Anämieerkrankungen sind Vegetarier und Veganer. Der Gerstengrassaft enthält viel Eisen und dies auch noch in einer leicht aufnehmbaren Form. Eisen steht beim Menschen symbolisch für Lebenskraft und Lebensenergie. Somit stärkt man mit einer gut verwertbaren Eisengabe auch die Lebensgeister, "Chlorophyll stärkt alle Organe" (Ärztin Dr. Swope). Anders ausgedrückt kann man den Gerstengrassaft als das Licht des Lebens bezeichnen. Der Autor Heinz Grill: "Er bringt den Menschen mit dem Prinzip Licht in Verbindung, fördert die Sensibilität, seelische Stabilität und reines Denken!"
Der Autor und Ernährungsberater Gabriel Cousens sieht im Gerstengrassaft ein "biogenes" Lebensmittel, welches hochgradig lebens- und energiespendend wirkt.

Wirkungsweise verschiedener chemischer Inhaltsstoffe: Der blutkräftigende Effekt des Chlorophylls bzw. des Eisens wurde bereits erwähnt. Der hohe Kalziumgehalt fördert die Knochenbildung. Auch hier ist das Element sehr leicht verfügbar (leichter als in Milch und Milchprodukten und der Gehalt an Kalzium ist im Gerstengrassaft doppelt so hoch wie in der Milch). Das Eiweiß - und Eiweiß ist nicht gleich Eiweiß - wird ebenfalls sehr leicht aufgenommen, mit allen acht essentiellen Aminosäuren und einem Aminosäurenprofil, das für den Menschen äußerst sinnvoll ist.

Weiters beinhaltet der Gerstengrassaft leberstärkende und galleanregende Bitterstoffe sowie ein richtiges Sortiment an Enzymen. Erwähnt seien hier die Verdauungsförderung, die gezielte Enzymtherapie bei Krebs, ebenso bei Herzerkrankungen, Diabetes und Arteriosklerose. Gerstengras wirkt dadurch als natürliches Antibiotikum und fördert eine gesunde Darmflora. Bei Candidabefall ist es eines der wenigen Nahrungsmittel, die den Pilz nicht füttern, sondern die natürlich angesiedelte Flora - hauptsächlich auf den Darm bezogen - unterstützen.
Ein Enzym ist besonders erwähnenswert: die Superoxid-Dismutase, abgekürzt SOD. Es gehört in die Rubrik der effektiven Antioxidatien auf zellularer Ebene. In der Funktion als spezifischer Radikalfänger verhindert es die zellschädigenden Aktionen unkontrollierter Superoxid-Radikale. Der schleichende Muskelabbau während des Alterungsprozesses wird verlangsamt. Die Alterung, mikroskopisch beleuchtet, setzt sich aus vielen gestörten Funktionen zusammen, wo die Reparaturorganisation mit der Vielzahl der kleinen Schadensmeldungen nicht mithalten kann. Werden die zellschädigenden Substanzen schon im Vorfeld unschädlich gemacht, fallen weniger Reparaturen an.
Ebenso werden einige krebserregende Substanzen von der Superoxid-Dismutase neutralisiert, so dass durch diesen Stoff keine Krebszelle entstehen kann, die dann wiederum von unseren Killerzellen erkannt und eliminiert werden müsste. Schlussendlich führt dieses Enzym Schutzfunktionen durch, die uns helfen länger jung zu bleiben.

Der Gerstengrassaft im gesamten neutralisiert eine Vielzahl von Giftstoffen. Als möglicherweise stärkster natürlicher Basenbildner hat er die Aufgabe, saure Schlackenstoffe zu binden und damit zu neutralisieren. Die entgiftende Wirkung des Gerstengrassaftes setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen, wie der erwähnen SOD. Nur so wird es möglich, dass auch Schädigungen von radioaktiven Strahlen mit der Unterstützung des Gerstengrassaftes repariert werden können.

Mit dem Gerstengrassaft haben wir ein gesundheitsförderndes Lebensmittel in der Hand, welches die negativen Folgen einer vitalstoffarmen Fast-Food-Ernährung ausgleichen kann. Es ist darmfreundlich, dass es auch während einer Fastenkur getrunken werden kann, ohne dass die Darmzotten beleidigt sind und unangenehme Bauchschmerzen verursachen.

Herstellung von Gerstengrassaft (Empfehlung für den täglichen Bedarf):

2 - 3 x täglich  1 Teelöffel Graspulver in ca. 250 ml Wasser, Obstsaft oder Mandel-, Soja- bzw. Reismilch auflösen und möglichst vor den Mahlzeiten trinken (kein heißes Wasser verwenden!).

Das Pulver kann auch über Speisen (z. B. Gemüse, Salate) gestreut aber auch zur Herstellung von Kräutersalz verwendet werden. Gerstengraspulver verleiht vielen Speisen einen pikanten Geschmack.
Bei Kuranwendungen kann je nach Bedarf die Dosis individuell verändert werden (zu beachten sind dabei jedoch die Entgiftungsreaktionen des Körpers).


Viele Grüße Petra

4
!Wichtige Artikel zu allg. Gesundheitsthemen! / Wirkung von Ginseng
« am: 18. Januar 2008, 21:52:17 »
Hallo, ;)

Wirklich enorm die Wirkung von Ginseng:

Ginseng Wurzel für das Plus
      an Lebenfreude
 


Ginseng schreibt man zahlreiche Wirkungen zu. Viele Naturheilärzte meinen: Gingeng wirke anregend auf die geistige und körperliche Energie. Ginseng würde in China seit 5000 Jahren benutzt. Ginseng hülfe dem Körper Gifte auszuscheiden und erhöhe die Aufnahmefähigkeit von Vitaminen, Mineralstoffen und purenelementen, da es die Drüsen zur inneren Sekretion anregt.
Ginseng würde besonders bei älteren Menschen eingesetzt, da diese öfter Resorptionsstörungen haben. Ginseng könne sehr gut auf nüchternem Magen toleriert werden. Ginseng werde eingesetzt um: - den Blutdruck zu regulieren - Verdauungsbeschwerden zu lindern - Schlaflosigkeit zu beseitigen - Arthritis zu lindern - Unterzuckerung zu regulieren. Entscheiden Sie selbst, welche Wirkungen hier zutreffen:
Ginseng ...

    * steigert die Vitalität
    * erhöht das Leistungsvermögen
    * schärft die Sinne
    * wirkt belebend,
    * stressmindernd,
    * leistungsfördernd,
    * reaktionsverbessernd,
    * konzentrationsfördernd,
    * schafft Kraftreserven für Körper & Geist
    * erhöht die Belastbarkeit
    * verbessert die Konzentrationsfähigkeit
    * erhöht die Leistungsfähigkeit
    * beugt Streß und Umweltbelastungen vor
    * stärkt die Widerstandskräfte
    * verbessert die Regenerationsfähigkeit
    * beschleunigt die Genesungszeit
    * wirkt allgemein vitalisierend
    * verbessert das Wohlbefinden

Ginseng soll also wirklich zahlreiche Wirkungen haben. Man spricht in Asien sogar von den sogenannten "Ginsengpeople". Oftmals wurde Ginseng nur Männern zugänglich gemacht. Teilweise heute noch. Die Wurzel galt lange Zeit als "vermenschlicht" sie wurden teuer gehandelt und je menschenähnlicher eine Wurzel aussah, desto höher der Preis.

Die Frage bei Ginseng ist, wieviel verschiedene Ginsengoide enthalten sind. Amerikanischer Ginseng gilt eher als "yang", sprich beruhigend, daher ist er z.B. in guten Immunpräparaten enthalten. Sibirischer Ginseng ist eher dem ying, sprich belebenden Element zuzuordnen und daher eher in guten Ginsengkombinationen zu finden. Diese Wirkrichtungen soll man sogar an hand chromatographischer unterschiede beweisen können. Sogenanter Phanaxginsen nach cs meyer soll der beste Ginseng mit den meisten Ginsengoiden sein.

Ginseng gehört zur Gruppe der Saponine und besitzt wertvolle Eigenschaften: Erreger- und entzündungshemmend, schleimlösend und stoffwechselanregend.

Dazu kommen zahlreiche weitere lebenswichtige Inhaltsstoffe: Vitamine der B-Gruppe (B1, B2, B6, B12, Folsäure), Vitamin C, E, und H, Aminosäuren, Mineralien und Spurenelemente wie z. B. Germanium, Selen, Kalium, Calcium, Magnesium, Fluor, Phosphor, Eisen und Zink.

 
Ginseng ist Hilfe zur Selbsthilfe des Körpers

Speziell seine Fähigkeit zur Überwindung von gesundheitlichen Störeinflüssen zeichnet Ginseng von allen Heilpflanzenaus. Seine besonderen Wirkeigenschaften tragen ganz wesentlich dazu bei, das gesunde Gleichgewicht der körperlichen Abläufe zu stabilisieren bzw. ein gestörtes Gleichgewicht wieder herzustellen.
Diese Wirkung läßt sich im Sinne eines Schutzes, einer Normalisierung, Harmonisierung und Kräftigung des Organismus beschreiben.
Ein Wert, der für jedes Alter gültig ist.
Ginseng ist ein Adaptogen

Das heißt, Ginseng verbessert die Fähigkeit des Körpers, sich negativen Einflüssen besser anzupassen (adaptieren) und so die Gegenwehr besser organisieren zu können. Das Geheimnis des Ginseng liegt in der natürlichen Kombination seiner Inhaltsstoffe. Dazu gehören speziell die Ginsenoside, nur im Ginseng vorkommende Wirkstoffe, von denen inzwischen mehr als 20 nachgewiesen sind.

Ginseng Anwendungsgebiete

Ginseng: Wirkungen auf Herz-Kreislauf-System und Blutdruck

Ginseng stärkt das Herz-Kreislauf-System und wirkt sich dabei regulierend auf den Blutdruck aus. In pharmakologischen Untersuchungen wurde festgestellt, dass einige Ginsenoside hohe Blutdruckwerte absenken und zu niedrige anheben können. Belastungstests zeigten, dass sich die Muskel-Kontraktionskraft des Herzens verbesserte. Ginseng unterstützt das Herz in seiner Funktion und fördert die Durchblutung (insbesondere auch die des Herzmuskels). Gerade auch Menschen mit Durchblutungsstörungen wie Tinnitus, Schwindel, kalten Händen und Füssen können von der Ginseng-Wirkung profitieren.

Ginseng: Immunsystem und Allergien

Ginseng stärkt das Immunsystem, indem es die Abwehr- und Schutzmechanismen des Körpers mobilisiert. Die Widerstandskraft gegen Mikroorganismen sowie körperfremde, krankmachende Stoffe erhöht sich fühlbar. Viele Anwender der Ginseng-Wurzel machen ihre Ginsengkur daher vor allem im Herbst und im Frühjahr.
Ob Ginseng die Bildung der verschiedenen Antikörper anregt oder nur die Immunreaktionen des Körpers verstärkt, ist bisher ungeklärt. Eine direkte antimikrobielle Wirkung des Ginseng konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Deshalb geht man heute davon aus, dass die verbesserte Widerstandskraft vor allem aus den allgemein stabilisierenden und kräftigenden Effekten des Ginseng resultiert. Da auch Allergien als überzogene Immunreaktionen verstanden werden können, gelingt es Ginseng oftmals, ganz allgemein die Allergie-Neigung des Organismus herabzusetzen.

Ginseng: Anti-Stress-Wirkung der Ginseng-Wurzel

In der heutigen, schnellebigen Zeit sind Körper und Geist vielen Reizen ausgesetzt. Egal, ob es um physische Belastungen geht (körperlicher Dauereinsatz, Luftverschmutzung, Aufnahme von Giften, Erschöpfung, Infektionen) oder um Stressfaktoren, die aus seelischen Konflikten entstehen und als Hektik, Ärger, Leistungsdruck usw. empfunden werden: Viele leiden unter Stress. Nicht immer können wir solchen negativen Einflüssen ausweichen. Eine herausragende Fähigkeit der Ginseng-Wurzel besteht darin, dass sie dem Körper gerade bei den Belastungen des täglichen Lebens Schutz bieten kann. Sie wirkt harmonisierend und stabilisierend. In der Folge können die ganzheitlichen Wirkungen der Ginsenoside z. B. durch Stress enstehende Magengeschwüre verhindern und bereits bestehende Magengeschwüre verbessert abheilen lassen. Reihen-Untersuchungen an Patienten und Probanden bestätigen die Anti-Stress-Wirkung eindrucksvoll. Auf welche Weise Ginseng hier in die Abläufe des Organismus eingreift, ist in Teilen noch unklar. Man vermutet auch hormonähnliche Eigenschaften des Ginseng, die wissenschaftlich noch genauer erforscht werden müssen.

Ginseng: Körperliche Leistung und Erschöpfungszustände

Ginseng regt den Zellstoffwechsel an und sorgt für mehr Energie und Ausdauer. Bei Leistungssportlern ist Ginseng deshalb sehr beliebt. Nicht zufällig wird er auch als großer Kraftspender bezeichnet, da er dem Organismus hülfe, Kraftreserven aufzubauen. Man geht davon aus, dass diese Wirkung u. a. auf einer vermehrten Einlagerung von Glykogen in der Leber (Zuckerspeicherung zur schnellen Energiegewinnung) und auf einer verbesserten Ausnutzung der Glykogen-Reserven in der Muskulatur beruht.

Die regulierende Wirkung, die Ginseng auf das Zentralnervensystem ausübt, kann sowohl eine anregende als auch eine beruhigende sein. Da Ginseng kein typisches Aufputsch- oder Beruhigungsmittel ist, kommt es lediglich zu einer behutsamen, ausgleichenden Regulation. Ginseng macht zwar wacher, regt aber nicht auf. Eine beruhigende Wirkung ist bei Überreizungen und Stresssituationen bemerkbar, ohne dabei aber Müdigkeit zu verursachen. Der Hintergrund dieser Wirkung wird in einem Einfluss auf den Stoffwechsel der Nervenzellen vermutet.

Ginseng: als mögliche Unterstützung in der Krebstherapie

Als sanft regulierendes Naturheilmittel ist Ginseng kein Mittel, das Krebs heilen kann, wie manche unseriösen "Wunderheiler" behaupten. Seine stärkende Wirkung auf die Abwehrkräfte des Körpers können sich aber auch bei Krebserkrankungen positiv bemerkbar machen. Ginseng kann u. a. die Entgiftungsfunktion der Leber stärken, das Immunsystem und die Blutbildung anregen, Kreislauf und Nervensystem stabilisieren sowie körperlichen und geistigen Stress-Zuständen entgegenwirken. Vor diesem Hintergrund wird verständlich, dass Ginseng auch im Falle von Krebs mithelfen kann, den Allgemeinzustand zu verbessern. Besonders zusammen mit den sonstigen Therapiemaßnahmen zeigt Ginseng seine ganzheitliche Wirkung. Begleitend bei Chemotherapien, Bestrahlungen und nach Operationen soll Ginseng, wie pharmakologische und klinische Studien nahelegen, einen schützenden und stärkenden Einfluss ausüben. Der Körper verkraftet solche Eingriffe einfach besser. Wissenschaftliche Untersuchungen über eine beobachtete Schutzfunktion bei Strahlenbelastungen, z. B. beim Röntgen, stehen noch aus.

Ginseng: Hilfe gegen Freie Radikale

Genau wie das Kombucha-Teepilz-Getränk enthält die Ginseng-Wurzel sogenannte Antioxydantien. Antioxydantien üben einen schützenden Einfluss aus, besonders gegen die sogenannten Freien Radikale. Es handelt sich um äußerst aggressive Moleküle, die unsere körpereigenen Stoffe zu Reaktionen zwingen. Auf diese Weise werden Fettablagerungen in den Blutgefäßen provoziert, den Zellwänden Schaden zugefügt und Stoffwechselvorgänge aus dem Gleichgewicht gebracht. Auch Krebs kann von Freien Radikalen mitausgelöst werden. Sowohl Ginseng und Grüner Tee , als auch Kombucha enthalten Antioxydantien, die Freie Radikale abfangen und unschädlich machen können. Ginseng-Kombucha, angesetzt in einem Grünen Tee, kombiniert also auf natürliche Weise drei Volksmittel, die häufig in ganzheitlichen Therapien als Abwehrschutz gegen Freie Radikale genutzt werden.

Ginseng: Wirkung auf die Blutkörperchen

Pharmakologische Versuche zeigten auch positive Eigenschaften des Ginseng auf das Blut. Im Laborversuch erhöhte sich die Anzahl der roten Blutkörperchen und deren Gehalt an Hämoglobin. Der rote Blutfarbstoff ist für den lebenswichtigen Sauerstofftransport im Blut verantwortlich. Auch stieg die Zahl der weißen Blutkörperchen an, die für die Erreger-Abwehr verantwortlich sind. Patienten mit Blutarmut, wie sie etwa durch rheumatische Erkrankungen, Tuberkulose oder auch im hohen Alter entstehen kann, zeigten nach Einnahme von Ginseng eine deutliche Verbesserung der anämischen Blutwerte.

Ginseng: Wirkungen auf die Stoffwechsel-Funktionen

Ginseng kann, wie der Kombucha-Teepilz auch, aufgrund seiner vielschichtigen Eigenschaften großen Einfluss auf den gesamten Stoffwechsel-Haushalt nehmen. Auch dies geschieht im Sinne einer behutsamen Stabilisierung und Harmonisierung. So wird nicht nur von positiven Veränderungen bei einem gestörten Kohlehydrat-Stoffwechsel berichtet. Auch Fett- und Eiweiss-Stoffwechsel können günstig beeinflußt werden. Untersuchungen legen nahe, dass dies vor allem auf eine Unterstützung der körpereigenen Bildung von Eiweißkörpern zurück zu führen ist. Die Hauptwirkstoffe des Ginseng, die Ginsenoside, bewirken, dass Nahrungsfette im Darm besser verteilt und einfacher aufgeschlossen werden. Die Aufnahme von Zucker im Darm wird reduziert, ein Effekt, der sich gerade bei Diabetes günstig auswirken kann.

Ginseng: bei Diabetes

Im Falle von Diabetes werden die mit der Nahrung aufgenommenen Kohlehydrate nicht mehr richtig verarbeitet. Der Blutzuckerspiegel steigt an. In Modellversuchen stellte sich heraus, dass Ginseng diesen Anstieg bremsen bzw. erhöhte Blutzuckerspiegel wieder absenken kann. Die Dosierung der Diabetes-Medikamente konnte in der Folge z. T. reduziert werden. Ebenso wirkte sich Ginseng positiv auf die bekannten Folgeerscheinungen der Diabetes aus. Typische Begleitsymptome wie Ohrensausen, kalte Hände und Fuße, Erschöpfungszustände, Herzklopfen, eingeschränkte Sexualfunktion usw. waren gemildert oder traten weniger häufig auf.

Ginseng: für die Fortpflanzungsfunktion

Ginseng ist kein Mittel, das Libido und Potenz direkt anregt bzw. steigert. Aufgrund ihrer hormonähnlichen Struktur darf man jedoch einen Einfluss der Ginsenoside auf die biologische Fortpflanzungsfunktion vermuten. Erste klinische Untersuchungen deuten an, dass Ginseng bei Zyklusstörungen regulierend wirkt. Untersuchte Spermien fanden sich nicht nur in größerer Anzahl, sondern wiesen zudem eine höhere Beweglichkeit auf.

Ginseng in den Wechseljahren

Nach der Einnahme von Ginseng konnten typische Wechseljahrs-Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Nachtschweiß, Kopfschmerzen, depressive Zustände und Herzklopfen zum Teil zum Verschwinden gebracht werden.

Ginseng: Wirkungen auf die Leberfunktion

Bei Lebererkrankten konnte man nach der längeren Einnahme von Ginseng eine schnellere Regeneration feststellen. Insbesondere wurde die Entgiftungsfunktion unseres wichtigsten Stoffwechselorgans gestärkt. Erklärt werden kann das vermutlich durch eine günstige Beeinflussung des Eiweißstoffwechsels, speziell der Eiweißsynthese. Ginseng bietet der Leber einen gewissen Schutz vor Vergiftungen und kann einer bereits geschädigten Leber helfen, sich wieder zu regenerieren. Klinische Studien zeigen, dass mit Hilfe der Ginseng-Wurzel Alkohol in der Leber schneller abgebaut wurde.

Ginseng: in der Rekonvaleszenz

Wie bereits erwähnt, kommt Ginseng speziell auch Menschen in der Rekonvaleszenz zugute. Seine gesundheitsfördernden Effekte sind unspezifisch, d.h. sie machen sich unabhängig davon bemerkbar, welche Krankheit es zu überwinden gilt. Dabei kommt es wahrscheinlich zu einem Kombinationseffekt der verschiedenen Wirkungen: der unterstützenden Wirkung auf Herz, Kreislauf, Stoffwechsel, Immunsystem und Blutbildung sowie der Anti-Stress-Wirkung. Zusammen mit der vitalisierenden, probiotischen Wirkung des Kombucha kann mit spürbar positiven Auswirkungen beim Gesundungsprozess gerechnet werden. Die Wiederherstellung der vollen körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit beschleunigt sich. Ginseng kann also in vielen Fallen die vom Arzt oder Heilpraktiker verordnete Therapie sinnvoll ergänzen.

Ginseng: für Haut und Haar

Neuere Untersuchungen sprechen auch von einem günstigen Einfluß der Ginseng-Wurzel auf Haut und Haare. Ginsenoside können vom Haar besonders gut resorbiert werden, mit offenbar positiven Effekten in Bezug auf Festigkeit und Spannkraft. Bei älteren Menschen war sogar eine Milderung des Haarausfalls zu verzeichnen. Auch deutet einiges darauf hin, dass Ginseng die Bioaktivität der Haut günstig beeinflusst. Da auch Kombucha für seine hautreinigenden und hauterneuernden Eigenschaften bekannt ist, gibt es hier viele bisher noch wenig erforschte Möglichkeiten, beide Naturheilmittel auch in der kosmetischen Anwendung gewinnbringend zu kombinieren. Mehr zu Ginseng.

Ginseng und AloeVera

Ginseng mit den hervorragenden Wirkungen der Aloe Vera kombiniert finden Sie im einzigartigen Getränk Aloe Innovations Ginseng.
Bücher zu Ginseng
Ginseng ist eine jahrtausende Alte Heilpflanze, die Platz im Wirkstoffverbund von Nutrimentals Präventionsprodukten gefunden hat. Nutrimental hat Ihnen hier Bücher zu diesem Einzelwirkstoff aufgeführt:



Natürlich fit und vital mit Ginseng

Über 3000 Jahre reicht die Geschichte des Ginsengs zurück. Heute schätzt man seine Zauberkraft nicht nur in der traditionellen chinesischen Medizin, auch in Europa und in der Forschung hat der Ginseng seinen Platz gefunden. In den letzten Jahren hat sich die Wissenschaft vermehrt mit den Wirkungen des Ginsengs beschäftigt. Danach besitzt der Ginseng stärkende und stimulierende Effekte und kann deshalb zur Vorbeugung gegenüber einer Vielzahl von Erkrankungen eingesetzt werden



Viele Grüße Petra

5
Hallo, ;)

ich weiß es von ihm selbst. Es ist absolut sicher.
Er muß zum 1.2. aus der Ambulanz raus. Deshalb kann er in der nächsten Zeit keine Patienten behandeln. Aber er wird wieder behandeln sobald wie möglich.

Man soll auf keinen Fall irgendwelche Aktionen starten um ihm zu helfen!!

Viele Grüße Petra

6
Hallo, ;)

Es gibt seit kurzer Zeit eine Klinik bei Bad Wiessee die 10 Belegbetten zur Entgiftung hat. Eigentlich ist es eine Reha-Klinik. Aber die Klinik verfügt über ein großes Labor und umfangreiche Zusatztherapien wie Ergo, Physio usw.
Der Tagessatz ist etwa 300,- E + Spezialtherapien. Ich habe von der Klinik die Erlaubnis die Adress ect zu veröffentlichen. Sie sind schon auf einen Boom vorbereitet  ;D

Dr med Ursula Jacob
Privatklinik Dr. U. Jacob GmbH
c/o Klinik im Alpenpark
Defreggerweg 2 - 6
83707 Ringsee am Tegernsee

Büro: 08022 / 846430
Fax: 08022 / 8597699

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Viele Grüße Petra

7
Hallo, ;)

eine Bekannte hat eine starke Vergiftung an Quecksilber, Kadmium, Nickel, Titan, Blei und Palladium.
Palladium ist hauptsächlich bei Legierungen, Kronenmaterial,  in der Zahntechnik zu finden. NUR, sie hatte noch nie irgendeine Krone! So also, bin ich auf die Suche gegangen wie sie zu dieser Palldiumvergiftung gekommen ist.

Sie trinkt seit Jahren das sogenannte "Heilwasser" des Hauses. Neben dem Haus fließt der Arzbach, früher "Erzbach" genannt.

Und nun kommts: Zu den Erzmineralen zählt auch "Pentladin", Untergruppe heißt "Palladseid". Und dieses "Palladseid" besteht aus Palladium und Selen.

http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Mineralgruppe/Pentlandit

http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Palladseit

Dieses Heilwasser wird jedes Jahr durch eine Multianalyse getestet, nur hierbei wird kein Quecksilber und kein Pentladin getestet!! 

Es gibt die Möglichkeit bei sogenannten Umwelt-Apotheken alle möglichen Tests zu Wasser, Boden, Luft ect. analsieren zu lassen. Wie auch zusätzliche Tests die dort nicht angegeben sind untersuchen zu lassen. Man braucht nur die Postleitzahl bei der Seite des Links einzugeben und prompt hat man eine in der Nähe.

http://www.umwelt-apotheker.de/index.php?section=naehe

Zum Überblick welche Analysen angeboten werden + Preise, siehe pdf-Datei unten.


Viele Grüße Petra

8
Hallo, ;)

Sehr informatives Video zur Gifigkeit von Amalgam/Quecksilber.

http://www.heilpraktiker-peter-kern.de/praxis/media/Mercury.mov

Mit "Quick-Time" anzusehn, hier herunterzuladen:

http://movies.commons.ucalgary.ca/mercury/

Viele Grüße Petra

9
Offtopic allgemein / Earthlings/Film gegen Tierquälerei
« am: 28. Dezember 2007, 10:50:37 »
Hallo, ;)

Wer noch kein Vegetarier ist, wird es durch diesen Film (englisch mit deutschem Untertitel) garantiert.

http://video.google.com/videoplay?docid=3664359489218547625


Viele Grüße Petra

10
Hallo, ;)

Die Technik ist noch nicht perfekt, aber ich denke es ist schön zu wissen, daß auf diesem Gebiet gewisse Fortschritte gemacht werden. :)

Diesen Artikel habe ich aus der "Ärzte Zeitung" kopiert:

Von Philipp Grätzel von Grätz

"Retina-Prothese", "künstliche Netzhaut" oder "bionisches Auge": Es gibt viele Namen für technische Hilfsmittel, mit denen Menschen, die wegen einer Netzhaut-Erkrankung erblindet sind, wieder sehfähig gemacht werden sollen. Auch einige deutsche Forschergruppen arbeiten an solchen Projekten, neuerdings mit einem lernfähigen System, das sich individuell auf die Wahrnehmung der Patienten einstellt.
Mit einem Retina-Encoder, der mit einer Spezialbrille verbunden ist, trainiert ein Proband, Sichel und Kreis voneinander zu unterscheiden. Foto: Frank Luerweg, Uni Bonn

Deutschland und die USA sind die beiden führenden Länder bei Retina-Implantaten. Hier wurden in den vergangenen Jahren über 30 erblindete Menschen zumindest zeitweilig mit einer Retina-Prothese ausgestattet. Erst vor wenigen Wochen hatte ein Team um Professor Eberhart Zrenner aus Tübingen - wie berichtet - die Ergebnisse einer Pilotstudie vorgestellt, bei der sieben Patienten für einige Wochen ein 25 000 Euro teurer Lichtsensor unter die Retina implantiert wurde.

Mit seiner Hilfe konnten die Betroffenen zumindest Lichtquellen identifizieren. Andere Arbeitsgruppen setzen nicht auf implantierbare Lichtsensoren, sondern auf Minikameras. Solche Prothesen werden entwickelt, um Menschen mit degenerativen Netzhauterkrankungen, etwa mit Retinitis pigmentosa oder altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) zu helfen. AMD haben in Deutschland immerhin über vier Millionen Menschen.
Elektrische Impulse werden an Ganglienzellen übermittelt

"Bislang haben aber sämtliche Ansätze die hohen Erwartungen nicht erfüllt", sagt Professor Rolf Eckmiller vom Institut für Informatik VI der Uni Bonn. Der Grund ist immer der gleiche: Egal, ob die Wirklichkeit von einer Kamera oder einem Fotosensor aufgezeichnet wird, letztlich geht es darum, die defekte Retina zu überbrücken und die visuellen Informationen als elektrische Impulse an die Ganglienzellen am Anfang des Sehnervs zu übermitteln. Das geschieht mit Elektroden, und viel mehr als 20 bis 60 davon konnte bisher niemand auf einem entsprechenden Chip unterbringen. Das Ergebnis könnte im besten Fall ein relativ grobes Raster für die Wiedergabe einer sehr viel detailreicheren Wirklichkeit sein.

"Dazu kommt noch, dass das Sehsystem bei jedem Menschen unterschiedlich funktioniert", so Eckmiller zur "Ärzte Zeitung". "Die Netzhaut ist kein Lichtleiter, sondern ein komplexes Netzwerk aus Sinnes- und Nervenzellen, in dem bereits Informationsverarbeitung stattfindet." Das Problem dabei: Die Signale werden bei jedem Menschen in der Netzhaut individuell verschieden verarbeitet. "Es gibt bisher keine Retina-Prothese, die diesem Umstand Rechnung trägt."

Die Konsequenz ist, dass die bisher geprüften Prothesen Impulse in Richtung Gehirn senden, die oft nur als diffuse Lichtimpulse wahrgenommen werden und für die Betroffenen im Alltag keine große Hilfe sind. Auf der Hannover-Messe haben Eckmiller und seine Mitarbeiter jetzt ein lernfähiges System vorgestellt, das dieses Problem lösen soll. Die Entwicklung ist bereits weit fortgeschritten. Verwendet werden soll es zunächst mit einer Kamera, die etwa an einem Brillengestell befestigt wird. "Prinzipiell würde das aber auch mit implantierbaren Fotosensoren funktionieren", betont Eckmiller.
Lernprozess beruht auf komplizierten Algorithmen

Kern des Systems ist ein Retina-Encoder, eine Art kompliziertes Stellwerk, das die visuellen Informationen der Kamera vielfältig verändern kann, bevor sie dann über die Elektroden an den Sehnerven weitergeleitet werden. Wenn einem erblindeten Patienten nun etwa ein schwarzer Ring vorgelegt wird, dann erzeugt der Retina-Encoder sechs verschiedene Informationsmuster, die ans Gehirn übertragen werden.

Der Patient nimmt das zunächst als diffuse visuelle Information wahr und kann nun durch eine einfache Kopfbewegung signalisieren, bei welchem der Muster er ganz persönlich am ehesten einen Ring wahrnimmt. Das wird dann solange wiederholt, bis der Encoder tatsächlich Bildwahrnehmungen erzeugt, die der Patient deutlich als Ring erkennt. Dem Lernprozess liegen komplizierte Rechenprozesse zugrunde.

Die Bonner Wissenschaftler haben das System bei Gesunden evaluiert, die die vom Retina-Encoder erzeugten Bilder auf einem Bildschirm betrachteten. Eckmiller ist mit den Resultaten zufrieden: "Es funktioniert. Insgesamt trainieren wir mit wenigen verschiedenen Mustern für insgesamt etwa zwei Stunden. Danach können die Probanden zwar keine Bücher lesen, aber sie können zumindest die Gestalt größerer Objekte erkennen und deren Konturen wahrnehmen." Für einen Blinden wäre das aber schon ein riesiger Fortschritt. Die Bonner Wissenschaftler suchen nun Industrie-Unternehmen, die bereits mit Retina-Implantaten arbeiten, um ihre Software in ein potenziell marktfähiges Produkt zu integrieren.
Retina-Prothesen

Um bei Blinden, die schon einmal sehen konnten, die defekte Netzhaut zu überbrücken, gibt es zwei Ansätze:

    * Subretinale Implantate werden operativ unter die Netzhaut eingepflanzt. Meist besitzen sie Fotosensoren, die das einfallende Licht in elektrische Signale umwandeln. Sie werden dann an den Sehnerven weitergegeben. Tübinger Ärzte haben sieben Patienten mit einem solchen System ausgestattet. In den USA gab es mehrere ähnliche sehr kleine Studien.
    * Epiretinale Implantate werden in einem technisch sehr viel einfacheren Eingriff auf die Retina aufgesetzt. Sie sind meist mit einer externen Kamera kombiniert, die die Wirklichkeit über eine Sende-Empfangs-Einheit an das Implantat funkt, das dann die Nervenzellen stimuliert. (gvg)


Hier der Link zum Artikel in der "Ärzte Zeitung":

http://www.aerztezeitung.de/suchen/?sid=446716&query=retinitis

Viele Grüße Petra

11
Hallo, ;)

Faszinierend wobei Hypnose hilfreich und auch die Lösung sein kann. Ich habe im TV eine Sendung gesehn, wobei von Betroffenen gesagt wurde, daß die Hypnosetherapie ihnen bei Raucherentwöhnung am Besten geholfen hat.  Auch bei Zahnbehandlungen wird die Hypnose heutzutage immer mehr eingesetzt.


1. Ist jeder Mensch hypnotisierbar?

Wenn der Therapeut erfahren genug ist und flexibel vorgeht, sprechen die meisten Menschen gut auf Hypnosetechniken an und die Hypnose ist für das angestrebte Therapieziel nutzbar.

2. Was passiert bei einer Hypnosebehandlung?

In der Einleitungsphase wird die Aufmerksamkeit des Patienten von Außen nach Innen gelenkt und ein Tiefentspannungszustand wird suggeriert. Die Einleitung dauert etwa 5 bis 10 Minuten, für besonders tiefe Trancezustände kann sie mehr Zeit beanspruchen.

In der Behandlungsphase werden mit Hilfe von gezielten, offenen oder verdeckten Suggestionen und mit Hilfe von Trance-Szenerien und Symbolen Einstellungen, Erleben und Verhalten des Patienten umgelenkt um Ressourcen zu mobilisieren oder Abgewehrtes zu integrieren. Die Behandlungsphase kann je nach Therapieziel wenige Minuten (Schnellhypnose) bis mehrere Stunden (z.B. bei chirurgischen Eingriffen) dauern.

In der Reorientierungsphase wird die Trance behutsam und gründlich wieder zurückgenommen, indem die Wahrnehmung des Patienten wieder von Innen nach Außen gelenkt wird. In der Regel dauert die Zurücknahme wiederum einige Minuten.

3. Was kostet eine Hypnosebehandlung? Was übernimmt die Krankenkasse?


Viele Menschen glauben, dass ihre Beschwerden mittels einer einzigen Sitzung behoben, ihre Wünsche nach Abnehmen und Nichtrauchen in einer Stunde erfüllt werden können. Auch wenn es häufig vorkommt, dass innerhalb einer längerfristigen Behandlung nur eine bestimmte Hypnosesitzung zur Lösung des Hauptproblems geführt hat, kann davon nicht abgeleitet werden, dass immer nur eine einzige Sitzung zur Heilung ausreicht. Die Dauer einer Hypnosebehandlung ist von dem vereinbarten Ziel der Behandlung, der Art und Dauer der Erkrankung und der Belastbarkeit der Patienten abhängig. In jedem Einzelfall sind diese Fragen zwischen den Therapeuten und den Patienten abzustimmen. Es empfiehlt sich, nach spätestens fünf Sitzungen den möglichen Erfolg der Behandlung aufgrund der bis dahin eingetretenen Veränderungen zu überprüfen.

Eine psychotherapeutische Hypnosebehandlung kostet etwa € 80,- bis 120,- pro 50 Minuten. Die Zahnärztliche Hypnose kostet etwa € 80,-bis 150,- pro 50 Minuten.

Wie viel Zeit notwendig ist, hängt von der zu behandelnden Störung, von der Struktur des Patienten, von der Breite des Behandlungsansatzes und vom Ziel der Behandlung ab: von einzelnen Sitzungen bei zahnmedizinischer Anwendung bis zu einem mehrjährigen Behandlungszeitraum bei der Arbeit mit Trance-Techniken im Rahmen von psychodynamischen Therapien.

Hypnotherapie wird von den gesetzlichen Krankenkassen nur in Ausnahmefällen auf Antrag übernommen. Bei Privatkassen sind die Kostenübernahmeregelungen sehr unterschiedlich. Der Patient sollte sich vor Therapiebeginn unbedingt bei seiner Krankenkasse über die Möglichkeiten einer Kostenübernahme informieren.

4. Ist der Hypnosezustand mit einer Narkose zu vergleichen?


Die Hypnosesituation unterscheidet sich grundsätzlich von einer Narkose. Während der Trance bleibt der Patient die ganze Zeit über in ständigem Kontakt (Rapport) mit dem Therapeuten. Die Angst, dass man aus der Hypnose nicht mehr zurückkommen könnte, ist unbegründet. Der Patient befindet sich nach der gründlichen Rücknahme der Hypnose wieder vollständig im Wachzustand und ist ohne Einschränkungen in der Lage, beispielsweise am Straßenverkehr teilzunehmen.

5.Welche Einsatzmöglichkeiten bieten sich in der Zahnmedizin?

Im zahnärztlichen Einsatz von Hypnotherapie geht es um den Abbau von Ängsten und um die Schmerzkontrolle. Mit Hilfe der Hypnose werden Bewältigungsstrategien vermittelt, die einen entspannten Zahnarztbesuch ermöglichen, beziehungsweise bei sehr ängstlichen Patienten überhaupt erst ermöglichen.

Die Schmerzkontrolle unter Hypnose bietet eine verträgliche Ergänzung oder Alternative zu lokal wirksamen Betäubungsmitteln. Im Trance-Zustand können Blutungen und der Speichelfluss kontrolliert werden. Nach dem Eingriff wird das Zahnfleisch im Gegensatz zur noch Stunden andauernden Lokalbetäubung schneller vollständig durchblutet, dadurch heilt die Wunde besser ab.

6.Ist Showhypnose so gefährlich?


Das Bild der Hypnose in der Öffentlichkeit wird fälschlich stark durch die Tricks der Showhypnose geprägt. Pressemeldungen über Langzeitschäden nach Showhypnosen wie Depressionen oder Psychosen schaden dem Ansehen einer hochwirksamen und seriösen psychotherapeutischen und medizinischen Methode. Viele Patienten sind verunsichert und lehnen eine hilfreiche Hypnosebehandlung aus Verängstigung ab.

Showhypnotiseure unterliegen keinem therapeutischen Ehrenkodex. Sie legen es aus Effektgründen gerade darauf an, ihre Opfer zu Handlungen zu bewegen, die diese hinterher als peinlich oder beschämend empfinden. Um ihre scheinbar absolute Macht zu demonstrieren, wecken Bühnenhypnotiseure ihre Opfer in der Regel blitzschnell mit einem Fingerschnipsen auf und nehmen sich keine Zeit für eine gründliche Dehypnotisierung. Showhypnotiseure können traumatisierende Emotionen in ihren Opfern mobilisieren, wissen dann aber mit dem, was sie in ihren Opfern ausgelöst haben, nicht umzugehen. Traumatisierungen, Ängste, Entfremdungsgefühle und körperliche Symptome können die Folge sein.

Auf der Bühne werden die Opfer der Showhypnose oft aus Effektgründen in kindliches Erleben versetzt, insbesondere in Situationen von Verwirrung und Hilflosigkeit. Sie reden oder schreiben wie kleine Kinder, können nicht mehr bis zehn zählen oder schreien nach ihrer Mutter. Eine Person in hypnotischem Zustand fühlt sich dann real in ihre Kindheitserlebnisse zurückversetzt. Kommt sie dabei in Kontakt mit traumatischen Erinnerungen etwa an Missbrauch, Misshandlung, Folter oder Verluste, ist sie den überwältigenden und unverarbeiteten Emotionen schutzlos ausgeliefert. Dies ist bei der Showhypnose sogar beabsichtigt, da der Showhypnotiseur den „Thrill“ der Gefühle von Machtlosigkeit und Ausgeliefertsein demonstrieren will. Menschen, die traumatische Erfahrungen machen mussten, können leicht in emotionale Destabilisierungs- oder  Überflutungszustände geraten.

Therapeutische Hilfe ist dann dringend erforderlich, doch daran ist ein Showhypnotiseur weder interessiert, noch besitzt er die dafür notwendige Ausbildung.

Hypnose ist ein wirksames Behandlungsverfahren, und als solches gehört es nur in die Hände qualifizierter und verantwortungsvoller Therapeuten!

7.Abnehmen, Raucherentwöhnung, spezielle Fähigkeiten

Immer wieder wünschen Besucher unserer Homepage Informationen über Therapeutinnen / Therapeuten, die sich mit bestimmten Krankheitsbildern besonders gut auskennen, die sich schwerpunktmäßig auf die Arbeit mit Kindern, auf Abnehmen oder Raucherentwöhnung eingestellt haben.

Leider sind uns nur die Spezialisierungen bekannt, die unsere Mitglieder uns zur Veröffentlichung auf der Homepage mitgeteilt haben. Sofern uns Arbeitsschwerpunkte bekannt sind, haben wir sie vermerkt. Sollte sich die Therapeutin / der Therapeut in Ihrer Nähe nicht durch eine Spezialisierung ausgewiesen haben, so bedeutet das nicht, dass er Sie nicht erfolgreich behandeln könnte. Oft sind die veränderungsbedürftigen Symptome Teil einer anderen Grunderkrankung, die sehr gut von den Therapeuten in Ihrer Stadt behandelt werden können. Mit erfolgreicher Behandlung der Grunderkrankung löst sich natürlich auch das Symptom auf. Fragen Sie die von Ihnen ausgesuchten Therapeuten nach ihren Erfahrungen mit der Behandlung Ihrer Erkrankung. Schon in diesem Gespräch werden Sie spüren, ob Ihnen die Therapeutin / der Therapeut so sympathisch ist, dass Sie sich auf eine vertrauensvolle Behandlung einlassen können.

8.Kinderlosigkeit


Wir sind seit fünf Jahren ungewollt kinderlos. Mittels künstlicher Befruchtung ( ICSI ) ließe sich dieses Problem umschiffen. Nach mehreren Behandlungszyklen, für deren Erfolglosigkeit es keine medizinische Begründung gibt, denken wir auch an alternative Behandlungsmethoden. Kann Hypnose hier helfen?

Als Psychologischer Psychotherapeut ist mir bekannt, dass Kinderlosigkeit nicht immer nur ein medizinisches sondern häufig auch ein psychisch beeinflussbares Phänomen ist. Unter dieser Voraussetzung ist es sinnvoll, neben schulmedizinischen auch psychotherapeutische oder alternative Behandlungsmethoden einzubeziehen. Ebenso sinnvoll ist es unter diesem Blickwinkel auch, an Hypnose, an Imaginations- und Entspannungstechniken, an Hypnotherapie zu denken. Eine Erfolgsgarantie könen wir jedoch nicht geben; wir werden uns bemühen, in der internationalen Literatur möglicherweise bekannte Behandlungsergebnisse zu ermitteln und an dieser Stelle nachzutragen.

9. Einnässen und Einkoten bei Kindern

Mein Sohn ist 7 Jahre alt und macht (phasenweise) immer noch in die Hose. Zum einen nässt er ein,was aber wohl mit einer gewissen "Faulheit" zu tun hat, beim Spieln hat er keine Zeit zur Toilette zu gehen. Aber er kotet auch ein, mehr oder weniger bewusst. Er versucht "es wegzudrücken", was natürlich irgendwann nicht mehr gelingt. Ich bin alleinerziehend, was generell leider oft Probleme mit sich bringt. Aber wir waren / sind bei einer Familientherapeutin in "Behandlung". Und da bei uns und in unserem sozialen und familiären Umfeld alles in Ordnung ist, findet sie auch keinen Ansatzpunkt. Jetzt las ich in der "Eltern for family" eine Bericht über Ihre Arbeiten und sehe wieder einen kleinen Hoffnungsschimmer, dieses "stinkige" Problem zu lösen. P.S. Von ärztlichen Seite ist das "Pipi-Thema" abgecheckt, organisch alles bestens. Bzgl. des Einkotens gibt es wohl nur komplizierte, nur im Krankenhaus durchführbare, Untersuchungen. Da ich aber an ein "Kopfproblem" glaube, will ich das meinem Sohn nicht zumuten.

Als Kinder- und Jugendlichentherapeut habe ich dieses Verhalten auch bei Kindern beobachten können, bei denen keine gewichtigen psychischen Probleme vorlagen. Oft handelte es sich um Folgen nachsichtigen Toilettentrainings oder um eine Form des Machtkampfes mit den Erziehenden. Mit konsequentem verhaltenstherapeutischen Training nach Klärung der Ursachen lassen sich gute Erfolge erzielen.

Wird die Verhaltenstherapie durch Hypnose unterstützt, können in der Regel noch schnellere Lösungen gefunden werden. Hypnose kann auch dann erfolgreich eingesetzt werden, wenn keine klaren Ursachen für dieses Verhalten mehr zu erkennen sind. Einnässen und Einkoten gehören zu den Kinderkrankheiten, bei denen - körperliche ( organische ) Gesundheit vorausgesetzt - mit Hypnose gute Erfolge erreicht werden können. Als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, weiß ich aus täglicher Erfahrung, dass man mit dieser Methode gute Erfolge im Bereich der Sauberkeitserziehung erzielen kann.

10. Therapeutensuche:


http://dgh-hypnose.de/con/home&Nr=332



Viele Grüße Petra

12
Hallo,  ;)

Was ist "Ganzheitliche Zahnheilkunde" eigentlich?

Der Zahnarzt schaut sich nicht nur die Zähne an sondern den gesamten Körper, da es Zusammenhänge zwischen den Zähnen und dem Körper gibt.
Es gibt eine sogenannte Wechselwirkung zwischen dem einzelnen Zahn und dem zugehörigen Organ. Und  wenn beim Zahn etwas nicht stimmt, auch wenn eine Amalgamfüllung drin ist, wirkt sich dies auch auf das zugehörige Organ aus. Und umgekehrt hat das Organ eine Wechselwirkung auf den jeweiligen Zahn. Auch "tote" Zähne und Narben können Störfelder für den Organismus sein.

Zur Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten:
 
Durch diese Wechselwirkung von Organ - Zahn sollte auch gleichzeitig der Körper diagnostiziert und therapiert werden. Hierzu gibt es einige Möglichkeiten.
Vernetzte Testtechnik- Diagnostik und Therapie nach Keymer, Meridianmessung, Zahnärztliche Regulationsdiagnostik ( Armlängendifferenz, Muskeltest), Störfelddiagnostik und Therapie, Magnetresonanztherapie, Neuraltherapie, Phytotherapie, Geistheilen, Kinesiologie nach Klinghardt.

       1. Neuraltherapie:

http://de.wikipedia.org/wiki/Neuraltherapie

        2.Störfelddiagnostik und Terapie:

http://www.molsberger.de/therapieverfahren/stoerfelddiagnostik/stoerfelddiagnostik.html

        3.Magnetresonanztherapie:

http://www.molsberger.de/therapieverfahren/magnetfeldtherapie/magnetfeldtherapie.html

        4.Kinesiologie:

http://meulengrachtforum.altervista.org/forum/-t576.0.html

        5.Phytotherapie:

http://de.wikipedia.org/wiki/Pflanzenheilkunde

          6.Vernetzte Testtechnik, Diagnostik und Therapie nach  Keymer:

Die Vernetzte Testtechnik wurde von Martin Keymer in den Jahren 1988 - 1992 entwickelt. Wesentliche Anteile an dieser Entwicklung haben Prof. Smith, Salford University, Alfred Schwarze, Bad Segeberg, Dr. Peter Schumacher, Innsbruck und Dr. Schramm in Wien.

Mitte der 80-iger Jahre entdeckte Prof. Smith von der Salford University in seinem Forschungslaboratorium, daß eine solitäre Therapieschwingung auf einen belasteten Patienten eine unmittelbare Einwirkung hat, entsprechend der Sensibilität eines Patienten, wo hingegen weniger wichtige Therapieschwingungen für einen Patienten eine längere Einwirkungszeit benötigen, bevor der Patient hierauf reagiert. Somit konnte Prof. Smith nachweisen, daß der Faktor der Einwirkungszeit einer Therapieinformation eine entscheidende Wirkung auf das Reaktionsspektrum der Patienten hat.

Dr. Morell kam auf die Idee, Substanzen - z. B. ein Allergen - in den Eingang des Bioresonanzgerätes zu geben, das Bioresonanzgerät zu starten, somit dem Patienten eine Therapieschwingung zu geben, um während der Therapie mit einem bioenergetischen Diagnoseverfahren zu testen.

Alfred Schwarze, Bad Segeberg, machte sich dieses Wissen zunutze und postulierte, daß, wenn man die Einwirkzeit einer Substanz auf den Patienten verkürze, man nur noch diejenigen Dinge testet, die bei dem Patienten auch wirklich für die nachfolgende Therapie relevant sind.

Dr. Schumacher aus Innsbruck erarbeitete, daß je gezielter die Therapieinformation, um so tiefgreifender die therapeutische Wirkung.

Martin Keymer fügte all diese Erkenntnisse und Informationen zusammen und erarbeitete eine Testmethodik, mit der man auch komplexe Zusammenhänge unter Ausnutzung einer kurzen Einwirkzeit austesten konnte. So war es möglich, z. B. die Elemente der traditionellen chinesischen Medizin zu testen, Meridiane und komplexe Organsysteme testbar zu machen, wobei die Selektion der Testung automatisch über die kurze Einwirkzeit erfolgt.

Das Lebenswerk von Dr. Schramm, Wien, war es schließlich zu ermöglichen, die unterschiedlichen Reaktionsebenen zu erfassen, sowie die Therapieinformation in einer Testampulle langfristig abzuspeichern.

Die Vernetzte Testtechnik erfordert eine grundsätzliche Ausbildung der Therapeuten, die in mehreren Stufen erfolgt.

Die Vernetzte Testtechnik wurde seit 1992 bis heute immer weiter verfeinert. Sie differenziert sich in die Testsätze für die Human- und Zahnmedizin, sowie in die Testsätze der Veterinärmedizin.


Amalgamentfernung und -entgiftung:

Bei Schwermetallbelastung/-vergiftung durch z..Bsp. Amalgamfüllungen sollte auch eine unter Dreifachschutz durchgeführte Amalgamentfernung selbstverständlich sein. Zusätzlich eine Anleitung zur anschließenden  Entgiftung des Schwermetalls . Hierzu  die bekanntesten Möglichkeiten sind: Entgiftung nach Dr Klinghardt und die Entgiftung nach Dr Daunderer, siehe hier:

http://meulengrachtforum.altervista.org/forum/-b51.0/


Zusätzliche Infos bei der pdf-Datei siehe unten.



Viele Grüße Petra


13
Hallo, ;)

Hier ein Artikel von Dr Mutter, der angeblich schon zu Diskussionen geführt hat.


Amalgam:
Eine Risikobewertung unter Berücksichtigung der neuen Literatur bis 2005


J. Mutter, J. Naumann, H. Walach, F. Daschner

Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene
Universitätsklinik Freiburg


Zusammenfassung

Amalgam, welches weltweit seit 150 Jahren als Zahnfüllmaterial verwendet wird, besteht aus etwa 50% elementarem Quecksilber und einer Mischung aus Silber, Zinn, Kupfer und Zink. Aus fertigen Amalgamfüllungen werden kontinuierlich kleine Mengen an Quecksilberdampf freigesetzt. Amalgam trägt dabei signifikant zur menschlichen Quecksilberbelastung bei. Quecksilber kann in Organen, insbesondere im Gehirn akkumulieren, da die Bindung zu Proteinen stärker als die von anderen Schwermetallen (z.B. Blei, Cadmium) ist. Im Gehirn werden Halbwertszeiten von 1-18 Jahren angenommen. Quecksilber gilt als eines der giftigsten nicht-radioaktiven Elemente. Es bestehen Hinweise dafür, dass Quecksilberdampf stärker neurotoxisch wirkt als Methyl-Quecksilber aus Fisch.

Neuere Publikationen weisen auf das Risiko von Nierenschädigungen, neuropsychologischen Beeinträchtigungen, Induktion von Autoimmunerkrankungen oder Sensibilisierungen, gesteigerte oxidative Belastung, Autismus, Haut- und Schleimhautreaktionen und unspezifische Beschwerden durch Amalgamexposition hin. Auch die Alzheimer-Erkrankung oder die Entwicklung einer MS wird z.T. mit einer Quecksilberexposition in Zusammenhang gebracht.

Es bestehen, möglicherweise erblich bedingt oder erworben, unterschiedliche interindividuelle Empfindlichkeiten zur Entstehung von negativen Effekten durch Amalgambelastungen. Quecksilbermessungen in Biomarkern sind aufgrund fehlender Korrelation zu den Quecksilberkonzentrationen in den Organen nur bedingt zur Abschätzung der Quecksilberbelastung der kritischen Organe geeignet. Wegen methodischer Mängel sind manche Amalgamstudien in ihren Aussagen nur bedingt verwertbar.

Eine Amalgamentfernung konnte in einigen Studien bei einem relevanten Teil der Patienten zur dauerhaften Verbesserung oder Heilung verschiedener und meistens chronischer Beschwerden führen.

Aufgrund der Berücksichtigung aller verfügbaren Daten kann Amalgam weder medizinisch, arbeitsmedizinisch noch ökologisch als sicheres Zahnfüllungsmaterial bezeichnet werden.

Schlüsselwörter: Amalgam, Quecksilber, Toxizität, Nebenwirkungen, Autoimmunität, Neurodegenerative Krankheiten



Einleitung

Amalgam ist leicht, schnell und kostengünstig zu verarbeiten und zeigt als Zahnwerkstoff ausgezeichnete Materialeigenschaften und Haltbarkeit. Es wird seit über 150 Jahren eingesetzt. Allerdings wird seit der Verwendung von Amalgam kontrovers über den Einsatz von Amalgam in der Zahnheilkunde diskutiert wird, da Amalgam sich aus giftigen Metallen zusammensetzt und diese nicht fest gebunden sind. Über die möglichen gesundheitlichen Auswirkungen dieser Schwermetallbelastung gibt es momentan immer noch keinen einheitlichen Konsens. Weil sich auch aktuelle Risikoanalysen z.T. in ihren Schlussfolgerungen diametral unterscheiden, haben wir selbst eine Sichtung der bisher sehr umfangreich vorhandenen Literatur zu diesem Thema vorgenommen. Es werden hier hauptsächlich neuere Studien zitiert, welche auf schädliche Wirkungen hindeuten, da eine mögliche schädliche Wirkung von Amalgam bzw. der Exposition zu geringen Mengen Quecksilber auch bei geringer Effektstärke wegen der breiten Verwendung von Amalgam einen bedeutenden Anteil der Bevölkerung betreffen würde.

Dabei werden auch Studien, welche die Toxizität von Quecksilber in geringer Dosis untersuchten, berücksichtigt. Da sich experimentelle Studien an Menschen meist aus ethischen Gründen verbieten, wurden für die Analyse auch zell- und tierexperimentelle Studien eingeschlossen. Auf wichtige und häufig zitierte Studien, welche eine Unschädlichkeit von Amalgam belegen sollen, wird ausführlich eingegangen.


Methodik

Über die Datenbank Medline wurde mit den Suchwörtern: “mercury”, und “amalgam” versucht die Literatur zu diesem Thema möglichst vollständig zu erfassen. Diese wurden anhand des Titels und der Zusammenfassung für die Risikoanalyse ausgewählt. Soweit möglich, wurde hauptsächlich die neuere Literatur ab 1985 ausgewählt. Weiterhin wurde anhand der Literaturverzeichnisse und Handsuche weitere Literatur zu diesem Thema gefunden. Weitere aktuelle Hinweise von Institutionen (z.B. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinalprodukte, U.S. House of Representatives, Dental Commission of Sweden) oder Fachleuten hinsichtlich Publikationen, welche nur über Internet verfügbar sind, wurden, sofern für die Fragestellung wichtig, mit in der Analyse berücksichtigt.


Ergebnisse

Grundlagen

Bedeutung von Amalgam für die menschliche Quecksilberbelastung

Etwa 200- 300 Millionen Amalgamfüllungen liegen in den Zähnen der deutschen Bundesbürger [1]. Pro Jahr werden in Deutschland über 20000 kg Quecksilber (Hg) für neue Amalgamfüllungen verbraucht [2]. Allerdings nimmt die Anwendung von Amalgam bei Kindern in Deutschland ab aufgrund der Verwendung von Alternativmaterialien und der geringeren Karieshäufigkeit ab, wobei Kinder von Migranten deutlich mehr Amalgamfüllungen aufweisen als deutsche Kinder [3]. Die geringere Amalgamverwendung führte zu einer deutlichen Abnahme der Quecksilberbelastung von deutschen Kindern im Vergleich zu früheren Untersuchungen [4]. Amalgamfüllungen bestehen zu 50% aus metallischem Quecksilber (Hg0), welchem ein Legierungspulver mit variablen Anteilen von Silber, Zinn, Kupfer, Zink und Quecksilber zugesetzt wird. Amalgamfüllungen setzen kontinuierlich (vermehrt bei Provokation wie z.B. beim Legen, Polieren und Entfernen sowie beim Kauen, Zähneknirschen, beim Kontakt mit Säuren und heißen Getränken sowie bei Anwesenheit verschiedener Metalle usw.) Quecksilberdampf frei, der durch Nasen-und Mundschleimhäute und alveolär zu 100% resorbiert wird (Nettoresorbtion 80% wegen Totraum der Luftwege). Quecksilberdampf ist nach Aufnahme im Blut zu 50% im Plasma gelöst und nur zu 50% in Erythrozyten gebunden (Methyl-Hg zu >90% in Erythrozyten). Deshalb und wegen seiner Lipophilie kann Hg-Dampf relativ rasch vom Blut in Organe und über die Blut-Hirn-Schranke (BHS) in das Gehirn aufgenommen werden, während Methyl-Hg erst nach der Lebensdauer von Erythrozyten wieder frei wird. Die Halbwertszeit im Blut beträgt für Quecksilberdampf nur 3 Tage (Methyl-Hg 60-90 Tage). In den Organen wird es zu der sehr toxischen Form Hg++ oxidiert, welches fest an Zellstrukturen (hauptsächlich Thiolgruppen) gebunden ist und dann nicht mehr die BHS überwinden kann [5]. Es findet höchstwahrscheinlich über die Zeit der Hg-Dampf-Exposition eine Anreicherung in den Organen statt. Quecksilber wird auch durch den Abrieb aus Amalgam freigesetzt. Die gastrointestinale Resorption von Abrieb ist vernachlässigbar, für Quecksilbersalze wird eine Resorptionsrate von 5-15% angenommen [6]. Weiterhin penetriert Hg-Dampf die Mund- und Riechschleimhaut. Ein direkter retrograder axonaler Transport von Hg-Dampf in das ZNS durch sensorische, motorische und sensible Hirnnerven (z.B. Riechnerv) wird diskutiert [7-13]. Quecksilber aus Amalgam diffundiert auch in das Zahnbein und wird von der Pulpa und dem Kiefer aufgenommen, was als eine Ursache für die Entstehung chronischer lokaler Entzündungen angesehen wird [14].

Amalgam ist eine Hauptquelle der menschlichen Quecksilberbelastung [15] wie Studien an Tieren [6, 16-22] und Menschen zeigen. Bei Amalgamträgern konnte dabei eine etwa 2-5 fache Erhöhung der Quecksilberkonzentrationen im Blut und Urin sowie eine 2-12 fache Erhöhung der Quecksilbergehalte in verschiedenen Organen beobachtet werden [6, 17, 18, 23-40]. Aus diesen Daten wurde geschlossen, dass Amalgam für einen Großteil der Bevölkerung in Industriestaaten mehr zur Quecksilberbelastung beiträgt als Fischkonsum [6, 27-29, 35, 37, 40, 41]. In Deutschland gibt es allerdings Unterschiede der Quecksilberbelastung. Personen aus Leipzig wiesen zwar gleiche Quecksilberwerte in Leber und Nieren auf als Personen aus München, hatten aber höhere Werte im Gehirn [42]. Quecksilber aus maternalen Amalgamfüllungen führen auch zu einer signifikanten Erhöhung der Quecksilberkonzentrationen in Organen und Haar von Feten und Neugeborenen, wobei die Quecksilberorgangehalte der Feten und Säuglinge mit der mütterlichen Amalgamfüllungszahl korreliert [27, 43-50]. Auch die Hg-Konzentration von Brustmilch korrelierte signifikant mit der Zahl der Amalgamfüllungen der Mutter. Dabei ist Amalgam die Hauptquelle für Hg in der Muttermilch [51-53]. Mikroorganismen im Mundraum und Gastrointestinaltrakt können aus anorganischem Hg organischen Quecksilberformen synthetisieren [54-57]. Leistevuo et al. [54] fanden bei Amalgamträgern eine dreifach erhöhte Methyl-Quecksilberkonzentration im Vergleich zu Personen ohne Amalgam. Dabei war die Häufigkeit und Art des Fischkonsums in beiden Gruppen gleich. Trotz der oben angegebenen Studien, welche zum Großteil in international anerkannten Fachzeitschriften publiziert sind, wird von Zahnärzteorganisationen in aktuellen Publikationen behauptet, dass Amalgam im Vergleich zu anderen Quellen wenig bzw. vernachlässigbar zur Hg-Belastung des Menschen beiträgt [58-65].


Toxizität von Quecksilber

Quecksilber wird als das giftigste nichtradioaktive Element angesehen.

Hg++, welches intrazellulär aus resorbiertemQuecksilberdampf entsteht, ist giftiger als andere Metalle wie z.B. Pb++ oder Cd++, da seine Bindungsstärke an Thiolreste von Proteinen höher ist (Bindungskonstante 1030-40), was zur irreversiblen Inhibition der Proteinfunktionen führt. Dies könnte die sehr lange Halbwertszeit von Quecksilber in sich nicht erneuernden Geweben (z.B. Gehirn) von mehreren Jahren bis Jahrzehnten erklären [66-69]. Andere Schwermetalle bilden reversible Bindungen zu Proteinen und sind deshalb weniger toxisch. Hg++ bindet auch nicht stark genug an Carboxyl-Reste von organischen Säuren (wie z.B. Zitronensäure), welche die Toxizität abschwächen. Chelatbildner, wie z.B. EDTA, welche normalerweise die toxische Wirkung von Schwermetallen verhüten, haben keinen inhibitorischen Effekt auf die Giftigkeit von Quecksilber oder steigern diese sogar [ 70, 71]. Andere Chelatbildner (z.B. DMPS und DMSA) verhüten die giftigen Wirkungen von Cd++ und Pb++ aber nicht die von Hg++ [72]. Weder DMPS und DMSA noch natürliche körpereigene Chelatoren wie Vitamin C, Glutathion oder alpha-Liponsäure, als Medikamente eingesetzt, haben nicht die Fähigkeit, Quecksilberablagerungen aus dem Nervengewebe von Tieren zu entfernen [73]. DMPS führte bei Tieren zu einer Erhöhung der Hg-Konzentration im Rückenmark [74]. DMPS oder DMSA steigern sogar die Hemmung von Enzymen durch Hg und Cd, nicht aber durch Pb [75]. Die Toxizität von Methyl-Quecksilber (Me-Hg), welches in Fisch an Cystein gebunden vorkommt, scheint weit geringer zu sein (nur etwa 1/20), als das bisher in Experimenten eingesetzte Me-Hg-Cl oder Me-Hg-J [76]. Außerdem stellt Meeresfisch eine bedeutende Quelle von Selen und Fischölen dar, welche einen Schutz vor toxischen Quecksilberwirkungen darstellen. Trotzdem wirkt das experimentell giftigere Me-Hg-J weniger neurotoxisch auf das im Wachstum befindliche Nervensystem als Quecksilberdampf [77]. Eine Exposition gegenüber beiden Hg-Formen zeigt dabei einen synergistischen Effekt. Auf ähnliche Zusammenhänge deuten Untersuchungen von Drasch et al. [78]: Arbeiter in einer Goldmiene, welche neben Methyl-Hg aus Fisch zusätzlich Quecksilberdampf exponiert waren, wiesen deutlich mehr neurologische Auffälligkeiten auf als eine Kontrollgruppe, deren Exposition zum größten Teil nur aus Methyl-Hg aus Fisch bestand und deren Hg-Werte im Haar und Blut im Vergleich zu den zusätzlich quecksilberdampfexponierten Personen höher waren (Mediane: Blut: 9,0 vs. 7,0 µg/l. Haar: 2,65 vs. 1,71µg/l) [78, 79]. Auch eine andere Studie deutet auf eine geringere Neurotoxizität von in Fisch vorkommendem Me-Hg im Vergleich zu iatrogenen Hg-Quellen hin (Amalgam, Thiomersal) [44]. Hier zeigte sich keine Abhängigkeit zwischen mütterlichem Fischkonsum während der Schwangerschaft und dem Autismusrisiko der Kinder (siehe Ergebnisse) [44].

Die Toxizität von Hg wird bei Anwesenheit anderer Metalle synergistisch gesteigert. So sterben Ratten bei gleichzeitiger Gabe der jeweiligen Letalen Dosis Hg und Blei, bei der normalerweise 1% der Tiere sterben (LD1), zu 100% (LD1(Hg) + LD1(Pb) = LD100) [80].

Die Ableítung von Grenzwerten für Quecksilber aus Studien mit berufsbedingt quecksilberexponierten Arbeitern, welche dann auf Personen mit Amalgamfüllungen bezogen werden, ist kritisch zu bewerten:

1. Oft werden Quecksilberexpositionen von Arbeitern in der Chloralkaliindustrie verglichen. Allerdings hemmt die gleichzeitige Chlorexposition die Aufnahme von Hg in die Körperorgane von Tieren erheblich (50-100%) [15, 81].

2. Quecksilberexponierte Arbeiter stellen i.d.R. ein Kollektiv dar, welches erst im Erwachsenenalter Hg-exponiert ist (und nur für die begrenzte Dauer der Arbeitszeit), während Amalgamträger ab dem Kleinkindalter (evtl. als Fetus auch über die Mutter) bis ins Greisenalter täglich während 24 h Quecksilber aus Amalgam ausgesetzt sein können.

3. Arbeiter stellen evtl. ein ausgewähltes Kollektiv von besonders gesunden Personen dar, da möglicherweise besonders empfindliche Personen (siehe unten) oder Schwangere, Kinder und kranke Personen wegen Arbeitschutzbestimmungen oder frühzeitig auftretenden Beschwerden wieder aus dem Arbeitsprozess ausscheiden bzw. eine Arbeit erst gar nicht beginnen und somit in den Untersuchungen nicht berücksichtigt werden.


Eingeschränkte Aussagefähigkeit von Hg-Werten in Biomarkern

Es gibt Studien, die belegen, dass die Quecksilberkonzentrationen in Blut und Urin die tatsächlich vorhandenen Quecksilbermengen im Körper nicht adäquat widerspiegeln. So konnte z.B. durch Studien an Tieren und Menschen [6, 16, 19, 20, 22, 29, 78, 44, 66, 68] nachgewiesen werden, dass trotz normaler oder niedriger Quecksilberwerte im Blut, Haar oder Urin hohe Quecksilbermengen in den Organen vorhanden sind. Weiterhin zeigten Drasch et al. [78, 79, 81], dass 64% von quecksilberdampfexponierten Arbeitern in philippinischen Goldminen, welche klinisch-neurologische Zeichen einer Quecksilberintoxikation aufwiesen, im Urin lediglich Quecksilberkonzentrationen unter dem HBM I Wert(Human-Biomonitoring-Wert I) von 5 µg/L hatten, der allgemein als ungefährlich gilt. Diese neusten Daten legen nahe, dass das Quecksilber nicht frei zirkuliert, sondern zum großen Teil ins Körpergewebe eingelagert wird. Insgesamt sind dadurch Studien, welche Hg-Werte im Blut oder Urin als Goldstandard für die Bewertung von klinischen Symptomen oder zur Abschätzung des Hg-Organgehaltes verwenden, in ihrer Aussagekraft sehr eingeschränkt. Die Ergebnisse von Drasch et al. [79] wurden kritisiert [82] bzw. deren Kritikpunkte kommentiert [83].

Für Blei ist mittlerweile anerkannt, dass negative gesundheitliche Effekte weit unterhalb bisher anerkannter Grenzwerte im Blut auftreten können [84-90]. Ähnliches kann aufgrund der Studienlage auch für Quecksilber vermutet werden, d.h., dass als sicher geltende Grenzwerte weder für Hg noch für Pb angegeben werden können.


Beschriebene Nebenwirkungen von Amalgam bzw. bei geringer Hg-Exposition

Nierenerkrankungen

Im Tierversuch konnte eine Beeinträchtigung der Nierenfunktion durch Amalgamfüllungen beobachtet werden [18, 91, 92]. Personen mit Amalgamfüllungen zeigen Zeichen einer tubulären und glomerulären Schädigung im Vergleich zu Personen ohne Amalgamfüllungen [34].


Genotoxizität und oxidative Belastung

In Zellkulturen werden durch Amalgam Chromosomenaberrationen ausgelöst [93]. Bei Amalgamträgern findet sich eine signifikant erhöhte oxidative Belastung im Speichel [94,95] und im Blut [37, 96], welche mit der Füllungszahl korreliert. Niedrige Quecksilberkonzentration führten bei Nervenzellen zu erhöhtem oxidativen Stress und Reduktion des Glutathiongehaltes [97, 98]. Quecksilber wird im Körper bevorzugt an Selen gebunden abgelagert, wobei das an Hg gebundene Selen nicht mehr für die köpereigenen Prozesse zur Verfügung steht. Quecksilber aus Amalgam kann einen möglichen Selenmangel auslösen oder verstärken, was in Ländern mit suboptimaler Selenversorgung (wie z.B. Deutschland) vorkommen kann [67, 99].


Autoimmunerkrankungen und individuelle Empfindlichkeiten

Quecksilberexposition im Niedrigdosisbereich, wie sie bei Amalgamträgern vorkommt, wird von einigen Autoren als eine Ursache für Autoimmunerkrankungen, wie z.B. rheumatische Erkrankungen, Multiple Sklerose, Autoimmunthyreoiditis oder systemischer Lupus erythematodes (SLE), angesehen [100-108]. Diese Effekte können auch bei Exposition unterhalb von Grenzwerten auftreten [109]. Die Häufigkeit von besonders anfälligen Personen wird laut einer neueren schwedischen Risikoanalyse auf 1% geschätzt [101]. Von der Kommission Human-Biomonitoring des Umweltbundesamtes Berlin wird geschätzt [2], dass etwa 1-4% der Bevölkerung besonders empfindlich auf Amalgam reagieren kann. Dies liegt in Übereinstimmung mit Studien, welche die Häufigkeit von immunologischen Beschwerden durch Amalgam auf 1-3% der Bevölkerung einschätzen [110], was bei der Verbreitung von Amalgam ein signifikantes medizinisches und ökonomisches Problem bedeutet. Andere Forscher schätzen, dass bis zu 25% aller Amalgamträger durch Amalgam gesundheitlich beeinträchtigt sind (alle Beschwerdearten einschließlich Autoimmunphänomene) [111].


Alzheimer-Demenz

Von einigen Autoren wird Quecksilber als eine Ursache für die Alzheimer-Demenz (AD) angesehen [71, 112-114]. In einem aktuellen Review wurden die möglichen Zusammenhänge ausführlich dargestellt [115].

Deshalb soll hier nur ein kurzer Überblick zu den Studienergebnissen gegeben werden.

Zell- und Tierexperimentell konnte nur Hg (nicht Aluminium, Cadmium, Cobalt, Chrom, Kupfer, Mangan, Blei, Zink, Eisen) alle alzheimertypischen strukturellen und biochemischen Zellveränderungen auslösen [70, 71, 97, 98, 115-121]. Andere vorhandene Metalle wirken allerdings synergistisch zu Hg [114]. Die experimentell verwendeten Hg-Konzentrationen waren z.T. bis zu 1000-fach geringer als Quecksilberkonzentrationen, welche z.B. im Gehirn von Amalgamträgern gefunden werden können [115]. Hg als mögliche AD-Ursache kann dabei auch das erhöhte AD-Risiko bei Vorhandensein des Apolipoprotein E4-Allels (ApE4) und das verringerte AD-Risiko bei Trägern des ApoE2-Allels erklären [71, 114, 115, 122] (siehe unten).

In einigen Autopsiestudien fand sich eine Erhöhung des Hg-Gehaltes in AD-Gehirnen, welche aber nicht immer Signifikanzniveau erreichten [117, 123-127]. Zwei Studien fanden auch erhöhte Hg-Werte im Blut von lebenden AD-Kranken [128, 129]. Allerdings konnte eine Studie keine erhöhten Quecksilberkonzentrationen im Gehirn von AD-Kranken nachweisen, noch eine Korrelation zu Amalgamfüllungen herstellen, was im Gegensatz zu allen bisherigen Autopsiestudien steht [227].

Etwa 95-97% aller AD-Fälle sind nicht erblich bedingt, weshalb ein noch unbekannter externer Faktor als Ursache angenommen wird, der hauptsächlich in Industrienationen anwesend sein muss (Da AD bei Naturvölkern praktisch unbekannt ist, beim Auswandern in Industrieländern aber ein hohes AD-Risiko entsteht (Alterskorrigiert)). Diesem Faktor müssen viele Personen bereits im jungem Alter ausgesetzt sein, da

1. schon ein bedeutender Anteil der 20- jährigen Bevölkerung als pathologisch einzustufende, alzheimertypische Gehirnveränderungen aufweist [130-132],

2. diese an Häufigkeit mit dem Alter stark zunehmen und

3. etwa 50 Jahre zur Entstehung der AD benötigt werden [131, 132].

Weiterhin sind 30-50% der Menschen über 85 Jahren von AD betroffen, aktuell etwa 900000 Personen in Deutschland [133], und über 90% in dieser Altersgruppe zeigen alzheimertypische Gehirnveränderungen [130-132], so dass einem möglichen externen Faktor sehr viele Menschen in Industriestaaten ausgesetzt sein müssen.

Die Gehirnveränderungen gehören nicht zu den normalen Alterserscheinungen des Gehirns [131]. Es konnte auch gezeigt werden, dass das AD-Risiko in höherem Alter sogar wieder abnimmt [134]. Momentan erfährt die Krankheit einen starken Anstieg [115, 135]. Da sie etwa 50 Jahre zur Entstehung benötigt, muss dieser externe Faktor vor etwa 50 Jahren an Verbreitung stark zugenommen haben. Die Amalgamverwendung nahm nach dem 2. Weltkrieg stark zu und könnte unter Berücksichtigung der oben angegebenen Studien als der ursächliche externe Faktor in Betracht gezogen werden. Fischkonsum hingegen, welches zu einer erhöhten Methyl-Quecksilberbelastung führt, senkt das AD-Risiko. Protektive Faktoren in Fisch, wie z.B. Omega-3-Fettsäuren und Selen scheinen der Methyl-Hg-Belastung durch Fisch entgegenzuwirken. Auch scheint Quecksilber in Fisch weit weniger toxisch zu sein, als bisher angenommen (siehe Grundlagen).

Bei 10263 untersuchten Personen fand sich eine deutliche Abhängigkeit zwischen Zahnstatus und dem AD-Risiko. Das AD-Risiko war umso höher, je weniger Zähne vorhanden waren [136]. Auch Saxe et al. [137] fanden diese Abhängigkeit. Dies wurde von den Autoren als Beweis dafür interpretiert, dass Amalgamfüllungen nicht für die AD-Erkrankung ursächlich sein können [136].

Es kann vermutet werden, dass bei Patienten mit aktuell wenigen oder keinen Zähnen früher ein schlechterer Zahnzustand vorhanden war, welcher länger mit Amalgam versorgt gewesen sein kann. Dies kann dahingehend interpretiert werden, dass Personen mit wenigen oder keinen Zähnen früher (in der vulnerablen Phase) eine höhere Hg-Exposition aufgewiesen haben als Personen, welche noch im Alter über eigene Zähne verfügen. Auch bei anderen Studien fand sich diese Abhängigkeit [136, 138-141] (siehe unten: Methodische Fehler bei oft zitierten Amalgamstudien).

Mittels therapeutischer Gabe von hirngängigen Chelatbildnern, welche sulfhydrylaffine, zweiwertige Schwermetalle wie Zink, Kupfer und auch Hg binden können, konnte neuerdings eine erfolgversprechende Therapieoption bei AD-Kranken gefunden werden [142, 143].


Autismus und pränatale Hg-Exposition durch Amalgam

Maternale Amalgamfüllungen können ein Risikofaktor für die Entwicklung von Autismus bei Kindern sein [44]. Bei gesunden Säuglingen findet sich in der Regel eine positive Korrelation zwischen Anzahl der maternalen Amalgamfüllungen und den Quecksilberkonzentrationen in ihrem Haar (Haarproben aus dem ersten Haarschnitt) [44. Im Gegensatz dazu zeigen aber autistische Kinder diese Korrelation nicht (hingegen sogar einen leichten, nicht signifikanten Abfall) [44]. Weiterhin weisen autistische Kinder im Vergleich zu gesunden Kindern deutlich erniedrigte Haarquecksilberwerte auf, obwohl die autistischen Kinder während der Schwangerschaft einer signifikant höheren Quecksilberexposition ausgesetzt waren (durch eine signifikant größere Amalgambelastung ihrer Mütter und häufigere Gaben von quecksilberhaltigen Immunglobulinen) [44]. Der Fischkonsum der Mütter korrelierte dabei interessanterweise nicht mit dem Autismusrisiko ihrer Kinder. Es ist bekannt, dass Hg aus maternalen Amalgamfüllungen die Plazenta und den Fetus erreicht [43]. Aus Autopsiestudien ist bekannt, dass der Quecksilbergehalt in Organen und Gehirn von Säuglingen und Kindern mit der Anzahl der Amalgamfüllungen der Mütter korreliert [27, 43-50]. Auch die Anzahl der Amalgamfüllungen bzw. das Entfernen und Legen von Amalgamfüllungen während der Schwangerschaft erhöhte die Hg-Konzentration im Haar von Neugeborenen [144]. Diese Befunde deuten darauf hin, dass die autistischen Kinder aus der Studie von Holmes et al. [44] trotz der erniedrigten Haarquecksilberwerte vermutlich einen erhöhten Quecksilbergehalt im Gehirn aufweisen müssen. Die autistischen Kinder haben möglicherweise eine verminderte Fähigkeit, Quecksilber aus ihren Körperzellen ins Blut und in der Folge ins Haar auszuscheiden [44]. Eine andere Beobachtung bekräftigt diese Hypothese: Die Quecksilberwerte im Haar waren bei den schwersten Autismusfällen signifikant niedriger als bei leichterer Krankheitsausprägung [44]. In Tierversuchen konnte gezeigt werden, dass eine niedrig-dosierte maternale Quecksilberdampfexposition zu einer verminderten Lernfähigkeit, zu Hyperaktivität und Abnahme der Reaktionsfähigkeit bei Nachkommen führt. Methyl-Hg konnte diese Veränderungen nicht auslösen, wirkte aber synergistisch zu Hg-Dampf [77]. Die Bildung des Nervenwachstumsfaktor wird durch geringe Hg-Dampf Exposition während der Schwangerschaft bei Feten behindert [145].

Weiterhin fördert eine niedrige pränatale Quecksilberbelastung die Anfälligkeit für die Entwicklung von Epilepsien bei Tieren [146].

Eine weitere bedeutende Quelle für Quecksilber waren bis vor kurzem thiomersalhaltige Impfstoffe. Die Belastung mit diesem Konservierungsstoff in Impfungen wird momentan von einigen Arbeitsgruppen zusätzlich als eine mögliche Ursache der Autismuserkrankung angesehen [44, 147-151].


Beeinträchtigung der kognitiven Funktionen und berufsbedingte Amalgamexposition

Amalgam-verarbeitende Zahnärzte haben eine erhöhte Hg-Exposition [36, 152, 153]. Amalgambelastungen, welche als ungefährlich angesehene Quecksilberkonzentrationen unterhalb anerkannter Grenzwerte verursachen, führen zu messbaren kognitiven Veränderungen [154-160]. Eine niedrige Quecksilberdampfexposition, wie sie im Mundraum von Amalgamträgern vorkommt, verursachte Verhaltensänderungen bei erwachsenen Mäusen [156]. Das Farbensehen ist durch eine niedrige Hg-Exposition beeinträchtigt [161]. Personal in Zahnarztpraxen zeigt neuropsychologische Auffälligkeiten [146, 162-164] bzw. pathologische Muskelbiopsien [165]. Die visuell evozierten Potentiale waren bei Hg-exponierten Personen (auch Zahnärzten) im Vergleich zu Kontrollpersonen signifikant verändert [166]. In einer Metaanalyse konnte bei 686 Hg-Dampf exponierten Personen eine neuropsychologische Beeinträchtigung im Vergleich zu 579 Kontrollen gefunden werden [167]. Die Hg-Ausscheidung im Urin dieser Personen kann durchaus von einem Teil der Amalgamträger erreicht werden [6].

Hautallergien, Lichen

Amalgamfüllungen können zu lichenoiden Reaktionen führen [101, 168-171]. Diese werden durch Amalgamentfernung zu über 90% geheilt, unabhängig davon ob eine Allergie im Epicutan-Test nachgewiesen wurde; ebenso werden Granulomatosen geheilt [172].

Infertilität

Die Häufigkeit von Infertilität ist in den letzten 2 Jahrzehnten von 8 auf 15% gestiegen. Frauen mit einer größeren Anzahl Amalgamfüllungen bzw. einer erhöhten Hg-Ausscheidung im Urin (nach DMPS) waren häufiger unfruchtbar als Kontrollen [173-175]. Zahnarzthelferinnen, die amalgamexponiert sind, zeigen eine erhöhte Rate an Infertilität [176]. Eine Schwermetallentgiftung führte bei einem relevanten Teil der infertilen Patientinnen zu Spontanschwangerschaften [175]. Eine Hg-Exposition wird u.a. auch mit verminderter männlicher Fertilität in Zusammenhang gebracht [177], wobei Hg nicht unbedingt für die Infertilität ursächlich ist, diese aber negativ beeinflussen kann [178].


Erkrankungen des Herz-und Kreislaufsystem

Bei Patienten mit dilatativer Kardiomyopathie konnte eine um das 22000-fach erhöhte Quecksilberkonzentration in Herzmuskelbiopsien im Vergleich zu Kontrollen gefunden werden [179]. Es wurde die Vermutung geäußert, dass dies eine Folge der Amalgambelastung gewesen sein könnte, da Amalgam eine Hauptquelle der menschlichen Hg-Belastung sei [180]. Antimon, welches als Verunreinigung auch in Amalgamfüllungen vorkommen kann, war in den kranken Hezen um das 12000-fache erhöht [179], Ein erhöhter Hg-Gehalt der Nägel, welcher in der Regel aus Fischkonsum stammt, war mit einem erhöhten Herzinfarktrisiko verbunden [181, 182]. Jedes Mikrogramm Quecksilber, welches über den Urin ausgeschieden wurde, erhöhte das Herzinfarktrisiko um 36% [182]. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die Vermeidung von Hg in Fischen einen wichtigen Beitrag zur Verminderung von Herz- und Kreislauferkrankungen darstellen würde [182]. Im Tierversuch konnte durch geringe Mengen von anorganischem Hg eine Beeinträchtigung der Herzmuskelzellen beobachtet werden [183, 184]. Hg konnte auch die Anfälligkeit des Myokards für virale Infektionen und die Mortalität erhöhen [185]. Berufliche Hg-Exposition geht mit einer erhöhten Mortalität durch Herz- Kreislauferkrankungen einher [186]. Amalgam wurde mit Bluthochdruck und Herzerkrankungen in Zusammennhang gebracht [187].


Multiple Sklerose

Die Häufigkeit von Multipler Sklerose (MS) wurde mit der Häufigkeit von Karies [188, 189] und mit Amalgam in Zusammenhang gebracht [190, 191]. Manche MS-Epidemien traten nach akuter Exposition mit Quecksilber-Dampf oder Blei auf [192]. Anorganisches Hg führte im Tiermodell zu einem Verlust der Schwannschen Zellen, welche die Myelinscheiden aufbauen [193]. Eine autoimmune Pathogenese inklusive Antikörper gegen Myelin Basic Protein (MBP) kann durch Hg und andere Schwermetalle ausgelöst werden [105].

Im Liquor von MS-Patienten wurde in einer Studie eine 7,5 -fach erhöhte Konzentration von Quecksilber gefunden [194]. MS-Patienten, die sich nach Ausbruch ihrer Krankheit Amalgamfüllungen entfernen ließen, hatten weniger Depressionen, feindselige Aggressionen, psychotisches Verhalten und quälende Zwänge als eine vergleichbare Gruppe von MS-Patienten mit Amalgamfüllungen [157]. MS-Patienten hatten nach Amalgamentfernung signifikant bessere Blutwerte, weniger Depressionen, weniger Symptome der MS sowie weniger Schübe [195]. Nach einer Amalgamentfernung konnte bei MS-Kranken eine Normalisierung der Liquorzusammensetzung anhand der Elektrophorese beobachtet werden. Dabei verschwanden auch die oligoklonalen Banden im Liquor [196]. Nach Amalgamentfernung wurde ein Teil von MS-Patienten geheilt [197, 198]. Es konnte ein nicht signifikanter Zusammenhang zwischen Kariesinzidenz und Anzahl der Amalgamfüllungen mit dem MS-Risiko gefunden werden [199, 200]. Bates et al. [201] fanden bei Militärangestellten, welche zum Zeitpunkt des Militäreintritts gesund waren, nur ein leicht erhöhtes Risiko bei steigender Amalgamfüllungszahl. Allerdings wurde kein Vergleich mit einer Kontrollgruppe durchgeführt, welche nie mit Amalgam versorgt waren [201]. Es ist bei weiteren Studien darauf zu achten, dass nicht nur der aktuelle Zahnstatus sondern auch die Zahl und die Liegedauer früher vorhandener Amalgamfüllungen in Betracht gezogen werden und als Kontrollgruppe amalgamfreie Personen herangezogen werden. In einigen Studien wurde nach Amalgamentfernung eine Heilung der MS beobachtet (siehe unten).


Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)

Quecksilberdampf wird durch Motorneurone aufgenommen [12] und führt dort zu vermehrter oxidativer Belastung, was die Entwicklung von Motorneuronenerkrankungen wie ALS begünstigen kann [201, 203]. Fallberichte zeigen einen Zusammenhang zwischen akzidenteller Quecksilberexposition und ALS [204, 205]. In Schweden wurde über eine Frau mit 34 Amalgamfüllungen und ALS berichtet. Nach Entfernung und Behandlung mit Selen und Vitamin E wurde sie völlig geheilt [206]. Eine durch Quecksilber und andere Schwermetalle ausgelöste autoimmune Pathogenese der ALS wird angenommen [105].


Symptome, individuelle Empfindlichkeiten und Heilungsraten bei Amalgamentfernung

Es wird berichtet, dass bei einigen Personen (“amalgamsensitive Personen”) eine Vielzahl von Beschwerden durch Amalgamfüllungen ausgelöst sein können. Zu den häufigsten berichteten Symptomen gehören: Chronische Müdigkeit, Kopfschmerzen, Migräne, gesteigerte Infektanfälligkeit, Muskelschmerzen, Konzentrationsstörungen, Verdauungsbeschwerden, Schlafstörungen, Vergesslichkeit, Gelenkschmerzen, Depressionen, Herzsensationen, vegetative Dysregulationen, Stimmungsschwankungen u.v.m. [122, 157-159, 195, 197, 207]. Weder Quecksilberwerte in Biomarkern noch Epicutantests konnten bisher “amalgamsensitive“ von “amalgamresistenten” Personen unterscheiden [31, 39]. Es konnte allerdings gezeigt werden, dass Personen unabhängig vom Auftreten einer allergischen Hautreaktion mit psychosomatischen Beschwerden auf einen Allergietest gegenüber Amalgam (Epicutantest) reagieren können [208]. Weiterhin reagieren neutrophile Granulozyten bei amalgamsensitiven Personen im Vergleich zu amalgamresistenten Personen unterschiedlich [209] bzw. es konnten unterschiedliche Aktivitäten der Superoxiddismutase gefunden werden [210]. Es konnte auch gezeigt werden, dass amalgamsensitive Personen signifikant häufiger das Apolipoprotein E4-Allel aufwiesen als symptomlose Kontrollen [122] und seltener das ApoE2. Apo E4 gilt als ein Hauptrisikofaktor für Alzheimer-Demenz und wird mit einer verminderten Fähigkeit, Schwermetalle zu entgiften, in Zusammenhang gebracht, während Apo E2 das AD-Risiko senkt weil es möglicherweise Schwermetalle besser binden kann [71, 114, 115, 122, 211].

Andere Forscher fanden bei “amalgamsensitiven“ niedrigere Selenspiegel oder eine veränderte Verteilung von Spurenelementen im Blut im Vergleich zu “amalgamresistenten“ Personen [212, 213]. Amalgamsensitive Personen zeigen häufiger Zeichen einer Sensibilität gegenüber Quecksilber und Nickel in einem speziellen, validierten Lymphozytentransformations-Test (MELISA) [106,107, 214, 215]. Bei diesem werden Lymphozyten den in Frage kommenden Allergenen exponiert. Bei einer Sensibilität verändern sich die Lymphozyten in charakteristischer Weise.


In Studien mit z.T. hohen Fallzahlen wurde nach Amalgamentfernung (meistens mit aufwendigen Schutzmaßnahmen zur Minimierung der Quecksilberexposition) über deutliche Verbesserungen des Gesundheitszustandes oder Heilungen (mit Ansprechraten von 65-80%) der oben angegebenen Beschwerden (u.a. auch MS) berichtet [106, 107, 195-198, 207, 2160-221]. Diese Studien sind allerdings in der Regel Beobachtungsstudien ohne Kontrollgruppe. Deswegen können Kausalschlüsse nur bedingt gezogen werden, sind aber inderekt plausibel aufgrund der langen Vorbeobachtungszeit, der Hartnäckigkeit der Beschwerden und der konvergierenden Struktur der Daten. Es muß jedoch betont werden, dass Studien mit ausreichender Validität, also randomisierte Vergleichsstudien, noch ausstehen. Andere Autoren halten Amalgam als Ursache für die oben angegebene Beschwerden für sehr unwahrscheinlich und empfehlen, bei Personen mit vermuteten amalgambedingten Beschwerden nicht eine Amalgamentfernung durchzuführen, sondern diese psychotherapeutisch oder psychiatrisch zu therapieren [31, 39, 222, 223] wobei hierfür bisher keine Erfolgsraten publiziert worden sind. Es existiert noch eine Vielzahl von Berichten über Beschwerden und Heilungen nach Amalgamentfernung, die z.T. in fremdsprachiger wissenschaftlicher Literatur oder in sonstigen Zeitschriften und Büchern publiziert wurden. Eine Sammlung von wissenschaftlichen Zitaten bis 1997 zum Thema Amalgam geben Hamre [217] (1550 Zitate), Wassermann et al. [224] und Ruprecht [225].


Methodische Fehler bei oft zitierten Amalgamstudien

Bei einer schwedischen Studie wurden 587 Zwillinge untersucht, wobei 57 Zwillingspaare anhand ihrer Beschwerden in Gruppen mit und ohne Amalgam analysiert [141]. Das Durchschnittsalter betrug 66 Jahre, 25% hatten keine Zähne mehr und ein nicht angegebener Anteil wies Kronen und Brücken aus anderen Materialien auf. Personen ohne Zähne oder mit anderen Zahnversorgungen wurden als “amalgamfrei“ eingeordnet. Die Amalgamgruppe war in einem signifikant besseren Gesundheitszustand. Es wurde nicht beachtet, dass “amalgamfreie” Personen (ohne Zähne oder mit Kronen und Brücken) früher Amalgamfüllungen aufgewiesen haben können und über eine längere Zeit amalgamexponiert gewesen sein können als die Amalgamgruppe. Da Hg in Organen akkumuliert, kann bei dieser Gruppe eine höhere Hg-Belastung vorgelegen haben. Weiterhin wurde nicht untersucht, ob unter Goldfüllungen oder Brücken noch Amalgamfüllungen lagen, eine früher gängige Praxis. Zusätzlich muss davon ausgegangen werden, dass Personen mit schlechtem Zahnzustand bzw. ohne Zähne (unabhängig von einer möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigung durch eine frühere Amalgamexposition) aufgrund früherer kariogener Ernährung (raffinierter Zucker, Auszugsmehle) insgesamt einen schlechteren Gesundheitszustand aufweisen [226] als Personen, welche im Alter noch über eigene Zähne verfügen.

Bei einer anderen schwedischen Studie wurden die gleichen methodischen Fehler gemacht und keine wirklich amalgamfreie Kontrollgruppe als Vergleichsgruppe untersucht [138-140]. Hier war das Durchschnittsalter der untersuchten Frauen etwa 60 Jahre. In der “Nicht-Amalgamgruppe” waren Frauen mit 0-4 Amalgamfüllungen, Frauen ohne Zähne (15%) und Frauen mit wenigen Zähnen oder Brücken, Kronen oder Implantaten. Auch hier war die Amalgamgruppe physisch und psychisch gesünder. Die Möglichkeit, dass die “amalgamfreie” Gruppe früher eine erhöhte Amalgamexposition und somit erhöhte Hg-Konzentrationen in ihren Organen aufgewiesen haben kann, wurde nicht in Betracht gezogen. Anfragen unsererseits an die Autoren, uns den Datensatz zur Reanalyse zur Verfügung zu stellen, wurden negativ beantwortet.

Auch bei den Studien von Saxe et al. [137, 227] wurden keine amalgamfreien Kontrollgruppen untersucht. Weiterhin zeigt sich auch hier die Tendenz, dass Personen mit weniger Zähne in Tests schlechter abschnitten [137]. Eine “Metaanalyse”, welche technisch nur eine Übersichtsarbeit ist, stellt Amalgam als sicheres Material dar [58]. Hierbei werden aber als “Beweis” für die Unschädlichkeit von Amalgam lediglich erneut die oben beschriebenen, methodisch kritischen Studien angeführt.

Aufgrund gleicher mittlerer Quecksilberkonzentrationen in Blut und Urin bei Amalgamträgern, welche ihre Beschwerden auf ihr Amalgam zurückführten im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, welche Amalgam nicht als Ursache der Beschwerden ansah oder keine Beschwerden aufwies (bei gleicher Amalgamfüllungszahl) wurde in neueren Studien Amalgamfüllungen als Ursache dieser Beschwerden als unwahrscheinlich bewertet [31, 39, 223]. Da die Beschwerdegruppe häufiger unter Depressionen oder somatoformen Schmerzstörungen litt, wurde empfohlen, Patienten mit amalgambedingten Beschwerden hauptsächlich psychiatrisch oder psychotherapeutisch zu behandeln [31, 222, 223]. Diese Studien wurden aufgrund methodischer Mängel kritisiert [228, 229]. Besonders fragwürdig an diesen Studien ist, dass beide Gruppen die gleiche Anzahl Amalgamfüllungen aufwiesen und die Quecksilberkonzentrationen im Blut, Urin oder Speichel als Maß der Quecksilberorganbelastung herangezogen wurde (zur fehlenden Korrelation von Hg in Biomonitoren und Organen im Einzelfall siehe oben: Grundlagen). In der Studie von Zimmer et al. [39] und Bailer et al. [223] zeigt die Beschwerdegruppe allerdings nicht signifikant unterschiedliche Hg-Konzentrationen in Blut und Urin, was darauf hindeutet, dass diese Gruppe evtl. Probleme hat, Hg aus Amalgam aus dem Körper auszuscheiden [228], ähnlich wie die autistischen Kinder in der Studie von Holmes et al. [44].

Weiterhin ist aus Tierexperimenten und pharmakologischen Studien bekannt, dass Personen bei Gabe einer gleichen Menge eines Toxins unterschiedlich reagieren können. Ein Beispiel ist, dass nicht jeder Raucher einen Lungentumor entwickelt, obwohl Rauchen als Ursache von Lungenkarzinomen mittlerweile anerkannt ist.

Es wäre bei zukünftigen Amalgamstudien notwendig, den Gesundheitszustand von Amalgamträgern und Personen, welche in ihrem Leben nie Amalgamfüllungen hatten, zu vergleichen. Dies wurde bisher nie durchgeführt.


Bisherige Risikoanalysen zu Amalgam

Eine von der schwedischen Regierung in Auftrag gegebene Risikoanalyse mit Berücksichtigung der Literatur von 1997-2002 kommt zu der Schlussfolgerung, dass Amalgam so schnell wie möglich aus medizinischen, arbeitsmedizinischen und ökologischen Gründen verboten werden sollte [101].

In den USA wird momentan über eine Gesetzesvorlage, welches zunächst ein Amalgamverbot für Kinder, Frauen im gebärfähigen Alter und Risikopatienten ab 2005 und ein generelles Amalgamverbot ab 2008 vorsieht, abgestimmt. [230-232]. Die Amerikanische Zahnärztegesellschaft (American Dental Association; ADA), weltweit die führende und tonangebende Zahnärztegesellschaft, versucht Kongressabgeordnete wegen dieses Gesetzentwurfes zu beeinflussen [232].

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinalprodukte (BfArM) gibt in Publikationen von 2001 und 2003 an, dass Amalgam laut einer selbst erstellten Literaturanalyse als sicheres Zahnfüllungsmaterial anzusehen ist, welches weiterhin verwendet werden sollte [234, 235]. Dabei werden wiederum die oben beschriebenen methodisch kritischen Studien als Beweis der Unschädlichkeit von Amalgam zitiert. Bei der Frage nach dem Hg-Gehalt von Amalgamfüllungen wird in einer neuen Patientenbroschüre fälschlicherweise der Eindruck erweckt, dass nur 3% Hg in Amalgamfüllungen enthalten sei (statt >50%) [234]. Bei der Erstellung der Broschüre waren hauptsächlich Zahnarztverbände involviert [234].

In internationalen Publikationen verschiedener Zahnärztegesellschaften bzw. in von Zahnärztegesellschaften herausgegebenen Zeitschriften wird Amalgam als sicheres Zahnfüllungsmaterial bewertet, welches (außer in sehr seltensten allergischen Reaktionen) nicht zu Krankheiten oder Beschwerden führen kann. Aus diesem Grund wird Amalgam als sicheres Füllungsmaterial empfohlen und es wird von einer prophylaktischen oder therapeutischen Amalgamentfernung abgeraten [58, 236, 237]. Eine 2002 erschienene Publikation der Amerikanischen Zahnärztegesellschaft [236], welche toxikologisch Amalgam mit Kochsalz gleichstellt, wurde kritisch kommentiert [32].


Amalgam und Umwelt

Quecksilber kann in der Umwelt nicht abgebaut werden, sondern reichert sich kontinuierlich an [238]. Durch die anthropogene Freisetzung von Quecksilber ist der Quecksilbergehalt in der Umwelt in den letzten 100 Jahren um das 270-fache [240] und in den letzten 25 Jahren um das 3-5 fache gestiegen [238]. Etwa 8% aller Frauen in USA im gebärfähigen Alter weisen Quecksilberwerte im Blut oberhalb eines Grenzwertes auf, welcher von der amerikanischen Umweltbehörde EPA (Environmental Protection Agency) als sicher bewertet wird [239]. Wie oben (Grundlagen) beschrieben, stammt der größte Teil der menschlichen Organquecksilberbelastung aus Amalgam. In den USA werden pro Jahr etwa 100 Millionen neue Amalgamfüllungen gelegt und dabei ca. 30-40 Tonnen Quecksilber verarbeitet [240]. Zahnarztpraxen sind dort eine Hauptquelle der Quecksilberbelastung in der Umwelt [240, 241]. Abwässer aus Zahnarztpraxen sind deutlich höher mit Methyl-Hg-belastet [242].

Amalgam trägt außerdem zusätzlich zur Quecksilberumweltbelastung bei durch Ausscheidungen von quecksilberhaltigen Körperflüssigkeiten, wie z.B. Speichel [243], Urin und Stuhl von lebenden Amalgamträgern. Weiterhin gelangt das im Körper gespeicherte oder ggf. noch in Zähnen vorhandene Quecksilber nach dem Tod von Amalgamträgern durch Verbrennen in Krematorien [244-246] oder Beerdigen in die Umwelt.

Bei der Addition exogener Quellen (z.B. Fisch) zur Berechnung der menschlichen Gesamtquecksilberaufnahme muss bedacht werden, dass deren Hg-Kontamination teilweise durch Amalgam und seine über 150 jährige weltweite Verwendung verursacht wurde [41]. Zwar ist die Verwendung von Amalgamabscheidern, die den Hg-Abwassereintrag aus Zahnarztpraxen bedeutend reduzieren, in Deutschland seit 1991 vorgeschrieben, doch in vielen Ländern der Erde sind sie noch nicht Standard (z.B. USA). Weiterhin wird Hg durch in Zahnarztpraxen anfallende Abfälle (Watteröllchen, extrahierte Zähne etc.) zusätzlich in die Umwelt ausgebracht.

Weltweit steigt die Karieshäufigkeit durch die Übernahme westlicher Ernährungsweisen mit industriell hergestellten Nahrungsmitteln in Schwellen- und Drittweltländern an. Dadurch wird die globale Verwendung von Amalgam zunehmen, da es einfach zu verarbeiten ist und gerade dort teurere Alternativen für den Großteil der Bevölkerung nicht bezahlbar sind. Wegen fehlender Umweltschutzbestimmungen wird Quecksilber in diesen Ländern zum größten Teil in die Umwelt gelangen und über die Nahrungskette letztendlich zum Menschen zurückfließen.


Diskussion

Wir haben in diesem Aufsatz versucht, eine möglichst umfassende Darstellung der neueren Literatur zum Thema “Amalgam und mögliche Gesundheitsprobleme” zu geben. Unser Ziel war es, die potentielle Reichweite des Problems aufzuzeigen. Zu diesem Zweck war uns eine möglichst breite Erfassung und Darstellung der Literatur wichtig. Dies schloss eine sog. Systematische Übersichtsarbeit aus, bei der Literatur nach vorher definierten Gesiichtspunkten extrahiert wird. Unsere Arbeit sollte vielmehr die Basis dafür sein, dass zukünftig in Teilbereichen wirklich vollständig und kritisch daraufhin untersucht wird, ob der von uns gefundene, bedenklich stimmende Zusammenhang zwischen Amalgam und Gesundheitsproblemen wirklich wissenschaftlich haltbar ist.

Wir haben bewusst auf methodische Detailkritik einzelner Studien verzichtet, außer wo dies offensichtlich nötig war. Dies würde jeweils detaillierte Sach- und Methodenkenntnisse voraussetzen. Vielmehr haben wir die Ergebnisse und Schlussfolgerungen der einzelnen Autoren übernommen. Dies erschien uns zum derzeitigen Stand der Diskussion nicht nur statthaft, sondern geboten, nachdem maßgebliche Behörden und Standesorganisationen mit ausgesprochen unvollständigen und selektiven Zitaten der Literatur aus unserer Sicht unsachgemäß informieren. Der nächste Schritt müsste sein, dass multidisziplinäre Arbeitsgruppen Studien aus einzelnen Bereichen kritisch analysieren und daraufhin untersuchen, wie valide die darin getroffenen Schlussfolgerungen sind. Die Basis hierfür liefert unser explorativer Überblick, der nicht mehr und nicht weniger als eine möglichst umfassende Darstellung der Literatur bis einschl. 2004 sein sollte.


Eine randomisierte, kontrollierte Studie zur Sicherheit von Amalgam wurde bisher nicht durchgeführt. Ähnlich wie bei der kürzlichen Klärung der Frage der Sicherheit einer Hormonersatztherapie durch eine randomisierte Studie, welche einen Paradigmawechsel in der Frauenheilkunde ausgelöst hat. könnte eine hochwertige Studie zu Amalgam neue Erkenntnisse zu seiner Sicherheit führen.

Werden aber die zu den einzelnen Krankheiten noch z.T. unvollständig erforschten Ergebnisse zusammenfassend betrachtet, kann jetzt schon aufgrund der aktuellen Datenlage Amalgam weder medizinisch, arbeitsmedizinisch noch ökologisch als sicheres Zahnmaterial bezeichnet werden.

Es gibt möglicherweise eine Anzahl Personen, welche genetisch bedingt besonders empfindlich auf Amalgam reagieren bzw. eine höheres Risiko aufweisen, bei Quecksilberexposition Beschwerden oder Krankheiten zu entwickeln. Aufgrund der verbreitenden Amalgamanwendung und den beschriebenen Häufigkeiten von Beschwerden und Krankheiten, welche z.T. durch Amalgam verursacht oder verschlimmert werden, ist die Verwendung von Amalgam gegenüber anderen dentalen Werkstoffen vermutlich auch gesundheitsökonomisch unvorteilhaft. Ein Stop der Amalgamverwendung könnte z.B. bei der Alzheimererkrankung neben anderen präventiven Maßnahmen [247] langfristig zu einem Rückgang der Prävalenz führen [115]. Zu den einzelnen Teilbereichen ist unabhängige Forschung dringend geboten.



Viele Grüße Petra

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Hallo, ;)

Ein Artikel/Info zum, meiner Meinung nach, sehr beeindruckenden Buch über die Zwillinge Konstantin und Kornelius Keulen.


KONSTANTIN UND KORNELIUS KEULEN: Zu niemandem ein Wort

Die 17jährigen Zwillinge Konstantin und Kornelius leben in einer ganz eigenen Welt. Die ist "inwendig", vollkommen konzentriert nach innen. Und abgeschottet gegen unsere lärmende, geschwätzige Außenwelt. Von der halten sie sich fern. Sie wissen, dass sie anders sind als wir, anders, weil sie sich unserer verbalen Kommunikation verweigern. Ihre Welt ist eine Welt ohne gesprochene Sprache. Eine Welt überwältigender Stille. Dies ist unser erster Eindruck, als wir "die Jungs" kennen lernen.

NOTENUnd das ist ihre Geschichte: Mit zwei Jahren hören die Kids immer nur Bach, die "Brandenburgischen Konzerte", alle sechs, hintereinander. Monatelang immer nur Bach. Musik ist für sie das innere Tor zur Welt da draußen. Die beobachten beide messerscharf. Nur: sie reden kein einziges Wort. Als sie drei sind, bekommt die Mutter die psychiatrische Diagnose: ihre Zwillinge seien autistisch, mehr noch: geistig behindert.

Die Mutter Silvia Keulen: "Frühkindlicher Hirnschaden ist ja immer ganz schnell die Diagnose. Das stand für uns eigentlich nie zur Debatte. Weil wir im alltäglichen Leben beobachtet haben, wie sie alles ganz genau beobachtet haben. Und dadurch kamen wir also nie auf die Idee, dass sie geistig behindert sind."

SILVIA KEULEN MIT IHREM SOHNFortan meidet die Mutter, eine Kinderärztin, alle hirnphysiologischen Tests. Weil sie der sichtbaren Intelligenz ihrer "sprachlosen" Zwillinge vertraut. Sie wird recht bekommen. Als ihre Jungs gerade mal sechs sind, fangen sie tatsächlich an zu kommunizieren; mithilfe des Computers. Bis heute. Und: nur im Körperkontakt mit der Mutter. "Facilitated communication", "gestützte Kommunikation", heißt die in den USA entwickelte Methode. Und sie schreiben erstaunliche Sätze, immer klein geschrieben, und fast immer "Endsätze".

KORNELIUS KEULENAuch darüber, warum sie nicht sprechen: "Wer laut spricht, der zerstört seine welt. Ein welt, die würdig ist und weiterbestehen soll." Kornelius, 8 Jahre

"Leben ohne sprache lässt mir innere sicherheit, um komplizierte gedanken zu formulieren". Konstantin, 9 Jahre

Silvia Keulen: "Ihre Welt ist die Welt des Denkens. Und das haben sie auch mal so beschrieben. - Wir denken immerzu, und wir müssen immer denken. -

Denken ist einsame Erkenntnis. So erschließen sich beide die äußere Welt. Offenbar denken beide in rasender Geschwindigkeit, verarbeiten ihre Sinneseindrücke sekundenschnell.

KONSTANTIN KEULEN"ich herausfordere die einmalige, eine lichtsekunde und teile mit ihr meine, deine existenz". Konstantin, 14 Jahre

"eile meine seele / eile fort / eile meine seele / eile an den Ort. / Innerweltlich unerhört / finde ich den ort / ausserweltlich fast betört / meide ich den ort". Kornelius, 14 Jahre

KONSTANTIN UND KORNELIUS KEULEN: Zu niemandem ein WortJetzt mit siebzehn erscheint ihre erste Buchveröffentlichung "Zu niemandem ein Wort". Gedichte, Essays, Reisberichte, Reflexionen. Leichtfüßig selbstironisch oder abgrundtief melancholisch. Texte von atemberaubender Intensität und Genauigkeit ihrer Weltwahrnehmung. Passt da der Begriff "Autismus"? Wir fragen einen renommierten Forscher, was Autisten kennzeichnet.

Fritz Poustka: "Man muss sich Leute vorstellen, die sehen sozusagen den Wald vor lauter Bäumen nicht. Sie sehen überscharf Details, sie sehen beispielsweise, wenn jemand lacht oder weint, wie weit die Zähne entblößt sind. Aber sie können sich keinen Reim drauf machen, was das bedeutet. D.h. sie sehen die Zusammenhänge nicht."

Auf die Zwillinge trifft das nicht zu. Wir begleiten sie beim Einkaufen. Mit einem mal bleiben sie abrupt stehen, halten sich die Ohren zu, warnen sich durch Gesten. Erst Minuten später geht ein Böllerschuss los. Die Jungs wussten das erstaunlicherweise viel früher.

Auch untypisch für "klassische" Autisten ist, wie souverän die zwei ihren Alltag meistern. Selbständig radeln sie zu ihrer ganz normalen, staatlichen Gesamtschule. Sie sind in der 12. Klasse, die 11. haben sie als Jahrgangsbeste abgeschlossen.

DIE ZWILLINGE IN DER SCHULEAuf dem Schulhof werde sie unsicher, linkisch, verharren im Abseits. Kornelius mimt den Clown: sein Versuch, mit den anderen Kontakt aufzunehmen. Das glückt nicht so richtig. Dicht beieinander gehen sie an den Wänden entlang.

"In uns giert eine große Sünde: nach Mittelmaß". - Ist das der Schlüssel zu den beiden?

Ortrud Meyhöfer: "Das weiß ich nicht. Aber es macht mich unheimlich traurig, dieser Satz. Das korrespondiert eigentlich mit dem, was sie mir gemailt haben. Dass sie irgendwo dazugehören möchten. Und sie wissen gleichzeitig, dass es eigentlich nicht geht. Und dass es nicht funktionieren kann.

Deutschstunde. Das schriftliche Referat der Zwillinge über Max Frischs Roman "Homo Faber" wird analysiert. Die Mitschüler bemühen sich, die komprimierten Thesen der Zwillinge zu verstehen. Die Tische der beiden sind leer, kein Buch, kein Manuskript. An der Diskussion scheinen sie nicht sonderlich interessiert. Mimisch und gestisch verständigen sie sich über die Kommentare ihrer Mitschüler per Geheimcode.

Erika Kiesant: "Sie lesen gar nicht. Sie sind schneller im Lesen, im Aufnehmen, was mich völlig verblüfft hat. Ich hab ihnen einen Text hingelegt, der wurde in Sekundenschnelle zur Seite geschoben. Wie das in ihrem Kopf funktioniert, kann ich mir nicht erklären."

Also fragen wir sie direkt, bei ihrem ersten Interview: Wie lest Ihr Bücher? Konstantin antwortet: "Wir lesen alle Bücher in dichter Abfolge. Keiner sieht es. Keiner wird verstehen, wie das geht. Das ist wesentlich mit unserer Art, die Welt zu verstehen, verbunden. Die Bücher sind unsere Verbündeten."

An den "Hellseher" Kornelius die Frage: Wie lange wird der Irak-Krieg dauern? Kornelius antwortet: "Ich ernenne Bush zum Kriegstreiber und die Völker dieser Erde zu feigen Gesellen. Wer will Krieg? Nur Machtbesessene und Besitzgierige."

Der Schlusssatz der listigen, hintersinnigen Zwillinge über ihren sogenannten Autismus lautet: "wenn es den menschen hilft, uns zu klassifizieren, so sollen sie es tun. Uns ist es egal. Ein leben definiert sich durch sich. Ein leben ist frei."

Beate Pinkerneil

Konstantin und Kornelius Keulen / Simone Kosog
Zu niemandem ein Wort
Piper Verlag, München
18,90 Euro

Hier der Link dazu, dabei sind auch Fotos zu den Zwillingen:

http://www.br-online.de/kultur/literatur/lesezeichen/20030330/20030330_2.html


Viele Grüße Petra

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Hallo, ;)

Was ist angewandte Kinesiologie?

Der Name geht zurück auf das griechische Wort für Bewegung. In der Medizin steht "Kinesiologie" für Bewegungslehre und Untersuchung der Muskeln. "Angewandte Kinesiologie" (AK) meint hier eine noch recht junge Methodik, die sich die körpereigene Feedbackschleife zunutze macht. Dieses Rückmeldesystem ist sehr einfach und präzise. Seine Entdeckung geht zurück auf Erfahrungen und Untersuchungen des amerikanischen Chiropraktikers Dr. George Goodheart. Er beobachtete, dass sich physische und psychische Vorgänge im Menschen auch im Funktionszustand seiner Muskeln spiegeln. Daraufhin entwickelte er 1964 ein einfaches Testverfahren, das diese Muskelfunktion ohne Zuhilfenahme von Apparaten erfasst: den Muskeltest. Dabei wird die getestete Person aufgefordert, den zum Testen benutzten Körperteil (meist ein Arm oder ein Bein) gegen den Druck der testenden Person an seinem Platz zu halten; die dabei auftretenden Reaktionen ("verriegelt" oder "entriegelt") lassen präzise Rückschlüsse zu auf eventuelle Blockaden bzw. auf Einflüsse, denen die getestete Person gerade ausgesetzt ist.

Die AK ist eine sehr breitgefächerte Methode. Sie macht sich viele bestehende Modelle zunutze, unter anderem auch das Energiemodell der chinesischen Akupunkturlehre. Dieses beruht auf den Beziehungen zwischen den sogenannten Energiebahnen im Körper (Meridianen) und bestimmten Organen. Goodheart erkannte, dass Meridiane und Organe darüber hinaus auch mit jeweils ganz bestimmten Muskeln in Verbindung stehen. Letztlich geht es der AK in diesem Zusammenhang darum, energetische Ungleichgewichte zu erkennen und auszugleichen (zu balancieren).

Die AK geht von der Annahme aus, dass der menschliche Organismus selbst am besten "weiß", was ihm gut tut, was ihm hilft, was ihm fehlt oder ihn stört. Über das Feedbacksystem der Muskelreaktion gelingt es der AK, den Körper auf einfache Art direkt zu befragen.

Die AK betrachtet den Menschen ganzheitlich, im Hinblick auf alle Aspekte seines Wesens, also strukturelle, biochemische und psychische (emotionale, mentale) Komponenten der Gesundheit. AK steht nicht unter dem Einfluss einer bestimmten Philosophie; sie ist offen für alle Quellen, aus denen dem Menschen Hilfe für sein Wohlergehen erwachsen kann.

Ein Hauptvorzug der AK liegt darin, dass sie dem Körper erlaubt, unmittelbar mitzuteilen, was zur Behebung eines bestimmten Problems oder zur Erreichung eines bestimmten Ziels getan werden kann. So wird sichergestellt, dass nur die jeweils angemessenen, vom Körper geforderten und akzeptierten Maßnahmen ergriffen werden; er gibt vor, was, wann, wo und in welcher Reihenfolge getan werden soll. Dieses Vorgehen verhilft dem Betroffenen zu größerer Autonomie und erhöhter Selbstorganisation.

Zwar hat die AK ihren Ursprung in den Entdeckungen von Dr. Goodheart, doch ist ihre Anwendung bei weitem nicht auf die Gesundheitspflege beschränkt; sie hat mehr den Charakter einer neuen Kommunikationsform als den einer Heilmethode. Das Spektrum ihrer Anwendungsmöglichkeiten ist nahezu grenzenlos. Heute bedienen sich unter anderem schon Architekten und Künstler, Manager und Hausfrauen der kinesiologischen Techniken.

Die Heilkunde bildet lediglich einen von vielen - wenn auch einen besonders geeigneten und bewährten - Einsatzbereich. Ärzte und Heilpraktiker können auf der Basis ihres Vorwissens mit Hilfe des Muskeltestens "maßgeschneiderte" Therapiewege entwickeln und kürzere Behandlungszeiten erreichen. Zahnmedizinern bietet die AK die Möglichkeit, die Materialverträglichkeit zu testen und die Kaumuskeln zu balancieren. Masseure, Krankengymnasten und Chiropraktiker können sich die zahlreichen Muskelaktivierungstechniken zunutze machen.

In der Pädagogik findet die Edu-Kinestetik, eine bedeutende Richtung der AK, seit langem starke Resonanz. Viele Lehrer setzen die Brain-Gym(r)-Bewegungsübungen bereits mit großem Erfolg zur Verbesserung des Lernvermögens ihrer Schüler ein.

In der Psychotherapie kann der Muskeltest helfen, die Ursprünge psychischer Leiden zu identifizieren, auch wenn sie schon sehr weit zurückliegen.

AK hilft nicht nur bei Problemen, sondern auch beim persönlichen Wachstum, beim Erschließen unseres gesamten menschlichen Potenzials, beim Vervollkommnen vorhandener Fähigkeiten. Zahlreiche Musiker, Sportler, Studenten und Führungskräfte haben mit kinesiologischen Techniken ihre vermeintlichen "Grenzen" überschritten.

Wachstum ist ein der AK innewohnendes Grundprinzip. Ebenso wie sie den einzelnen Organismus zu Selbsthilfe, Selbstheilung und Wachstum befähigt, so wächst die "Methodik" selbst in immer neue Anwendungsgebiete hinein. So hat in jüngerer Zeit insbesondere die Arbeit mit Gehirnfunktionen für bemerkenswerte Neuerungen gesorgt. Es wächst die Zahl der Menschen (Laien und "Profis"), die sich von der AK inspirieren lassen und damit neue Erfahrungen sammeln.

Um den Aufbau eines Netzwerks für Kontakte und Erfahrungsaustausch unter den Kinesiologieanwendern zu fördern, wurde 1987 der Berufsverband Deutsche Gesellschaft für Angewandte Kinesiologie e. V. gegründet. Er sieht seine Aufgabe unter anderem darin, die Qualität der Anwendung und die ethischen Prinzipien zu wahren, die sich in der kinesiologischen Praxis herausgebildet haben.

Seit 2000 gibt es am IAK die dreijährige Ausbildung, die nach den von der DGAK erstellten Richtlinien zum Beruf Begleitende Kinesiologin DGAK / Begleitender Kinesiologe DGAK führt.

Was ist Psychokinesiologie (aus der Sicht des Therapeuten)?

Die Psycho-Kinesiologie ist aus der Verbindung von Kinesiologie mit verschiedenen psychotherapeutischen Techniken entstanden, insbesondere der Hypnotherapie ("ideodynamische Technik").

Das aktuelle körperliche, emotionale, soziale, finanzielle, berufliche oder spirituelle Problem des Klienten wird zunächst kinesiologisch eingegrenzt und erfasst. Dann wird diagnostiziert, ob das gegenwärtige Problem durch einen ungelösten seelischen Konflikt (USK) verursacht wird. Durch einen strukturierten Dialog mit dem Unterbewussten des Klienten wird der Ursprung des Konflikts aufgedeckt. Oft werden verschüttete Erinnerungen aus der frühen Kindheit oder der intrauterinen Erlebniswelt des Klienten ans Licht gebracht. Es sind die im Unterbewussten versteckten USK, die oft später im Leben zu Erkrankungen, Beziehungsproblemen, sich oft wiederholenden beruflichen Problemen und zu Störungen im Gefühlsleben führen. Sobald der Konflikt aufgedeckt ist, kann er mit geeigneten Techniken "entkoppelt" werden und verliert seinen Einfluss auf den Klienten. Durch diesen einfach zu erlernenden Prozess sind dramatische Heilungen, Verbesserung von Zweierbeziehungen und Lebensumständen möglich. Die Ergebnisse sind meist anhaltend, eine Symptomverschiebung wird nicht beobachtet.


Viele Grüße Petra

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