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Autor Thema: Überlegungen zur Zusammenstellung von Vitaminen etc. für MMler.....  (Gelesen 2970 mal)

Medizinmann99

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ACHTUNG DER GESAMTE THREAD HIER IST VERALTET, DIESER HIER IST NEUER:
http://meulengrachtforum.altervista.org/forum/allgemein-hilfreiches-zu-morbus-meulengracht/vitaminemineralstoffespurenelementenenzymefettsaeuren-speziell-fuer-mmler-t330.0.html
Trotzdem ist er noch lesenswert denke ich, weil ich hier etwas ausführlicher auf einzelne Mittel eingegangen bin :)

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Hallo,

ich kopiere hier mal ein paar wesentliche Passagen aus dem Heilmittelthread raus, die im Endeffekt dazu führen sollen, eine Art Nahrungsergänzungsmittelempfehlung bzw. -zusammenstellung zusammenzubauen, was MMler möglichst einnehmen sollten:

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SELEN:

Bei der Abwehr freier Radikale im antioxidativen Schutzsystem steht der Regelkreis des körpereigenen Enzyms Glutathion (genannt Glutathionperoxidase) im Vordergrund. Als dessen Co-Enzym fungiert Selen.
Für die Rückgewinnung des dabei verbrauchten Glutathion werden für das dazu notwendige Enzym (genannt Glutathionreduktase) als Katalysatoren die Vitamine B2 (Riboflavin) + B3 (Niacin) benötigt.
Für ein funktionierendes, sich selbst wieder regenerierendes System (Oxidase + Reduktase =Redox) ist daher eine ausreichende ernährungsphysiologische Versorgung mit Selen und den Vitaminen B2 + B3 erforderlich.
Sinnvoll ist eine Kombination mit den weiteren Schutzstoffen Vitamin E und Carotinoiden sowie zusätzlich auf eine gute Vitamin C-Versorgung zu achten.
----------------
Selen ist ein essentielles Spurenelement und hat daher so wie Vitamine im Organismus entscheidende Funktionen. Selen ist z.B. Bestandteil der Glutathion-Peroxidase. Dieses Enzym wirkt, zusammen mit Vitamin E und C und schwefelhaltigen Aminosäuren wie Methionin und Cystein, der Lipidperoxidation in Membranen von Zellen und Zellorganellen entgegen und soll so die Bildung zellschädigender Produkte des oxidativen Stoffwechsels verhindern. Darüberhinaus ist Selen sehr wahrscheinlich noch an weiteren Funktionen beteiligt, wie dem Stoffwechsel der Schilddrüsenhormone.
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SELEN NIEMALS ZUSAMMEN MIT VITAMIN C EINNEHMEN - SIE NEUTRALISIEREN SICH GEGENSEITIG UND HEBEN SICH SOMIT IN DER WIRKUNG AUF! Möglichst 2 Stunden Abstand zu einer Vitamin C Gabe!

SELEN NICHT BEI SCHWERMETALLVERGIFTUNG EINNEHMEN, es kann Schwermetalle ins Gehirn verschieben!

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(ACETYL-)CYSTEIN:

Glutathion-Spiegel

N-Acetylcystein (Fluimucil®) fungiert als Prodrug von Glutathion: Nach oraler Einnahme wird NAC in der Leber deacetyliert, und das dadurch entstandene Cystein kann zur Glutathion-Synthese verwendet werden. Dieser Umstand werde im übrigen seit langem schon in der Behandlung von Paracetamol-Intoxikationen genutzt, berichtete Buhl.
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ALPHALIPONSÄURE:

Alphaliponsäure ist ein Goldstandard geworden in der Welt, zum Entgiften der Schwermetalle.
Die Dosis ist: 300mg 4x tägl. bei Erwachsenen, 100mg 4x täglich bei Kindern
Es ist wichtig, um das reduzierte Glutathion wieder herzustellen. Alphaliponsäure hat eine phantastische Entgiftungswirkung für die Leber, so daß wir es immer mehr in unser Standardprogramm nehmen bei Erwachsenen in der akuten Phase. Es ist wichtig, daß wir 300mg 4x täglich nehmen, denn wenn wir es nur 1x nehmen, führt es zu einer Verschiebung von Schwermetallen, zurück ins Gehirn, wenn man es 4x täglich nimmt, findet das nicht statt.

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MSM (organischer Schwefel) / Methylsulfonylmethan

Im Zusammenhang mit chondroprotektiver Therapie muss die Substanz MSM, Methylsulfonylmethan, angesprochen werden, die einigen Produkten zugesetzt ist. Diese haben nach der gegenwärtigen Rechtslage den Status als Verzehrprodukt, werden aber nach der momentan stattfindenden Prüfung im Gesundheitsministerium vermutlich Arzneimittelstatus erhalten.3 In der Schlagwortcharakteristik ist MSM ein Schwefel-Lieferant und als normales Oxidationsprodukt von Dimethylsulfoxid (DMSO) Bestandteil eines globalen Schwefel-Zyklus.
Das chemische Element Schwefel wird vorzugsweise zur Erzeugung von Proteinen benötigt, die in Haaren, Muskeln und in der Haut vorkommen. Als Katalysator für die Produktion der Gallensäuren besitzt Schwefel Bedeutung für die Fett-Verdauung. Disulfid-Brückenbildung bringt in Proteinen eine essenzielle Stabilisierung der räumlichen Struktur von Proteinen. Maßgeblich findet sich Schwefel in Knochen, Zähnen und im Kollagen. Schwefel-Quellen sind bestimmte Aminosäuren, die in proteinreichen Nahrungsmitteln gefunden werden, z.B. Fleisch, Geflügel, Fisch, Eiern und Bohnen. Besondere Schwefel-Verbindungen mit möglicherweise gesundheitsfördernden Wirkungen gibt es in Zwiebeln, im Knoblauch und in anderen Lauchgemüsen. Der menschliche Körper speichert Schwefel vorzugsweise in Form der Aminosäuren Methionin, Cystein und Cystin. Kleine Mengen Schwefel sind in Vitamin B1, Biotin und Pantothensäure gebunden.
Ein Schwefel-Mangelbild ist unbekannt; theoretisch könnte aber eine dauerhaft eiweißarme Ernährung zu einer Verarmung an Schwefel führen. Gelegentlich wurde ein erniedrigter Cystin-Spiegel mit dem Auftreten einer Arthritis in Zusammenhang gebracht, worauf sich die Empfehlung zur Supplementierung von Schwefel gründet; der Träger für die Schwefel-Supplementierung ist MSM. Weder über Nebenwirkungen noch über Arzneimittelwechselwirkungen wurde bisher berichtet. Verbindliche Empfehlungen zur Dosierung gibt es nicht.
MSM wird vorzugsweise in Pflanzen sowie in der Milch und im Urin von Menschen und Rindern gefunden. MSM kommt daher in Nahrungsmitteln vor. Wie DMSO und Glukosamin-Sulfat erhöht MSM letztlich den Sulfat-Spiegel im Plasma. Die Zufuhr von organisch gebundenem Schwefel erhöht die Synthese von (S)-Adenosyl-methionin (SAMe), Glutathion (GSH), Taurin und N-Acetylcystein (NAC), was ein reiches Feld für medizinische Indikationen eröffnet; auch die oben genannten schwefelhaltigen Aminosäuren können die Biosynthese von SAMe, GSH und NAC steigern (11). Mittels radioaktiv markiertem MSM kann man zeigen, dass der MSM-Schwefel zu einem gewissen Grad in Methionin und Cystein von Serumproteinen eingebaut wird (Experimente an Meerschweinchen; die Biosynthese von Methionin ist mehr gesteigert als jene von Cystein, insgesamt werden aber nur 30% der eingesetzten Radioaktivität im Plasma gefunden). Entscheidend ist die Aufbereitung von MSM durch Mikroorganismen im Darm. Die Ausscheidung von MSM und seiner Folgeprodukte erfolgt zum überwiegenden Teil mit dem Urin (12).
Auf Grund günstiger klinisch-praktischer Erfahrungen wird MSM mit Glukosamin-Sulfat kombiniert; unter anderem wurden synergistische Wirkungen in Bezug auf die Vernichtung freier Radikale gefunden (H. Wallenko, telefonische Mitteilung).
In jüngerer Zeit wird MSM klinisch mit zufriedenstellendem Erfolg bei der saisonalen allergischen Rhinitis erprobt (2600 mg/Tag peroral, 30 Tage lang); die IgE- und die Histamin-Plasmaspiegel sind allerdings unverändert. Der Wirkstoff soll hinsichtlich seiner toxikologischen Daten sicher sein (13).
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Also zusammengefaßt hätten wir an für MMler ratsamen Stoffen bis jetzt:

MSM als die Basis des ganzen Glutathionentgiftungssystems, da Cystein, Glutamin, Glycin (Glycin ist keine schweflige Aminosäure, im Nachhinein rausgefunden...) und Glutathion schweflige Aminosäuren sind und gemäß den mir vorliegenden Informationen also Schwefel (MSM) die Basis für deren Herstellung bildet. Daher erhöht MSM die ganze Synthese dieser Stoffe und damit die Eigenproduktion des Körpers.
Selen als wichtiger Bestandteil der Glutathionperoxidase, für die Rückgewinnung des Glutathions
Vitamin B2 + B3
Cystein als wichtigster fehlender Baustein des Dreiertrios Glycin, Glutamin und Cystein für die Herstellung von Glutathion, da Glycin und Glutamin gemäß Informationen von Fenris Apotheker üblicherweise in ausreichender Menge zur Verfügung steht
Alphaliponsäure
zur Unterstützung und ggf. mehrfachen Verwertung des Glutathions sollten die Informationen darüber richtig sein

Von den Preisen her MSM kostet sehr wenig (wenn man weiß woher beziehen, dabei 1A Qualität, siehe www.makana.de). Selen ist auch nicht teuer (siehe Symptome.ch Medikamtenthread unter Kryptosowieso, Medikamententhread). Cystein detto billig (www.drclark.com).

Wies mit B2+B3 und Alphaliponsäure aussieht muß ich noch recherchieren.

Weiters sieht es sehr stark danach aus als sei die im Brokkoli enthaltene Substanz Sulphorophan ggf. in der Lage, die UDP und damit die GST erheblich zu stärken (wenigstens unter Laborbedingungen).

Im normalen Brokkoli dürfte aber nicht genügend davon enthalten sein, in Jungpflanzen ist wesentlich mehr enthalten...das Ganze gibts auch als Fertigkapseln ("Brocco Max"), siehe
http://meulengrachtforum.altervista.org/forum/index.php?topic=65.0
« Letzte Änderung: 01. Juni 2007, 17:50:49 von Medizinmann99 »
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Sinnvoll ist auch größere Dosen Vitamin C dazu einzunehmen, da a) billig und b) wird es von Glutathion, dessen Synthese durch die o.a. Stoffe angeregt werden sollte, "recycelt", d.h. es steht dann in einem ständigen Kreislauf für längere Zeit zur Verfügung. (Aber Achtung, solange Schwermetallbelastung vorliegt ist es möglich daß hochdosiertes Vitamin C SChwermetalle ins Gehirn verfrachtet, gemäß Daunderer vom Toxcenter. Dies ist aber meine einzige Quelle für diese Information, sie muß nicht richtig sein, aber ich weise sicherheitshalber darauf hin.)

 :)

Weiters habe ich diese Information im Netz gefunden:
-------------
Bierhefe und die Leber

Die Leber wird auch als das Schicksalsorgan
eines jeden Lebewesens bezeichnet. Denn die
Leber als Drehscheibe des Fett-Eiweiß-
Stoffwechsels reguliert vielschichtige Vorgänge
im Eiweiß- und Fettstoffwechsel. Darüber hinaus
ist sie das zentrale Entgiftungsorgan. Arbeitet
die Leber nicht einwandfrei, kann diese Störungsfunktion
auf alle anderen Organe negative
Auswirkungen haben. Damit die Leber korrekt
arbeiten kann, braucht sie verschiedene Substanzen,
mit denen sie Stoffwechsel macht.
Ganz wichtig für die Leber sind Cholin, Methionin,
Glutathion, der Vitamin-B-Komplex und
Selen.
All diese Stoffe sind in der Bierhefe.
Bierhefe gilt als optimale Lebernahrung. Beim
Menschen konnte mit Bierhefe auch schwer
zirrhosegeschädigten (Leberzersetzung) Patienten
geholfen werden. Umso wichtiger ist eine
vorbeugende gesundheitsstabilisierende Ernährung
für die Leber.
----------------

Bierhefe sichert Glutathionversorgung

Glutathion ist ein schwefelhaltiger Stoff, der im
Entgiftungssystem des Körpers eine zentrale
Stellung einnimmt. Er besteht aus den Aminosäuren
Glutaminsäure, Cystein und Glycin. Zwischen
diesen Aminosäuren kommt es zu so
genannten Schwefel-Wasserstoffbindungen.
Diese haben es in sich, denn sie sind verantwortlich
für eine unglaubliche Effektivität bei der
Entgiftung von Schwermetallen, mit der unsere
Umwelt überschwemmt ist. Außerdem neutralisiert
Glutathion bestimmte krebserregende
Stoffwechselzwischenprodukte.
Als zentrale Eigenschaft fängt Glutathion freie
Radikale ein. Freie Radikale sind Bruchstücke,
die im Stoffwechsel anfallen.

....

Hierbei sei ein Querverweis auf die Küchenzwiebel
und vor allem dem Knoblauch gestattet.
Von beiden sind 15 verschiedene Abkömmlinge
des schwefelhaltigen Cystein bekannt. In der
Kombination Bierhefe, Knoblauch und Küchenzwiebel
hat man einen vortrefflichen Entgiftungs-
Cocktail und ein ideales Schutzschild fürs
Immunsystem parat.


Bierhefe hat Chrom und Selen

.......
---------------------------

Besonders teuer scheint die auch nicht zu sein, 500 Kapseln 5 EUR :-)

Hier:
http://www.medikamentepreisvergleich.de/perl-rbin/apps/mpv3_2/pv.pl?medname=bierhefe&epr=50

Ist wohl einen Versuch wert :-)

« Letzte Änderung: 04. Juni 2006, 02:11:03 von Medizinmann99 »
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Ja diese Bierhefe scheint ein richtiger Alleskönner zu sein, siehe Internet...hier ein Beispiel:

------------------------------------
Bierhefe:

Die Wiederentdeckung einer alten Volksarznei! Bierhefe sprengt den Rahmen der üblichen Lebensmittel, was die Vielseitigkeit und den Reichtum an wertspendenden Inhaltsstoffen angeht. Die Ernährungsmedizin ist darauf bereits Anfang unseres Jahrhunderts aufmerksam geworden, und immer noch gilt die Bierhefe als "größte Entdeckung der Ernährungsforschung" - als der - "Wirkstoffmulti" der Natur schlechthin (Vitamine, Enzyme, Spurenelemente, Cholin, Glutathion u.a.). Die Erfahrungen mit der Substanz sind beeindruckend - ob es nun um - Lebererkrankungen, - Diabetes, - Herz-Kreislaufleiden, Störungen der - Geistestätigkeit oder den - Schutz vor Umweltgiften ging. Bierhefe erwies sich als hilfreich bei - chronischen Verdauungsleiden, - Hauterkrankungen, -Hämorrhoiden, und Forschungen deuten sogar auf ausgeprägte - krebsfeindliche Wirkung der Substanz hin.
------------------------------------

Vorteilhaft ist, daß man damit also extrem günstig natürliche B2 + B3 Vitamine (überhaupt die ganzen Bs) bekommt, die eben wie oben beschrieben für das Glutathionsystem gebraucht werden...

Und hier die Meinung aus so einem Bodybuilder-Magazin  ;D :

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Heute beschäftigen wir uns mal mit einem immer mehr in Vergessenheit geratenen Supplement: Den Bierhefetabletten.

Bierhefetabletten sind eines der ältesten verwendeten Supplements im Bodybuilding. Lou Ferrigno hat sich das Zeug in "Pumping Iron" haufenweise verabreicht, Arnold Schwarzenegger ebenfalls und Arnold hatte das wiederrum von seinem Vorbild RegPark.

Warum das Präparat heutzutage fast niemand mehr zu sich nimmt ist für mich nicht nachvollziehbar. Bierhefe ist vollgestopft mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Aminosäuren. Bierhefe ist eines der vitaminreichsten Lebensmittel überhaupt und hat von Natur aus einen hohen Gehalt des gesamten Vitamin-B Komplexes.

Die B-Vitamine steuern eine Vielzahl von Stoffwechselprozessen im menschlichen Körper. Für Bodybuilder von besonderer Bedeutung ist hierbei die Steuerung des Aminosäurenstoffwechsels und der Beteiligung an der Proteinsynthese.

Wichtig ist hierbei zu wissen das die B-Vitamine ihre Wirkung jedoch nur entfalten können, wenn der gesamte Komplex zeitgleich eingenommen wird. Natürliche Vitamin-B Quellen wie Bierhefe können auch wesentlich besser vom Körper aufgenommen werden als z. B. die Brausetabletten die man im Aldi bekommt.

Dieses Supplement ist ganzjährig einnehmbar. Ich persönlich variiere die Dosierung nur etwas in der Wettkampfvorbereitung. Da Bierhefe die Umwandlung von Nahrungseiweiß in Muskeleiweiß begünstigt und auch in gewissem Maße den Appetit steigern, macht es Sinn die Dosierung in der OffSeason etwas höher zu halten als in der Vorbereitung.

Bierhefetabletten bekommt man in jedem Real- oder Extramarkt oder auch in Reformhäusern. Im Normalfall sind sie zu 500 oder 600 Tabletten abgepackt und kosten so um die 5 Euro. In der OffSeason nehme ich davon meistens 25 Tabletten auf 5 Einheiten am Tag verteilt. Während einer Diät schraube ich das auf 15 Tabletten täglich runter.

Also Jungs und Mädels - ran an das Zeug
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Aber, was, wenn ich dann kaum noch gehen kann, vor lauter Kraft???  ;D ;D ;D

Habe grade versucht, das Zeug pur runterzuwürgen...das ist mir zu heftig. Allerdings gibts das Zeug auch in Tablettenform, wie oben beschrieben, so 500 Stück 5 EUR oder so.  :)
« Letzte Änderung: 04. Juni 2006, 12:31:43 von Medizinmann99 »
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Hier kurz was zu den Aminosäuren:



Aminosäuren als Energielieferanten

Zur Energiegewinnung verwendet der menschliche Organismus drei verschiedene Klassen von Substraten: Kohlenhydrate, Fette und Protein in Form von Aminosäuren. Die Aminosäuren unterscheiden sich von den anderen beiden Energiequellen durch den Stickstoff, der zumindest in einer Aminogruppe dieser organischen Verbindungen enthalten ist. Bei der Energiegewinnung durch Oxidation von Aminosäuren zu Kohlendioxid und Wasser wird Stickstoff aus der Aminogruppe freigesetzt. Dieser wird für die Synthese anderer stickstoffhältiger Verbindungen, wie z.B. neue Aminosäurenmoleküle oder DNA und RNA verwendet. Dabei nicht benötigter Stickstoff wird in Form von Ammoniak und letztendlich als Harnstoff entsorgt.
Aminosäuren spielen somit auch eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel des Körpers, indem sie über die Glukoneogenese kontinuierlich Glukose liefern. Hingegen können Kohlenhydrate, die als Glykogen gespeichert werden und durch den Vorgang der Glykolyse die Glukose liefern, nur kurzfristig den Energiebedarf des Organismus decken. Die Versorgung mit Aminosäuren ist daher im Sport und hier insbesondere bei Ausdauersportarten wichtig.

Essenzielle und nichtessenzielle Aminosäuren

Von den 20 Aminosäuren kann der Körper 8 nicht synthetisieren. Sie werden als essenzielle Aminosäuren bezeichnet und müssen daher mit der Nahrung bzw. mit einem Nahrungsmittelergänzung zugeführt werden. Zu den essenziellen Aminosäuren zählen Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin. Die restlichen 12 Aminosäuren sind nichtessenzielle Aminosäuren, die in der Leber aus den essenziellen Aminosäuren synthetisiert werden. Allerdings werden die beiden nichtessenziellen Aminosäuren Arginin und Histidin häufig auch als essenzielle Aminosäuren bezeichnet, weil sie oftmals nicht in ausreichender Menge vom Körper produziert werden können. Somit sind die nichtessenziellen Aminosäuren: Alanin, Glycin, Serin, Tyrosin, Prolin, Cystein, Asparagin, Asparaginsäure, Glutaminsäure, Glutamin.
Neben diesen 20 Aminosäuren existieren noch eine Reihe spezieller Aminosäuren, die für die Proteinsynthese nicht benötigt werden, aber an anderen Stoffwechsel-Prozessen beteiligt sind. Dazu gehören Ornithin und Citrullin, die im Harnstoffzyklus als Zwischenprodukte entstehen.
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eines weiss ich aber konkret: selen soll man als na-selenit nicht mit vit. c nehmen (blockiert die selenaufnahme). selen, wenn möglich mit vit. e nehmen (verbessert die aufnahme) und detto zink mit vit.c. zink zeitlich getrennt vom selen und (wenn man magnesium nimmt) magnesium am abend.

hallo spirit,

hab noch vergessen:
in der apotheke gibt's von der fa. richter ag das selamin (+ vit. e) - bis vor kurzem wurde es als selenhefe verkauft, jetzt wurde es leider auf na-selenit umgestellt, dabei wird natürliches selen (wie eben z.b.selenhefe) vom körper viel besser aufgenommen und verwertet, ausserdem muss ich nicht mit vit. c aufpassen.
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Daraus schließe ich mal, daß Selenhefe besser ist. Das wäre auch durchaus logisch.

Hier zum Zink:
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Zink ist nicht nur für den Zellstoffwechsel fast aller Organe, sondern auch für eine Reihe von Hormonen wie Insulin und die Sexualhormone notwendig. Es übt zahlreiche lebenswichtige Funktionen aus. Es werden laufend neue Forschungsergebnisse über dieses Spurenelement veröffentlicht, wobei immer wieder neue Zusammenhänge zwischen Zinkmangel und den verschiedensten Krankheiten und Beschwerdebildern zutage treten.

nach oben
Zinkmangel kann demnach die mannigfaltigsten Beschwerden verursachen: Von einer erhöhten Infektanfälligkeit über Lern- und Konzentrationsstörungen, Appetitlosigkeit, Durchfall, Störungen der Fruchtbarkeit bis zu Haarausfall und gestörter Wundheilung. Der Nachweis eines Zinkmangels ist jedoch durch einfache Blut- oder Haaruntersuchungen nicht möglich.

nach oben
Der täglich Zinkbedarf des Erwachsenen liegt bei 15 mg (!) und wird bei nicht ausgewogener Ernärung um bis zu 40% unterschritten. Ein erhöhter Zinkbedarf liegt vor bei Diabetes, Nieren- und Lebererkrankungen sowie bei Schwangerschaft, Pille und längerer Kortisontherapie. Die wichtigsten Zinkquellen unserer Nahrung sind Vollkornprodukte und Fleisch. Karfiol, Rote Rüben und Karotten sind zinkreiche Gemüsearten.

Wer sich nicht regelmäßig gesund und ausgewogen ernährt und sich nicht gesund fühlt sollte nach ärztlichem Ausschluß einer anderen Ursache an einen Zinkmangel denken. Bei der Einnahme von Zink in Tablettenform ist darauf zu achten, daß es nicht gemeinsam mit anderen Spurenelementen wie z.B. Selen eingenommen wird, da dadurch die Aufnahme im Darm vermindert würde. So sind z.B. Kombinationspräparate von Selen und Zink nicht zielführend.
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« Letzte Änderung: 04. Juni 2006, 19:32:15 von Medizinmann99 »
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Ich werde in den nächsten Tagen versuchen, eine vernünftige, möglichst billige Zusammenstellung zu basteln und einigermaßen passende Dosierungsempfehlungen zu machen (das wird einige Nachforschungen brauchen).

Erstaunlich ist auf dem ganzen Gebiet insbesondere die offenbar absichtlich betriebene Verwirrungstaktik, d.h. es gibt
* (offiziell???) keine Software, in die man ggf. Vitamintabellen verschiedener Präparate eingeben kann und die automatisch über eine Datenbank die sich daraus ergebende Über- und Unterversorgung ermittelt

Für mich ein Indiz, daß es das Ziel der Pharmaindustrie ist, sicherzustellen, daß in diesem ganzen Chaos kein Mensch in der Lage ist, sich entsprechend passende Präparate zusammenzustellen, ohne nicht wenigtens 2 Tage lang mit dem Taschenrechner und allerlei chaotischen Vitamindatenbanken / Präparat- und Inhaltsstoffverzeichnissen herumzusitzen und herumzurechnen.

Allein die Preisrechnerei betreffend der absurd grotesk extremen Preisunterschiede (was ist billiger, 2 kg MSM für 30 EUR oder 200 Gramm MSM für 35 EUR? LOL - leider nicht überall so deutlich) ist schon ziemlich nervig, dazu kommt der ständige Wechsel zwischen Mükrogramm (mgc), mg, g, IU/IE, DGE/RDE/RDI und co. und entsprechend lustige Variationen (0,01 Gramm statt 100 mg etc.)...dazu die weitgehende Nichtverfügbarkeit von Über- und Unterdosierungstabellen, man muß sich irgendwie jeden Scheiß selbst zusammenstellen.

Insbesondere fehlen mir Vitaminüber- und unterdosierungstabellen sowie Stoffsynthesediagramme....ich nehme an das nennt sich "Informationszeitalter".

Liebe Grüße

Medizinmann



« Letzte Änderung: 04. Juni 2006, 19:33:15 von Medizinmann99 »
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Re: Überlegungen zur Zusammenstellung von Vitaminen etc. für MMler.....
« Antwort #6 am: 21. Oktober 2006, 21:50:56 »

Kleines Update,

sinnvoll wäre es sicherlich auch sich BrokkoliSPROSSEN zu besorgen bzw. diese selbst anzubauen. Eine Anleitung wird wohl in Bälde folgen (separat in einem anderen Thread).

Derzeit wird im "Grundlegende Überlegungen zu MM" Thread darüber diskutiert sowie in anderen Threads inzwischen (Sulforaphan und UGT1A1 etc.).
« Letzte Änderung: 16. Dezember 2006, 12:27:46 von Medizinmann99 »
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« Letzte Änderung: 01. Juni 2007, 17:51:32 von Medizinmann99 »
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