Morbus Meulengracht Forum

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Autor Thema: Was ist Morbus Meulengracht?  (Gelesen 10093 mal)

Medizinmann99

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Was ist Morbus Meulengracht?
« am: 27. August 2007, 23:59:16 »

Hallo,

dies hier der Vollständigkeit halber, weil ein entsprechender Artikel bis jetzt fehlte.

Siehe
http://de.wikipedia.org/wiki/Morbus_Meulengracht
oder
http://www.netdoktor.at/krankheiten/fakta/meulengracht.htm

Dem Wikipedia Artikel kann ich nur bis hin zu dem Teil zustimmen wo es heißt, daß Morbus Meulengracht "keinen Krankheitswert" habe.

Dem ist natürlich (und leider!) NICHT so,
selbstverständlich hat Morbus Meulengracht einen "Krankheitswert" !!!
(der Krankheitswert ist individuell verschieden von praktisch nicht vorhanden bis sehr stark ausgeprägt. Die Ausprägung kommt auf mehrere Faktoren an, z. Bsp. die genetische Ausprägung (kann von unterschiedlicher Stärke sein) und Umweltfaktoren). Siehe hier und in den anderen Foren die vielen Symptomberichte.

Leider setzt sich aber bei Wikipedia immer die Masse durch und die ist bekanntlich weniger realitätsverhaftet.

Oder aber wenn schon nicht die Masse, dann wenigstens schulmedizinische Interessenverbände, und die haben an einer Anerkennung von Morbus Meulengracht als behandlungsbedürftige Störung kein Interesse, aus dem einfachen Grund, weil es bis jetzt kein Mittel dagegen gibt und daher kein Geld zu machen ist. Banal ausgedrückt. Wem das zu einfach ist, der kann sich gerne kompliziertere Erklärungen für das Phänomen suchen (es ist nun einmal so) oder der soll sich mal die "interessante Geschäftspolitik" der Pharmakonzerne ansehen, z. Bsp. Disease Mongering und dann Rückschlüsse auf die "moralische Verfassung" dieser Organisationen ziehen.

LG

Medizinmann99
« Letzte Änderung: 27. Februar 2008, 20:31:58 von Medizinmann99 »
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"Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plane eines allwissenden und allmächtigen Wesens zustande gekommen sein. Das ist und bleibt meine letzte und höchste Erkenntnis." Isaak Newton

Joachim

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Re: Was ist Morbus Meulengracht?
« Antwort #1 am: 14. September 2007, 17:53:14 »

Auch an dieser Stelle will ich noch einmal meine ständigen Ermahnungen wiederholen: es handelt sich in erster Linie darum, die Ausscheidung von Urin nicht zu unterdrücken.
Die Nieren resorbieren bei ungenügender Entleerung der Blase Harnsäure zurück in das strömende Blut; dieses entledigt sich dieser besagten rückresorbierten Harnsäure (nicht zu vergleichen mit dem Rheumafaktor) in allen kleinen und allerkleinsten Gefäßen, in Gelenken, Kopf, Haut und den Gewebeteilen, die gerade am meisten durchblutet werden. Auf deutsch gesagt: nie das Pinkeln aufhalten! Dies ist auch mein ständiges Ermahnen. „Sie können die besten Medikamente zu sich nehmen, sie helfen alle nicht, wenn das Urinieren unterdrückt wird!" Diese ständige Ermahnung trägt zum Erfolg meiner Therapie bei.


Das andere Entschlackungssystem sei auch noch einmal erwähnt, die Entgiftung über Leber und Galle. Obwohl die Leber das Krematorium unseres Körpers ist, so fallen doch Überreste an, die sich an das Bilirubin, den Gallenfarbstoff, heften. Bei Rückstau dieses Bilirubins sind große Schäden an Gefäßinnenhäuten zu erwarten, denken wir an Thrombophlebitis etc.; ja, das Bilirubin wirkt sich auch schädlich auf das Herz und dessen Gefäße in dem Herzbeutel aus. Diese beiden Systeme werden bei jeder Therapie, ganz gleich welcher Art, grundsätzlich beachtet und saniert.

Beim Gesunden treten solche krankhaften Ausscheidungen nicht auf, denn bei ihm werden die Schlacken auf physiologischem Wege entfernt; krankhafte Giftbildung tritt überhaupt nicht ein, wenn der Stoffwechselapparat funktioniert.
Auf einen dritten und sehr wichtigen Punkt hat Paracelsus Gewicht gelegt, nämlich auf das Funktionieren aller Ausscheidungsorgane. Immer und immer wieder weist er auf die „Emunctoria" hin, also auf die Vorrichtungen des Körpers, die der Entfernung von Stoffwechselschlacken und anderen giftigen Produkten dienen. Er zählt hier auf: Haut, Nieren, Leber mit Gallensystem, Schleimhäute, den Darm usw.

Qelle Dr. Wackerhagen Heilpraktiker und  Hömopath

Nun Frage ich mich ob das Gestaute Billi wirklich so Harmlos sein soll.
Ich bin selber Betroffen und Leide immer an Erhöhten Billi Werten.

Joachim.
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Medizinmann99

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Re: Was ist Morbus Meulengracht?
« Antwort #2 am: 14. September 2007, 18:30:42 »

Hallo,

darüber kann man nur spekulieren, denn auf der anderen Seite gibt es auch Studien die einen krebshemmenden und allgemein antioxidativen Effekt von Bilirubin nachweisen, weswegen MMler allgemein viel seltener Herz-Kreislauferkrankungen und auch weniger Krebs bekommen sollen laut diesen Studien. Das habe ich hier zusammengestellt:
http://meulengrachtforum.altervista.org/forum/symptome/-t158.0.html
Außerdem ist der von Dir angegebene Text wahrscheinlich nur die Einzelmeinung eines einzelnen Heilpratikers, was aber nicht heißen muß, daß der Text nicht stimmt ;-)

Vermutlich (das ist jetzt reine Spekulation meinerseits!) kommt es darauf an, in welchen Bereichen sich der Bilirubinspiegel über längere Zeiträume bewegt, ich vermute wenn er sich im "Mittelfeld" bewegt also nicht zu hoch wird daß dann die schützenden Effekte überwiegen könnten, wenn er jedoch zu hoch wird, wird es wieder schädlich (wie man ja beim CNS Syndrom sehen kann).

Allgemein muß ich sagen, wärs mir aber schlicht und einfach lieber, wenn wir auf die ganze "Meulengracht-Scheiße" (tschuldigung) dauerhaft verzichten könnten  :-morgen...denn einen krebsschützenden Effekt und einen Schutz vor Herz-Kreislauaferkrankungen kann man als Gesunder genausogut durch gesundes Leben und den Konsum von herzschützenden und krebsprophylaktischen Substanzen erzielen....

Soweit meine Meinung dazu. Wenn Fenris hier mitliest möglicherweise könnte er in diesem Thread noch etwas beitragen er ist ja immer fließig am "Studien-lesen" ;-)

Liebe Grüße

Medizinmann99
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Joachim

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Re: Was ist Morbus Meulengracht?
« Antwort #3 am: 14. September 2007, 20:22:38 »

Stimmt das der nur sein Meinung darlegt bewiesen ist damit noch nichts.
übrigens deine Weltverbessererseite ist  klasse.
liebe grüße aus Niedersachsen am Elm
Joachim
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Carina

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Re: Was ist Morbus Meulengracht?
« Antwort #4 am: 05. November 2008, 15:28:08 »

Ich habe inzwischen mit Forschern gesprochen und sehr viel recherchiert.
Hier ein kleines Update.
MM wäre wahrscheinlich wirklich so bedeutungslos, wie es oft aus Unwissenheit dargestellt wird, wenn nicht alle Betroffenen mit echtem MM mehr als nur den UGT1a1 Gendefekt hätten.
Ich denke generell, dass sich in den MM-Foren sehr viele Leute tummeln, die von sich glauben, MM zu haben, obwohl das vielleicht gar nicht der Fall ist. Ein Gendefekt auf einem Allel ist kein MM, wenn die Mutter oder der Onkel MM hat, hat man es nicht automatisch auch. Ich will hier nicht belehrend auftreten, aber ich halte das für wichtig. Menschen mit Gendefekt auf nur einem Allele  (6/7 Genotyp) haben in Studien auf Nahrungsmittel, Medikamente etc. wie Gesunde ohne Gendefekt reagiert. MM bedeutet homozygoter Gendefekt UGT 1a1 (Genotyp 7/7 bzgl UGT1a1).
Wer den MM-Gendefekt hat wohl auch immer weitere Gendefekte und zwar auf UGT 1a6 und UGT 1a7. Es gibt dazu Studien, in Tübingen forscht wohl jemand. Siehe z. B.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12732365

Diese Kombination führt zu Problemen in der Glucurondierung zahlreicher Medikamente und auch Nahrungsmittel. So wie ich das verstanden habe ist auch der tolle antioxidative Schutz Unsinn, da durch die Kombi mit den anderen Defekten eher zu viele freie Radikale anfallen. Ich finde es ärgerlich, dass kaum ein Arzt sich damit auskennt und  man mit Medikamenten zugedröhnt wird, die genau über diese Enzyme laufen...

Viele Grüsse!
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Medizinmann99

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Re: Was ist Morbus Meulengracht?
« Antwort #5 am: 06. November 2008, 01:08:28 »

Hallo Carina,

danke für Deine Ausführungen :) . Mehr kann ich dazu leider nicht sagen weil für die Genetiksachen ist Fenris der Experte, ich denke aber was Du schreibst hat Hand und Fuß...

Erstaunlich an den Ärzten / Wissenschaftlern finde ich auch daß es nach wie vor nicht möglich war eine Medikamentenliste mit für Meulengrachtlern "inkompatiblen" Medikamenten aufzutreiben. Anfragen werden einfach ignoriert. Vermutlich geben die sich nicht mit Fußvolk ab oder so, lol.

Entweder gibt es keine oder sie rücken sie aus irgendwelchen Gründen nicht heraus.

Liebe Grüße

Medizinmann99
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Carina

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Re: Was ist Morbus Meulengracht?
« Antwort #6 am: 06. November 2008, 13:51:39 »

Es gibt dazu schon einiges dazu, wenn man nur gründlich sucht. In den USA finden da wohl einige ausführliche Untersuchungen statt. Die Listen sind deshalb unvollständig, aber ich habe einige gefunden.
Siehe z. B.
http://www.mh-hannover.de/fileadmin/mhh/download/forschung/Forschungsbericht_2006/zentrum_innere_medizin/gastro_hepato_endokrin.pdf

Darin genannt: Antikonvulsiva, trizyklische Antidepressiva, non-steroidale Antiphlogistika, Antibiotika, Lipidsenker, Chemotherapeutika und Proteinaseinhibitoren (Atazanavir).
Ansonsten natürlich Steroidhormone (habe ich glaube sogar bei Wikipedia gefunden) und Paracetamol.  Ich habe auch Berichte gelesen, das auch Acetylsalicylsäure schlecht sein soll (Aspirin und Co) - eben auch wegen der anderen beiden Gendefekte, etc....
Das heißt nicht, dass man das gar nicht nehmen darf, es wird nur langsamer abgebaut, reichert sicht stärker im Körper an, man braucht, sozusagen, nur die halbe Dosis (nicht dass ich das jetzt für Antibiotika empfehlen würde - ich empfehle gar nix  :), das könnte ja zu Resistenzen führen usw...)
Viel spannender finde ich die Sache mit den Nahrungsmitteln, inwieweit man da was modulieren kann. Das sind die Berichte aber widersprüchlich, werde da noch ein bißchen recherieren und vielleicht in ferner Zukunft mal was dazu schreiben. Da war Broccoli auf der Negativliste  ???, und das ist ja nun wirklich bewiesenermaßen Unsinn. Schon mehrmals die Woche Broccoli essen kann wohl schon ein bißchen was bewirken.

Viele Grüsse!

Edit: überlangen Link gekürzt, Medizinmann
« Letzte Änderung: 07. November 2008, 00:34:55 von Medizinmann99 »
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Medizinmann99

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Re: Was ist Morbus Meulengracht?
« Antwort #7 am: 07. November 2008, 00:33:38 »

Hallo,

vielen Dank für Dein Posting, ich habe hier im Unterboard der sonstigen mit MM einhergehenden Störungen einen Thread gemacht:
http://meulengrachtforum.altervista.org/forum/mit-mm-oftmals-einhergehende-stoerungen/zu-meidende-medikamentenliste-t738.0.html

Wenn wir weitere Medikamente finden, die MMlern schaden oder die nicht so gut verstoffwechselt werden können, können wir das ab jetzt dann dorthin schreiben  :)

Übrigens genau diesen Prof. C.P.S. habe ich bereits vielfach zu erreichen versucht. Auch einen Brief geschrieben. Aber denkste, keine Antwort kein gar nichts.

Immerhin hast Du jetzt das o.a. PDF ausgegraben, super Arbeit, danke  :-applaud

Liebe Grüße Dir,

Medizinmann99
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