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Autor Thema: Trennkost  (Gelesen 1787 mal)

Medizinmann99

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Trennkost
« am: 24. Mai 2006, 13:06:17 »

Trennkost - ein wichtiger Bestandteil gesunder Lebensweise

Der Magen-Darm-Trakt ist ein kompliziertes chemisches Kombinat mit verschiedenen Abschnitten: Mund, Speiseröhre, Magen, Zwölffingerdarm, Dünn- und Dickdarm. Jede Abschnitt hat seine eigene chemische Umgebung und ist von den anderen durch sensible Klappen getrennt.

Die Verarbeitung und Verdauung jeglicher Art von Nahrung verläuft in der entsprechenden Abteilung des Verdauungstrakts, wo sie nur mit ihr entsprechenden Fermenten, in einer ihr entsprechenden pH-Umgebung und nur in der ihr entsprechenden Zeit verarbeitet wird. Der Grund und Sinn der getrennten Ernährung liegt darin, die Organe des Verdauungstrakts nicht zu zwingen, saure und basische Elemente gleichzeitig zu produzieren, da nach den Gesetzen der Chemie Säuren und Basen sich bei Kontakt neutralisieren.

Der Grund und Sinn der getrennten Ernährung liegt darin, die Organe des Verdauungstrakts nicht zu zwingen, saure und basische Elemente gleichzeitig zu produzieren, da nach den Gesetzen der Chemie Säuren und Basen sich bei Kontakt neutralisieren.
Da der Organismus während der Millionen von Jahren seiner Existenz zu einem solch komplizierten System geworden ist, daß genau die Verdauungsenzyme und Sekrete produziert werden, die ein bestimmtes Produkt spalten werden, sobald man es sieht, sollte man Gerichte die die Produktion von Säure und Base gleichzeitig anregen, vermeiden.

Nun ein Beispiel :

Fleisch enthält Eiweiß, für dessen Verdauung saures Magensekret gebraucht wird. Wenn wir dazu noch eine Scheibe Brot essen, welche Kohlenhydrate beinhaltet, dann wird von den Speicheldrüsen basisches Sekret ausgeschieden. Im Magen treffen sich Base und Säure und der Verdauungsprozeß wird gebremst, da eine bestimmte Säuremenge mit einer entsprechenden Basenmenge neutralisiert wird.

Es ist nicht schwer zu verstehen: wenn bei uns im Magen eine Neutralisation geschieht, bekommen wir am Endeffekt ein Stück faulende Masse, das dort schlecht verdaut liegen bleibt bis zum Zeitpunkt an dem eine neue Portion der Magensäure produziert wird (was jedoch große energetische Anstrengungen des ganzen Körpers erfordert). Danach wird es in einer schlecht vorbereiteten Form in den Zwölffingerdarm geliefert. Weiter bewegt sich dieses Stück durch alle weiteren Abschnitten des Verdauungstrakts, jedoch mit einer immer größeren Abweichung von der Norm. Am Ausgang wird es eine schrecklich stinkende Masse geben, da unterwegs alle Prinzipien der normalen Verdauung verletzt wurden.

Also, als Folge solcher Mischeinnahme verwandeln sich vollwertige Nahrungsprodukte in Gift, das jeden Tag unseren Organismus schadet.
Die kolossalen Reservemöglichkeiten des Körpers erlauben uns, jahrzehntelang unterschiedlichste Produkte, Gerichte und ihre Kombinationen zu konsumieren ohne dafür gestraft zu werden. Aber die Ressourcen des Organismus sind nicht grenzenlos; es tauchen Krankheiten auf und der Mensch ahnt nicht, daß der Grund dafür der Verstoß gegen die natürlichen Gesetze der Verdauung ist. Der Verstoß geht an keinem spurlos vorbei, die Befolgung der Verdauungsgesetze aber erlöst uns vor schwerwiegenden Folgen der Verschmutzung des eigenen Körpers durch Abfallprodukte der Nahrung. Deshalb werden die positiven Effekte des Heilfastens und verschiedener Methoden der Körperreinigung ohne die richtige Ernährung nicht dauerhaft stabil bleiben.


Praktische Empfehlungen

Alle Gerichte, alle Arten von Produkten sollte man in drei Grundgruppen aufteilen:

Eiweißprodukte, die hauptsächlich mit Hilfe von Säure verdaut werden.

Kohlenhydrate, verschiedene Arten von Zucker und Stärke, die hauptsächlich von Basen, die durch die Mundspeicheldrüse produziert werden, verdaut werden.

lebende Produkte, vor allem pflanzlichen Ursprungs, die gleichzeitig Nahrungsstoffe und die zu ihrer Spaltung benötigten Fermente beinhalten.

Eiweiße
Fette und lebende Produkte
Kohlenhytdate
Fleisch
Grünzeug
Brot
Fisch
Früchte
Getreide
Eier
Getrocknete Früchte
Kartoffel
Auberginen
Obst (außer Kartoffeln)
Zucker (Tee)
Bouillone
Säfte
Kompott
Pilze
Wassermelonen
Honig
Bohnen
Trockenwein

Nüsse, Kerne
Beeren
Marmelade


Es wird empfohlen, folgende Regeln der Ernährung zu beachten:

Nur die Produkte der ersten und zweiten Spalte bzw. der zweiten und dritten Spalte sollten zusammen gegessen werden, nicht jedoch die der ersten und dritten Spalte. Also Eiweiße (z.B. Fleisch, Fisch, Eier) und Kohlehydrate (z.B. Spaghetti, Kartoffel) sind nicht miteinander verträglich.

Fette führen zur verlangsamten Verdauung von Eiweißen. Dieser Erscheinung kann durch die Einnahme von viel frischem und grünem Gemüse entgegengewirkt werden

Trinken sollte man nicht während und auch nicht gleich nach dem Essen, sondern 15 Minuten vor oder zwei Stunden nach der Nahrungseinnahme. Flüssigkeit, die während des Essens getrunken wird, verdünnt die Magensäure und spült die noch nicht verdaute Nahrung in die nächsten Abschnitte des Verdauungstraktes.

Verzicht auf Milch ist angebracht, da für deren Verdauung bei einem erwachsenen Menschen keine Fermente bestehen.

Verzicht auf Hefe-Brot.

Absage von der Einnahme von Fleischbouillons. Bouillon ist eine Lösung von Eiweißen, die durch das Kochen von Knochen oder Fleisch erzeugt wird. Für die Spaltung dieser Eiweiße verbraucht der Körper viel mehr Energie als für die Verdauung von Fleisch. Die nicht gespalteten Eiweiße kommen vom Darm, daher direkt ins Blut und beeinträchtigen die Leber und das Immunsystem.

Ist das Vermeidung von Desserts, besonders von Eis geboten.

Das oben Beschriebene ist weit von unseren Gewohnheiten entfernt und nicht jeder wird es schaffen, sich sofort auf dieses Ernährungssystem umzustellen. Unser Ziel ist es zu helfen, die Prinzipien der richtigen Ernährung zu verstehen, was auch weiter helfen kann, die Nahrung richtig zu kombinieren und das eigene Menü etwas einfallsreicher zu gestalten.

 
Gespeichert
"Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plane eines allwissenden und allmächtigen Wesens zustande gekommen sein. Das ist und bleibt meine letzte und höchste Erkenntnis." Isaak Newton
 

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