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Gendefekt oder Genanomalie - herzlichen Dank an Fenris

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Medizinmann99:
Hallo,

wieder einmal hat Fenris schöne Ausführungen geschrieben und ich habe sie mal wieder hierher kopiert, weil ich diese für sehr wichtig halte!

 :-applaud

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http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=ubb_show&entryid=1097841428&mainid=1097841428&USER=user_339611&threadid=2

Gendefekt oder genanomalie ?!? , 09 Dec. 2006 22:07

ich glaub, ich muss nochmal was zum gendefekt sagen...
gendefekt soll nicht heißen, dass dort was defekt ist... es ist eine anomalie...ein anderer normalzustand...
es ist eine reduzierung der udp...
diese hat die tendenz ihre Abbauprodukte zu sammeln....
nützt man diese Schwäche geschickt aus,

indem man:
- Plomben hat (Anmerkung vom Medizinmann: Damit meint er wohl Amalgamplomben bzw. sonstige Plomben von überproportionaler Giftigkeit wie Gold(legierungen), Platin, etc.)
- Sich ungesund ernährt
- falsche medikamente wie paracetamol und säureblocker einnimmt
- vermehrt Umweltgiften ausgesetzt ist
- und einige andere...
- weitere genetische einschränkungen hat (gst, cyt P450)
(Anmerkung vom Medizinmann: Die meisten MMler haben weitere Gendefekte, generell sind ca. 40% der Bevölkerung genetisch schlechte Entgifter, fällt dies mit MM zusammen ist das natürlich noch schlechter!)
dann erhöht man die wahrscheinlichkeit, dass der MM ausbricht.

dem gendefekt kann man nur die Schnittmenge aller Symptome jedes einzelnen zuteilen...

und diese Schnittmenge ist leer:

bedeutet:

der Gendefekt selbst ist total harmlos:

Beweis:
12-16% aller Menschen haben unseren gendefekt.

Haben aber ebensoviele die gleichen oder ähnlich starke symptome?????---nein.
nur 3-5% haben die symptome des MM.

Der Gendefekt wird erst dann tragisch, wenn der Mensch mitzieht und sich der oberen Gefahren aussetzt.
Nicht umsonst haben wir hier eine so große Dichte an (Amalgam etc.)Plombenträgern.
also folgt direkt daraus:

hat man (Amalgam etc.)plomben, dann bricht der MM sehr wahrscheinlich aus, voraussgesetzt man hat das gen.
da das gen eine notwendige Bedingung ist.
aber keine hinreichende bedingung !!!!!

nehmen wir das Beispiel von einigen hier im Forum, die den MM schon in der frühen Kindheit bekommen haben und dann vergleicht man soche mit Leuten die ihren MM sehr spät bekommen haben z.b. kaprem

Was für kaprem spricht...
sie hat sich MM-technisch sehr lange gut verhalten und konnte den Ausbruch des MM lang herauszögern.

das zeigt der MM ist von der lebensweise anhängig, von den Umeltbedingungen.

Ist die Einschränkung der Udp stärker, so zeigt sich beim CNS (Crigler Nijjar Syndrom wenn ich das jetzt richtig geschrieben habe), dass alles früher ausbricht und sich die Krankheit bei jedem! entwickelt.

Nur bei uns Spielt die Umwelt so eine große Rolle, da der "gendefekt" nur minimal ist. (Umwelt unter Anführungszeichen, weil z. Bsp. das einfüllen von hochtoxischen Giften in die Zähne als Umwelt zu bezeichnen ist schon fast Blasphemie, nicht umsonst wird das verdammte Amalgam jetzt nach und nach in der EU verboten)
Alos die Umwelt entscheidet, ob wir MM bekommen und wenn wir ihn bekommen, dann entscheidet sie wie stark.

Selbst heterozygote Genträger können einen MM entwickeln, der dann nur leicht ist, aber vorhanden...

das sollte zu denken geben!!!
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Danke Fenris!

 :-welle

MAX:
Hallo,
ich glaube mich zu erinnern, dass ich bei Wiki mal gelesen habe, dass Morbus M. eine juvenile Krankheit wäre und es sich mit dem "Alter" auswachsen könnte.
Was haltet ihr davon?
Quatsch?
Danke und ein schönes WE noch...
Liebe Grüße
MAX

Medizinmann99:
Hallo,

ich denke nicht daß sich MM mit dem Alter "auswächst". Aber ich kann es auch nicht mit Sicherheit ausschließen. Ich schätze da gibts keine gesicherte Datenlage.

Dir auch ein schönes Wochenende,

liebe Grüße

Medizinmann99

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