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Autor Thema: Schilddrüsendiagnostik allgemein  (Gelesen 5182 mal)

Medizinmann99

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Schilddrüsendiagnostik allgemein
« am: 02. Oktober 2006, 21:13:14 »

Der untenstehende Text befaßt sich mit der Schilddrüsenunterfunktion. Verfasst mit freundlicher Genehmigung von jemand anderem.

Zur Überfunktion werde ich ggf. in absehbarer Zeit einen Text organisieren.

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Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) (in den meisten Fällen steckt eine Autoimmunerkrankung namens Hashimoto-Thyreoiditis dahinter)

Nicht nur bei den klassischen, lehrbuchmäßigen Symptomen wie Müdigkeit, Frieren, Gewichtszunahme, Antriebslosigkeit und Depressionen, sondern auch bei Herzrhythmusstörungen, Ängsten, Panikattacken, erhöhter Infektanfälligkeit, Trockenheit der Schleimhäute, niedrigem Blutdruck, zu hohen Cholesterinwerten, Schwindel u.a. sollte man an die Möglichkeit einer Schilddrüsenunterfunktion als Ursache denken. Der Stoffwechsel läuft dann langsamer und das kann die unterschiedlichsten Symptome hervorrufen.

Leider wird eine Schilddrüsenunterfunktion oft nicht entdeckt, weil die Schilddrüsenwerte entweder nicht alle getestet werden oder weil sie nicht richtig interpretiert werden.

Man sollte folgende Werte testen lassen:

FT3 (nicht T3, weil es nicht so aussagekräftig ist) - das ist das stoffwechselaktive freie Trijodthyronin

FT4 (nicht T4) - das ist das mengenmäßig am höchsten von der Schilddrüse ausgeschüttete Thyroxin TSH - Thyreoidea stimulierendes Hormon, was erhöht ist, wenn von der Schilddrüse nicht genügend Hormone gebildet werden. Viele Labors haben noch die alte Obergrenze von 4 oder 4,5, aber als neue Obergrenze wurde vor einigen Jahren 2,5 festgelegt.

TPO-Antikörper - sind bei Hashimoto-Thyreoiditis meistens erhöht

Tg (Thyreoglobulin)-Antikörper - sind bei Hashimoto-Thyreoiditis manchmal erhöht

Ein Ultraschall der Schilddrüse ist auch sehr sinnvoll, um zu gucken, ob Struktur und Größe in Ordnung sind. Wichtig bei Ultraschall und Blutuntersuchung ist, dass man sich die Ergebnisse als Kopien geben lässt, damit man selber gucken kann, ob wirklich alles in Ordnung ist oder nicht. Wenn man Symptome hat, die auf eine erniedrigte Stoffwechseltätigkeit hindeuten könnten und auch nur einer der Werte oder das Ultraschallergebnis auf eine Unterfunktion hinweist, ist es empfehlenswert, Schilddrüsenhormone (Thyroxin) zu nehmen. Jod sollte man bei einer Hashimoto-Thyreoiditis vermeiden. Am besten ist es, mit einer kleinen Dosis Thyroxin (12,5 µg) zu beginnen. Meistens ist es so, dass man nach 2-3 Tagen Einnahme für 1-2 Tage eine Besserung der Beschwerden spürt. Wenn sich danach der Zustand wieder verschlechtert, sollte man auf 25µg Thyroxin erhöhen. 2-3 Tage nach der Erhöhung hält das bessere Befinden dann meistens schon etwas länger an. Wenn es dann wieder schlechter wird, ist es Zeit, 37,5 µg Thyroxin zu nehmen. Auf diese Art und Weise kommt man irgendwann zu der individuellen „Wohlfühldosis". Die Werte sollte man testen lassen, wenn man ca. 4-6 Wochen konstant bei einer Dosis geblieben ist. Wenn man mit dem Thyroxin gut eingestellt ist, sollte man bei Bedarf, mindestens jedoch einmal im Jahr. die Schilddrüsenwerte (TSH, FT3, FT4) testen lassen und evtl. einen Schilddrüsen-Ultraschall machen lassen. Als Richtwert für die Thyroxin-Dosierung werden 2µg pro kg Körpergewicht angenommen, wobei die „Wohlfühldosis" individuell sehr unterschiedlich sein kann und man sie deshalb vor allem nach dem Befinden, aber auch nach den Werten ausrichten sollte. Eine Überdosierung mit Schilddrüsenhormonen ist zu vermeiden, weil man sonst durch den zu schnell laufenden Stoffwechsel unangehnehme Symptome wie Herzrasen, Schlaflosigkeit, Schwitzen, Durchfall u.a. bekommt

Die Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der schilddrüsenspezifische Antikörper (TPO- und Tg-Antikörper) vorhanden sind und der Ultraschallbefund oft eine verkleinerte, manchmal aber auch eine vergrößerte Schilddrüse sowie Echoarmut und Inhomogenität des Gewebes zeigt.

Meiner Meinung nach kommen als Ursachen für eine Hashimoto-Thyreoiditis folgende infrage: Quecksilberanreicherung in den Schilddrüsenzellen (z.B. durch Amalgamfüllungen), Anreicherung radioaktiver Stoffe oder anderer schädlicher Substanzen, die dadurch, dass sie in den Schilddrüsenzellen stecken, eine Antikörperreaktion hervorrufen, weil die Zellen, wenn sie mit Schadstoffen belastet sind, vom Immunsystem als fremd angesehen und deshalb zerstört werden.

Übrigens (nur für Frauen wichtig): durch Einnahme hormoneller Kontrazeptiva (Pille) werden Unterfunktionssymptome oft verstärkt. Der Bedarf an Thyroxin ist bei Frauen, die die Pille nehmen nämlich erhöht.

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« Letzte Änderung: 06. November 2006, 17:07:15 von Medizinmann99 »
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Re: Schilddrüsendiagnostik allgemein
« Antwort #1 am: 02. November 2007, 11:04:55 »

Hallo, ;)

wie kann ich es denn anstellen,daß der Arzt auch die Werte abnimmt? Es hat sich ein Arzt geweigert diese Werte abzunehmen mit der Begründung er müsse die "Reihenfolge" lt. Leitlinie einhalten! Er hat nur TSH abgenommen. Ich habe auch gesagt, daß TSH doch keine Aussagekraft hätte und ich ja auch die zusätzlichen Laborwerte bezahlen würde, aber nichts zu machen! Gibts spezielle Labors, bei denen ich die Schilddrüsenwerte kontrollieren lassen kann?

Viele Grüße Petra
« Letzte Änderung: 02. November 2007, 11:06:35 von Petra »
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Medizinmann99

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Re: Schilddrüsendiagnostik allgemein
« Antwort #2 am: 02. November 2007, 12:53:44 »

Hallo,

frag das am besten die Nirvana per email:
http://nirvanas-hashimoto.thyreopathie.de/
sie wird Dir sicher gerne antworten.

Ich glaube jedes Standardlabor das Blutdiagnostik macht kann das vornehmen, wenn es angefordert wird. Nur die Frage ist halt was die kranke Kasse bezahlt und was nicht, das wird jedes Jahr noch närrischer.

Liebe Grüße

Medizinmann99
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Petra

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Re: Schilddrüsendiagnostik allgemein
« Antwort #3 am: 02. November 2007, 18:24:02 »

Hallo, ;)

Vielen Dank für den Tipp! Ich werde eine Mail schicken. Glaube kaum daß die Kasse was zahlt.

Viele Grüße Petra
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hope007

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Re: Schilddrüsendiagnostik allgemein
« Antwort #4 am: 09. November 2007, 06:22:51 »

Hallo, ;)

wie kann ich es denn anstellen,daß der Arzt auch die Werte abnimmt? Es hat sich ein Arzt geweigert diese Werte abzunehmen mit der Begründung er müsse die "Reihenfolge" lt. Leitlinie einhalten! Er hat nur TSH abgenommen. Ich habe auch gesagt, daß TSH doch keine Aussagekraft hätte und ich ja auch die zusätzlichen Laborwerte bezahlen würde, aber nichts zu machen! Gibts spezielle Labors, bei denen ich die Schilddrüsenwerte kontrollieren lassen kann?

Viele Grüße Petra

Hallo Petra,

leider ist es so, dass die Richtlinien nur zuerst den TSH messen sollen. Wenn du aber freiwillig die anderen Werte teste und bezahlen willst, kann ich dies von diesem Arzt nicht nachvollzehen. Der spinnt auf Deutsch gesagt.
Und wenn, zu einem Endokrinologen gehen (Spezi), weil die meisten Ärzte von Schilddrüsendiagnostik kaum oder gar nichts verstehen. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

Da ich selbst vor 12 Jahren eine Autoimmunerkrankung vom Typ Basedow hatte, lebe ich mit Schilddrüsentabletten. Jedoch kann man mich seit Jahren nicht optimal einstellen. Entweder ich gerate in eine Unter- und oder mal in eine Überfunktion. Heute weiß ich, die Schilddrüse ist der beste Toxinspeicher.

Auch ist es schwer, auch bei Spezi´s einen Guten zu finden. Wichtig ist immer das Befinden des Patienten und nicht ausschließlich die Labordiagnostik. Denn der Arzt behandelt den Patienten und keine Werte. Jeder Mensch ist anders und reagiert anders. Dies kann mit vielen Faktoren einhergeben.

Hier findest du eine gute Seite: http://www.schilddruesenpraxis.de/x_index.shtml

Prof. Pfannenstil und Prof. Hotze einer der besten Ärzte. Als es mir damals sehr schlecht ging und ich bei meinen Ärzten nicht weiterkam, durfte ich den Ärzte meine Befunden per Fax senden und riefen mich zurück. Hierfür entstanden mir keine Kosten.
Ebenso kann bei Gesunden aber auch kranken Menschen eine Umwandlungsstörung von ft4 zu ft3 sein. Dies sieht man nicht am TSH. Diese Umwandlungsstörung kann fibromyalgie Symptome hervorrufen. Da die Schilddrüse die gesamten Organe versorgt, ist es von großer Bedeutung optimal eingestellt zu sein. Ist dies nicht der Fall und es bleibt unbemerkt, können alleine hierdurch über Jahre Folgeerkrankungen entstehen, die fatal sein können.

Du siehst, wie wichtig es ist, mal eine Schilddrüsendiagnostik zu stellen. Du kannst auch bei den Ärzten anrufen und nach geeigneten Laboren fragen und hoffe, du findest einen guten Arzt.

VG hope

Edit Medizinmann: Fehlerchen ausgebessert wie FT$ statt FT4  ;).
« Letzte Änderung: 09. November 2007, 10:29:49 von Medizinmann99 »
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Petra

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Re: Schilddrüsendiagnostik allgemein
« Antwort #5 am: 09. November 2007, 22:32:24 »

Hallo, ;)

Vielen Dank Hope für deine Tipps!
Ich habe über "Nirvana" bereits Antwort bekommen. Wundert sich auch darüber, daß nicht abgenommen wurde, obwohl ich die Laborabnahme bezahlen wollte. Mir wurde ein Arzt von "Nirvana" hier in München empfohlen, der Diagnostik der Schilddrüse macht.

Viele Grüße Petra
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Flex

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Re: Schilddrüsendiagnostik allgemein
« Antwort #6 am: 24. Februar 2008, 11:04:44 »

Ich habe ende März eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse!

Wollte mal Frage in wie fern man die Ernährung ergänzen kann damit die Schilddrüse langsam aber sicher wieder in gang kommt?
Gibt es überhaupt eine Möglichkeit die Schilddrüse wenn sie einmal unterfunktionen hat auf normalen Betrieb zu bekommen?
Ich habe ja überall gelesen das man sein leben lang Tabletten nehmen muss und eine Heilung unmöglich ist.
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Medizinmann99

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Re: Schilddrüsendiagnostik allgemein
« Antwort #7 am: 24. Februar 2008, 11:13:26 »

Hallo,

gemäß meinen Informationen liegen Schilddrüsenunterfunktion und co. meist an einer Vergiftung, meist eine Schwermetallvergiftung.

Liebe Grüße

Medizinmann99
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