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Autor Thema: Eine neue Hoffnung für Legastheniker - Optometrie und Atlantotec  (Gelesen 1642 mal)

Medizinmann99

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ohne Gewähr, von hier:
https://steemit.com/deutsch/@pollux.one/neue-hoffnung-fuer-legastheniker-optometrie
==============================
Neue Hoffnung für Legastheniker: Optometrie
pollux.one (67) in deutsch •  2 days ago

The english version of this article has been published over ADSactly and can be found here.
Die Hintergrundgeschichte

Mein Sohn ist Legastheniker, zumindest wurde ein Lese-/ Rechtschreibschwäche vor mehreren Jahren diagnostiziert. Damit gehört er zu einer stetig wachsenden Gruppe von bis zu 30% aller Schüler, die Schwierigkeiten beim Lesen hat (PISA-Studie). Die Hilfe seitens der Krankenkasse und der Schule beschränkte sich auf einen Psychologen und ein Schreiben, welches meinem Sohn mehr Zeit in den Tests der Schule verschaffte. Ansonsten war es die Hölle… Wahrscheinlich noch mehr für meinen Sohn als für uns Eltern, die fast untätig zusehen mussten wie unser schlauer kleiner Kopf in den Mühlen der Normierung untergeht und verzweifelt. Mathematik war kein Problem, niemals, besser als ich es je konnte löst der Zwerg komplexe Aufgaben im Kopf. Aber die Textaufgaben brachen ihm das Genick. So stand in Deutsch eine 5 und in Mathe nur eine 3- im Zeugnis. Von Lernfächern will ich gar nicht sprechen.

image.png

Trotzdem wusste der Kleine mehr über Dinge die er hörte als alle seine Altersgenossen zusammen (Als Beispiel: In einem Raum voll mit durchschnittlich gebildeten Erwachsenen weiß er wahrscheinlich mehr über Fische, als alle Erwachsenen zusammen). Was kann man nun tun, wenn man einen sehr intelligenten kleinen Kerl zu Hause sitzen hat, der mehr und mehr frustriert über die Ansprüche ist, die die Gesellschaft bzw. die Schule an ihn hat…

Vor knapp 6 Monaten nun fand ich per Zufall eine mögliche Therapie. Der Augenarzt hat von einer Brille abgeraten, kein sonstiger Arzt hat uns dies empfohlen, keine Schule (noch nicht mal seine Schule, die spezialisiert auf Leseschwäche ist) konnte uns dorthin weisen, nicht mal der Psychologe wusste von dieser Möglichkeit:
Optometrie und darauf folgendes angepasstes Visualtraining (Syntonics)
Mögliche Gründe:

    Bewegungsmangel
    Unsere Gesellschaft wird immer digitaler. Gameboy, Fernsehen, Computer etc. sind nicht dazu geeignet die auf Jäger und Sammler ausgerichteten Bewegungs- und vor allem Sehapparat richtig zu trainieren.
    Große Geschwister
    Wichtige Entwicklungsstufen werden übersprungen, um möglichst schnell, wie eben die großen Geschwister laufen zu können.
    Wenig Zeit der Eltern
    Auch in der Krippe oder im Kindergarten werden eher statische, ruhige Tätigkeiten bevorzugt, da es einfacher ist ruhige Kinder zu bändigen als eine tobende Bande. Kinder landen immer früher in der Krippe, da die Eltern wieder arbeiten müssen oder meist sogar wollen.
    Das Resultat sind fehlende Entwicklungsschritte in der Motorik und der Visualisierung. Zum Beispiel beim Krabbeln wird das Gehirn trainiert den wackelnden Horizont auszugleichen, welches das Auge liefert. Kinder die früher laufen haben damit einfach Probleme. Hier kann es zu einer sogenannten Winkelfehlsichtigkeit kommen. Die Folgen sind Kopfschmerzen, Probleme beim Lesen, schnelleres Ermüden, kürzere Aufmerksamkeitsspanne, Lichtempfindlichkeit, Nacken- und Schulterschmerzen.

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Was macht Optometrie

Bei der Optometrie wird nicht nur das Auge, sondern der komplette Sehapparat mit standardisierten Tests vermessen und alle Funktionen geprüft. Auf Basis dieses Tests ist es möglich ein individuelles Training zu erstellen, was die möglichen Fehlfunktionen und Schwachstellen ausgleicht. Die Erfolgsrate dieser Therapie liegt bei über 80%!
Das Ergebnis meines Sohnes beim Erst-Test:

    Kein Gefühl für den blinden Fleck
    Dadurch ein eingeschränktes Sichtfeld und verminderte Reaktion auf Dinge die außerhalb des so eingeschränkten Sichtfeldes passierten. Man muss sich vorstellen, man würde mit Scheuklappen in die Welt sehen
    kein Horizont und Winkelfehlstellung der Augen
    Linien in einem Buch zu halten ist eine fast unlösbare Aufgabe
    kaum Gespür für den Unterschied zwischen Ferne und Nähe (extrem langsame Anpassung)
    Dadurch sind schon geringe Entfernungsunterschiede kaum zu bewältigen, was Lesen deutlich erschwert.
    Theoretisch vernachlässigbare Weitsichtigkeit ( +1 Dioptrien)
    Normalerweise wird hier von einer Brille abgeraten, allerdings mit den bisher aufgezählten Problemen zusammen wird Lesen zu einer beinahe unlösbaren Aufgabe.

In Bildern

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    Eskö nntea uch soausse henda smac htes ab ernichtw irkli cheinfa cher.Wennnu nno cheineUn schärfederAu genda zukommtis tmanvö lligver loren.

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In Zahlen:

Mein Sohn muss beim Lesen eines Textes von 100 Wörtern beinahe 400 mal neu die Augen ausrichten (gegenüber 50 mal bei einer normalen Entwicklung der Sehfähigkeit)
Dies macht das Lesen ziemlich genau 8 mal anstrengender als dies für einen normal entwickelten Menschen ist. Stellt euch vor, Ihr lest eine Stunde lang um an die nötigen Informationen für eure Arbeit zu kommen. Für meinen Sohn ist dies ein kompletter Arbeitstag … gewesen
Was hat sich inzwischen getan.

Nach dem Test haben wir vor einigen Monaten die Therapie begonnen. Zuerst eine Farbtherapie, dann Augenmuskulaturtraining, Synchronisierungstraining und schließlich Wahrnehmungs- und Lesetraining. Alle zwei Wochen sind wir zu unserem Trainer gefahren und haben trainiert, dazu haben wir jeden Tag etwa 15 Minuten lang die individuellen Übungen gemacht. Meist hat dies sogar Spass gemacht. Nur selten führte es zu ein wenig Frustration.
Beinahe alle Werte sind in einem normalen und teilweise sogar sehr guten Bereich.
Es macht ihm sogar Freude zu lesen. Sogar seine Lehrerin hat bemerkt wie viel besser das Lesen und das Leseverständnis geworden ist. Es war noch vor einem halbem Jahr absolut undenkbar, dass mein Sohn irgendwann freiwillig ein Buch liest. Inzwischen ist dies Normalität. Die Übungen machen wir aber natürlich trotzdem weiter, damit irgendwann alles im guten Bereich ist.
Danke Steem! Ohne diese Blockchain wäre das nicht möglich gewesen

Der Nachteil diese Therapie ist nämlich, dass es keine Unterstützung dafür gibt. Es ist nämlich keine medizinische Behandlung, sondern wird von Optikern angeboten. Mediziner kennen es nicht oder ignorieren es, Krankenkassen zahlen das nicht und auf die Regierung kann man in solchen Dingen getrost pfeifen. Das Problem ist noch nicht groß genug, selbst wenn der wirtschaftliche Schaden schon jetzt enorm ist.
Die Eingangstests kosten einmalig 50 €. Dies zeigt ob und was gemacht werden kann. Insgesamt haben wir 1000 € für die Therapie und die ausgeliehenen Gerätschaften ausgegeben, aber dafür kann unser Sohn jetzt lesen. Ich bin sicher die Krankenkassen haben ein Vielfaches davon ausgegeben für den Psychologen und den Augenarzt, genauso wie für die Legasthenie-Schule. Aber das, was wirklich hilft, zahlt keiner. Es weiß noch nicht mal jemand von der Lösung.

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Fazit

Wenn es also schwerfällt zu Lesen, wenn Ihr ein Kind habt oder kennt, welches angeblich Legastheniker ist, gebt ihnen diesen Tipp und sucht euch einen Optiker, der Optometrie und Syntonics anbieten. In Deutschland gibt es nur knapp 130 Stellen die dies anbieten, vom Rest der Welt habe ich keine Ahnung. Jeder investierte Cent ist es Wert die Lesefähigkeit zu verbessern. Hochgerechnet spart es einem in etwa die Hälfte der Lebensersparnisse (bzw. verdoppelt diese).
Danke fürs Lesen
@pollux.one
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Sehr wichtig ist in diesem Zusammenhang meiner Meinung nach auch www.atlantotec.com/de, da viele Kinder von einer Atlasverschiebung betroffen sind und das ebenso schlechte Auswirkungen auf die Funktionsfähigkeit der Augen bzw. des "optischen Systems" bei Kindern (und Erwachsenen) haben kann. Das ist wahrscheinlich sogar eine der Hauptursachen, warum das ganze Legasthenie-Problem überhaupt entsteht, siehe
https://www.atlantotec.com/de/lernbehinderung
https://www.atlantotec.com/de/dyslexie
Der tiefere Grund für die Atlasverschiebung ist wiederum die von der Medizin vorgeschriebene "Standard-Gebärhaltung" der Frauen, wodurch sich der Geburtskanal um 20 bis 30 % verengt, wodurch das Baby mit Hilfsmitteln (z. Bsp. Saugglocke) "herausgezerrt" werden muss, bzw. die Hebamme bestimmte Griffe anwenden, was den Nackenbereich überlastet und wodurch sich der Atlas verschieben kann, da die Knochen beim Baby noch weich sind.
D.h. eigentlich stimmt die Reihenfolge hier nicht - eine Atlaskorrektur nach Atlantotec sollte logischerweise zuerst probiert werden (Test: Gratis, falls Atlasverschiebung vorhanden, kostet die Atlaskorrektur EINMALIG 250 EUR) und wenn das nichts hilft, kann man immer noch die Optometrie machen lassen (laut dem obigen Artikel Kosten von ca. 1.000 EUR).
Vorsicht, viele Therapeuten BEHAUPTEN, den Atlas so quasi "nebenher" einrichten zu können, darauf bitte nicht hereinfallen, das ist nur eine Schutzbehauptung, um keine Patienten zu verlieren. Es hat schon seinen Grund, warum Atlantotec sich "nur" auf den Atlas spezialisiert hat und nur auf den Atlas allein. Ich empfehle, wenn möglich zu einem Osteopathen (diese haben eine lange und schwierige Ausbildung, 5 oder 6 Jahre oder so, d.h. die verstehen meiner Meinung nach am ehesten ihr Handwerk) mit Atlantotec-Zusatzausbildung zu gehen. So habe ich das auch gemacht und bin hochzufrieden, über meine Erfahrungen habe ich hier geschrieben:
http://meulengrachtforum.altervista.org/forum/index.php/topic,1047.msg3773.html#msg3773
Übrigens sind auch sehr viele Erwachsene betroffen, da ein einmalig als Baby verschobener Atlas verschoben bleibt. Durch ein Schleudertrauma kann sich ein bereits verschobener Atlas später weiter verschieben, mit oft katastrophalen Konsequenzen. Die Schulmedizin ignoriert dieses Problem bis heute und verschreibt lieber Psychopharmaka.
« Letzte Änderung: 19. März 2018, 10:23:23 von Medizinmann99 »
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