Morbus Meulengracht Forum

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Autor Thema: Positive Wirkungen von MM - Schutz vor Krebs und Atherosklerose  (Gelesen 123 mal)

Medizinmann99

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Morbus Meulengracht beugt Herzinfarkt und Atherosklerose vor, 12 Dec. 2012 00:21

Liebe Forumsnutzer,

ich bin Student der Biomedizin und daher sehr an den molekularen Grundlagen einer Genveränderung interessiert, die mich auch betrifft. Generell wird auf den Seiten hier sehr viel Trübsal geblasen. Deshalb möchte ich gerne einen positiven Aspekt des Morbus Gilbert-Meulengracht hier aufführen, der erst vor einigen Wochen publiziert wurde (aus ScienceDirect).

Eine kleine internationale Forschergruppe hat festgestellt, dass die Wahrscheinlichkeit für Herz- und Gefäßerkrankungen bei MM-Patienten klar niedriger ist als in einer "normalen" Vergleichsgruppe. Man hat beobachtet, dass die Konzentration von Cholesterin und Fetten im Blut wohl deutlich niedriger ist. Das ist im Hinblick auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen sehr gut, denn das heißt, dass Menschen mit MM seltener unter Atherosklerose leiden und seltener einem Herzinfarkt, Niereninfarkt oder Schlaganfall erliegen. Das heißt nun natürlich nicht, dass man mehr Fett zu sich nehmen sollte und darf als bisher!

Generell möchte ich darauf hinweisen, dass sehr viele der hier beschriebenen Symptome wohl nicht mit MM in Zusammenhang stehen, sondern andere Ursachen haben (z.B. virale Infekte). Natürlich kann man die Auswirkung, die ein erhöhter Bilirubin-Spiegel hat, nicht ganz vorhersagen, dafür ist der Körper viel zu komplex. Das schreibe ich deshalb, weil man sich klar sein sollte, dass Dramatisieren die Genveränderung nicht ausbessert. Das Enzym, das bei uns zwar angeschlagen ist, aber funktioniert, ist im Falle des Crigler-Najjar Syndroms völlig kaputt - die Beschwerden sind ungleich höher, meistens sterben die Patienten sehr früh. Es könnte daher viel, viel schlimmer sein. MM ist nicht zu vernachlässigen, aber keine Einschränkung und Verkürzung des Lebens!

Beste Grüße
     
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holstein



Gelehrter
227 Beiträge
   
RE: Morbus Meulengracht beugt Herzinfarkt und Atherosklerose vor, 12 Dec. 2012 01:28

In verschiedenen Forumsbeiträgen habe ich auch schon darauf hingewiesen, dass viele Symptome wahrscheinlich nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit MM stehen.

Es stimmt, dass hier viel Trübsal geblasen wird und ich habe mich auch deshalb ziemlich zurückgezogen.

Aber nun soll eine neue Studie aussagen, dass MM vor den erwähnten Krankheiten schützen soll/kann. Da bin ich mehr als nur skeptisch. Ich war über 40 Jahre in der pharmazeutischen Industrie tätig und weiß nur zu gut, wie Studien "gemacht werden" und wie man sie nutzt.

Wie groß ist die Fallzahl? Wer hat die Verlaufsbeobachtungen dokumentiert? Sind die Fälle mit der Vergleichsgruppe überhaupt in Einklang zu bringen?
Was war Ausgangspunkt und wie kam es zu der Fragestellung der Studie? usw.
     
Beitragsbewertung:
     
Anonymer MM


   
RE: Morbus Meulengracht beugt Herzinfarkt und Atherosklerose vor, 01 Mar. 2013 22:26

Hey,

ich bin Krankenpflegeschüler im 3. Lehrjahr und bei mir wurde schon in der Kindheit MM diagnostiziert (bin jetzt 23). Ich habe mich heute mit einem unserer Dozenten (einem Oberarzt der gastroenterologischen Abteilung des Klinikum Nürnberg) unterhalten. Ich habe ihm von den Studien (unter anderem der Medical School of Harvard) bezüglich der antioxidantischen Wirkung von Bilirubin unterhalten. Antioxidantien sind Stoffe, die vor freien Radikalen schützen, welche bekanntlich Krebs erregen können.
Seit 80 jahren gilt das Glutathion als bestes antioxidantisches Medikament. Es hat ein molekulares Verhältnis zu freien radikalen von 1:1. Sprich, eine Einheit Glutathion inaktiviert ein freies Radikal. Und nun kommt der Hammer: Bilirubin hat laut neuesten Ergebnissen ein Verhältnis von 1:10000 aufzuweisen, also bindet eine Einheit Bilirubin 10 000 freie Radikale, sodass ein chronisch leicht erhöhter Bilirubinspiegel vor verschiedenen Krebsarten, zum beispiel Kolorektalen Krebsen, Brustkrebs, ...schützt. Als Vergleich, ich habe bei den meisten Blutuntersuchungen einen Biliwert von 2,4 - 3,2.... also leichte Gelbfärbung der Skleren sichtbar. Laut dem Oberarzt kein gefährlicher Bereich, bei ca. 20 mg/dl könnte es erst zu Hirnschädigungen und ähnlichem kommen, so wie ich das verstanden habe.
Ich bin kein Arzt und auch ich weiß, dass Pharmakonzerne gerne Studien verfälschen, aber die University Of Harvard kann man meiner Meinung jetzt doch nicht mit irgendwelchen osteuropäischen Universitäten vergleichen, sodass womöglich wirklich etwas Wahres dran ist.... von daher, Kopf hoch, es ist nicht alles schlecht. Wer sich genauer informieren möchte soll einfach mal googlen, da ich grad zu faul bin die Links rauszusuchen, einfach "Bilirubin schützt vor Arteriosklerose" eingeben und es kommen ein paar Foreneinträge mit Links, etc.

Beste Grüße

Ich
Gespeichert
"Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plane eines allwissenden und allmächtigen Wesens zustande gekommen sein. Das ist und bleibt meine letzte und höchste Erkenntnis." Isaak Newton
 

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