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 am: 07. Dezember 2018, 13:11:56 
Begonnen von Medizinmann99 - Letzter Beitrag von Medizinmann99
Dieses "Zitat" ist mir in den letzten Tagen eingefallen, ob das "wirklich" von mir stammt oder ob ich es irgendwo gelesen habe, ist die Frage. Bewusst habe ich das nirgendwo gelesen, daher ist es möglicherweise wirklich mein geistiges Eigentum.

Man könnte auch schreiben:
Faymann ist die österreichische Merkel.
Faymann ist der österreichische Merkel.
Faymann ist das österreichische Merkel <-- lol

Auf alle Fälle war es Herr Faymann, der damals 2015 die Grenzen geöffnet hat, wofür er von der damaligen "Partei des kleinen Mannes" auch meiner Meinung nach völlig zu Recht eine Strafanzeige erhalten hat. Es gibt mehr als genug Rechtsexperten, die der Meinung sind, dass die damalige Grenzöffnung absolut rechtswidrig war und mit der österreichischen Rechtsordnung völlig unvereinbar, und dieser Meinung bin ich auch. Dass österreichische Gerichte das anders sehen, zeigt meiner Meinung nach nur den Verfall der Rechtsordnung bzw. der Justiz. Solange dieser schwere Vertrauensbruch zwischen Regierung und Volk nicht gekittet wird, bzw. die rechtstaatliche Ordnung nicht wiederhergestellt wird, sehe ich "schwarz" für Österreich und für die EU.

 2 
 am: 03. Dezember 2018, 09:11:05 
Begonnen von Medizinmann99 - Letzter Beitrag von Medizinmann99
Aus einer Emailzusendung:
==========================
Der Niedergang Deutschlands
Ein Nachwort zu Jost Bauchs „Abschied von Deutschland“
von Karl Albrecht Schachtschneider

Die Politik der Gegenwart ist der Kampf um das nationale Prinzip. Sie ist damit der Kampf um Demokratie und Rechtsstaat, der Kampf um die Freiheit, der Kampf um die Bürgerlichkeit der Bürger. Ich habe meine Sicht der Lage in „Die nationale Option. Plädoyer für die Bürgerlichkeit des Bürgers“, Kopp-Verlag 2017, dargelegt. Der Niedergang der nationalen Staatlichkeit läßt sich an der Veränderung der politischen Institutionen und an der politischen Praxis Deutschlands feststellen (I). Der Niedergang hat Voraussetzungen. Die wichtigste ist die Dekadenz Deutschlands (II.). Es bleibt wenig Hoffnung für das Deutsche Deutschlands (III.). I. Demokratie und Rechtsstaat sind in Deutschland schon verloren. Damit fehlen der Freiheit die wichtigsten Einrichtungen. Den Menschen in Deutschland wird ein Leben in Würde verweigert. Die Würde des Menschen, die Artikel 1 Absatz 1 Satz 1 des Grundgesetzes für unantastbar erklärt, ist seine Freiheit. Freiheit heißt unter dem eigenen Gesetz zu leben, das Gesetz, das der Bürger mit allen anderen Bürgern gemeinsam erkennt und unmittelbar oder mittelbar durch seine Vertreter in den Gesetzgebungsorganen beschließt. Das ist das Fundamentalprinzip der Republik, das demokratische Prinzip. Ohne substantielle Demokratie, wirksame Gewaltenteilung und Bestenauslese in den Ämtern gibt es keinen Rechtsstaat. Freiheit verlangt auch nach der Wirklichkeit des Sozialprinzips. Die Parteienoligarchie ist keine Demokratie, sondern die Verfallserscheinung der Republik. Allgemeine Wahlen führen zu Parteien. Sie sind für die Willensbildung des Volkes nicht zu vermeiden. Das verfassungsrechtlich bedenkliche Verhältniswahlsystem mit hohen Sperrklauseln erzwingt den oligarchischen Parteienstaat. Parteien sind durch Führung und Gefolgschaft bestimmt, schon weil ihre öffentliche Wahrnehmung ihre Geschlossenheit verlangt. Die Parteien haben den gesamten Staat in der Hand. Aus ihren Reihen werden alle leitenden Organe des Staates besetzt. Das verhindert die verfassungsgebotene Bestenauslese. Die demokratische Legitimität der Vertreter des Volkes ist mehr als schwach. Innere Demokratie der Parteien hat es bislang nie gegeben, obwohl sie nach Art. 21 Abs. 1 S. 3 GG Verfassungspflicht ist. Man läßt Wahlen und gelegentliche Abstimmungen von Delegierten oder auch der Basis genügen. Aber die Meinungsäußerungsfreiheit wird in den Parteien nicht gelebt. Sie findet in den Parteien keinen wirksamen Rechtsschutz. Die Kandidatenaufstellungen, der wesentliche Akt der demokratischen Legalisierung der Amtswalter, wenn die Mandatsträger den Parteilisten nach deren Reihung entnommen werden, genügt dem demokratischen Prinzip nicht. Das Volk hat auf diese keinen Einfluß. Von den etwa 1,2 Millionen Parteimitgliedern, nicht alles Staatsangehörige, sind nach der Erfahrung nicht mehr als 10 %, also etwa 0, 2 % der Wahlberechtigten, politisch aktiv. Die Wähler wählen nicht die Mandatsträger, sondern je nach erwarteter Politik, vornehmlich ihrer Begünstigung, und der Akzeptanz der Spitzenkandidaten deren Partei und damit deren Liste. Sie wählen die, die schon gewählt sind (Hans-Herbert von Arnim). Das vermag die Direktwahl in den Wahlkreisen nicht zu kaschieren. Zum einen sind die Direktkandidaten regelmäßig auf den Listen abgesichert, zum anderen kann nur eine Partei einen Wahlkreis gewinnen, die anderen entsenden ihre Funktionäre mittels der Listen in die Parlamente. Zudem nimmt das Koalitionswesen den Wahlentscheidungen weitgehend die Wirkung, im Übermaß Große Koalitionen, gar ohne Opposition in den existentiellen Politiken. Das konstruktive Mißtrauensvotum nach Art. 67 GG, wonach der Bundestag nur mit der Mehrheit seiner Mitglieder den Bundeskanzler ablösen kann, gibt dem Parteienkanzler wegen der Abhängigkeit der Abgeordneten von ihren Parteiführern eine übermäßige präsidiale Macht, die diktatorisch genutzt werde kann. Deutschland hat die Ausübung seiner Hoheitsrechte entgegen Art. 23 Abs. 1 GG weitgehend der Europäischen Union übertragen, obwohl diese weder demokratischen noch rechtstaatlichen noch sozialen Grundsätzen genügt, das Subsidiaritätsprinzip nicht achtet und keine dem Grundgesetz im Wesentlichen vergleichbaren Grundrechtsschutz gewährleistet. Die Organe der Union handeln ohne demokratische Legalität. Das Europäische Parlament vertritt kein Volk; denn die Unionsbürger sind kein Volk. Die Abgeordneten werden nicht der demokratischen Proportionalität gemäß gewählt. Das Stimmgewicht eines Wählers von Malta ist etwa 1200 % höher als das eines Wählers in Deutschland. Allenfalls eine Abweichung von 30 % ist tolerierbar. Demgemäß sieht selbst das Bundesverfassungsgericht die Maßnahmen der Europäischen Union durch die Beschlüsse des Europäischen Parlaments allenfalls als demokratisch gestützt an, aber legitimiert nur durch die Parlamente der Mitgliedstaaten, auch nur wenn die Ermächtigungen der Union derart bestimmt sind, daß deren Politik voraussehbar ist. Davon kann keine Rede sein. Die Ermächtigungen sind weit und offen. Das Gericht hat das entgegen seiner eigenen Rechtssätze nie geprüft, sondern lediglich befunden, „noch“ würden die Befugnisse der Union nicht zu weit gehen. Das hat mit rechtserkennender Subsumtion nichts zu tun. Insgesamt ist das demokratische Defizit der Union nicht korrigierbar, weil die Union mit gut 500 Millionen Unionsbürgern viel zu groß und die Mitgliedstaaten viel zu heterogen – kulturell, politisch und vor allem ökonomisch – für die Wirklichkeit des demokratischen Prinzips sind. Demokratie und Rechtsstaat kann es nur in kleinen Einheiten geben (näher mein Die Souveränität Deutschlands, Kopp- Verlag, 2012, S. 201 ff.). Die Divergenz der Mitgliedstaaten hat sich im Laufe der vermeintlichen Integration verstärkt. Freundschaft hat sich nicht entwickelt. Ein deutlicher Beweis war die Opposition Frankreichs, Großbritanniens und auch Italiens gegen die Vereinigung der Bundesrepublik Deutschland mit der DDR. Die Union folgt einem Interesse des großen international agierenden Kapitals an grenzenlosen Märkten heterogener Volkswirtschaften, die sich mit dem Schein von Freihandel und Wettbewerb trefflich für die Ausbeutung einerseits sklavenartiger Arbeitsverhältnisse armer Völker und andererseits (noch) kaufkräftiger Bevölkerungen vermeintlich reicher Völker eignen. Dieses Interesse wird von der an sich gegenläufigen egalitaristischen Ideologie gestützt, deren Wortführer alle Unterschiede der Menschen und der Völker einebnen wollen und darum nach Kräften die „Eine Welt“ anstreben. Ein Auswuchs dieser Ideologie ist der Öffnung der Grenzen für alle, die ihr ‚Vaterland‘ in den Wohlstandsländern suchen, vor allem in Deutschland mit dem „freundlichen Gesicht“. Ubi bene ibi patria. Die Völker aufzulösen und eine globale Mischpopulation zu schaffen scheint die Erfüllung des sozialistischen Traums zu sein. Die Zukunftspläne der Vereinten Nationen, wie die Agenda 2030 und die Verträge der Mittelmehrunion, die eine Erweiterung der Europäischen Union in den Vorderen Orient und nach Nordafrika konzipieren, weitestgehend islamische Gebiete, geben beredtes Zeugnis dieser Politik, die die Vernichtung der ebenso christlich wie aufklärerisch geprägten Kultur Europas betreibt. Das ist der eigentliche Grund dessen, daß die Grenzen Deutschlands und Europas nicht wirksam geschützt wurden und werden, nicht etwa ein Versagen der „Getriebenen“ oder ein „Kontrollverslust“. Angela Merkel nicht anders als jetzt auch Emmanuel Macron vollstrecken mit all ihrer Macht und ohne jede Achtung vor dem Recht der Menschen und Völker die One-World-Politik, um die civitas maxima zu schaffen, die eine weltweite Tyrannei hervorbringen wird. Vor Vereinigten Staaten von Europa kann man sich nur fürchten. Die Finalität der Europäischen Union kann um der Freiheit willen nur eine völkerrechtliche Zusammenarbeit uneingeschränkt souveräner Völker Europas sein, aus denen keinesfalls Rußland ausgegrenzt werden darf. Die Türkei gehört nicht dazu, die weiteren Gebiete der Umma erst recht nicht. Wegen der schmalen demokratischen Legitimation der parteienstaatlichen Parlamente könnte allenfalls verbindliche Plebiszite über alle wichtigen Gesetze, insbesondere die Unionsverträge, Deutschland den Status einer Demokratie geben. Die Schweizer Eidgenossenschaft ist Vorbild. Eine solche verweigern aber die Parteien, die die Gesetzgebung des Bundes beherrschen und wissen, daß ihre permanente Propaganda für ‚Europa‘ die Mehrheit der Menschen, die „schon länger in Deutschland leben“ nicht überzeugt. Hinzu kommen müßten nicht nur formal, sondern auch personal unabhängige Rechtsprechungsorgane. Diese dürften in keiner Weise von den Parteien beeinflußt werden können, vor allem nicht die Verfassungsgerichtsbarkeit. Das Gegenteil ist der Fall. Im Vereinigten Königreich darf kein Richter einer Partei angehören. Parteimitgliedschaft führt zur Parteilichkeit. Hinzu kommt eine in weiten Teilen geradezu willkürliche Judikatur, die wenig mit Erkenntnis des Rechts zu tun hat. Das Bundesverfassungsgericht hat sich im Laufe seiner Judikatur mehr und mehr ein eigenes Verfassungsgesetz geschaffen, in dem das Grundgesetz kaum noch wiederzuerkennen ist. Genannt sein nur der Menschenwürdesatz, aus dem das Gericht höchst fragwürdige materiale Rechtssätze und sogar subjektive Recht herleitet, obwohl der Satz als leitende Idee der Republik freier und in der Freiheit gleicher Bürger nicht einen der Anwendung im Einzelfall fähigen Rechtssatz hergibt, jedenfalls kein Grundrecht ist, wie der Wortlaut des Art. 1 GG klarstellt. Aber das ebenso machtversessene wie bildungsvergessene Gericht folgt dem Verfassungsgesetz und erst recht der Verfassung, die mit dem Menschen geboren ist, nicht. Vor allem versteht das Gericht nicht, was Freiheit ist, obwohl Art. 2 Abs. 1 GG sie nicht schlecht formuliert. Es versteht Freiheit als das Recht zu tun und zu lassen, was man will, beschränkt von den Gesetzen. Der philosophische Vater des Grundgesetzes, Immanuel Kant, hat geklärt, Freiheit ist die Unabhängigkeit von eines anderen nötigender Willkür, um unter dem eigenen Gesetz leben zu können, das freilich ein allgemeines Gesetz der Bürgerschaft sein muß. Diese Freiheit kann nur bestehen, wenn alle Bürger sich der Sittlichkeit befleißigen. Das sagt das Sittengesetz, das als Grenze der Freiheit explizit neben den Rechten anderer und der verfassungsmäßigen Ordnung genannt ist. Das Sittengesetz im aufklärerischen Gemeinwesen ist das Rechtsprinzip. Wer das nicht versteht, dem fehlt die Befähigung zum Richteramt. Ein Beispiel: Das Gericht leitet aus dem Menschenwürdesatz mit für alle anderen Staatsorgane unverrückbarer Verbindlichkeit einen Anspruch jedes Menschen, der legal oder illegal den Fuß auf deutschen Boden gesetzt hat, auf das „menschenwürdige“ Existenzminimum nach deutschen Maßstäben (etwa Hartz IV) her. Diese Judikatur übt eine außerordentliche Sogwirkung auf Menschen in aller Welt aus, nach Deutschland zu gelangen und dort solange wie nur möglich zu bleiben. Zudem wird gestützt auf den Menschenwürdesatz jede Art von Leben und Handeln nach der eigenen Religion und sei diese noch so verfassungswidrig als höchstrangiges Grundrecht dogmatisiert. Das ist das Einfallstor für die Islamisierung Deutschlands. Für eine solche die freiheitliche Ordnung verändernde und die Souveränität der Bürger beschädigende Judikatur hat das Bundesverfassungsgericht keine Befugnis und ist damit dafür nicht legitimiert. Gänzlich unvereinbar mit der Freiheit und Souveränität der Deutschen in ihrem Lande ist die Judikatur des Europäischen Gerichtshofs. Dieses ‚Gericht‘ dehnt seine Befugnisse durch vertragswidrige Entscheidungen stetig aus. Der Vorrang des Unionsrechts gar vor den Verfassungsgesetzen der Mitgliedstaaten steht nicht in den Verträgen und ist mit der Souveränität der Völker schlechterdings nicht vereinbar. Die unmittelbare Anwendbarkeit der sogenannten Grundfreiheiten, Warenverkehrsfreiheit usw., in den Mitgliedstaaten und ein dahingehendes subjektives Recht jedes Unionsbürgers und sogar der jedweden Unternehmens unter gewissen Voraussetzungen, beruhen auf einem Diktat des Gerichtshofs, nicht auf den Verträgen und verletzen essentiell die Souveränität der Bürger. Dieses Organ entbehrt jeden Restes an demokratischer Legalität. Die grenzenlose Kapitalverkehrsfreiheit, die globale Freiheit des Kapitals, ist der europarechtliche Stützpfeiler des internationalen Kapitalismus. Sie ist der wesentliche Grund für die himmelschreiende Ungerechtigkeit der Wirtschafts- und Sozialordnung der Union, in der einige wenige immer reicher und die vielen immer ärmer werden.  Die ‚Richter‘ werden von den Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten ernannt, der mächtigen Parteiführer, von denen die größte Gefahr für die Freiheit der Bürger ausgeht. Ein verheerendes Exempel des Unrechts: Die Merkelsche Massenzuwanderung von Fremden im September 2015 und danach, die immer weiter fortgesetzt wird, etwa durch Familienzusammenführung, und so gut wie nicht den Gesetzen gemäß korrigiert wird, wird das Ende des deutschen Deutschlands bringen. Ein schlimmerer Tort konnte Deutschland nicht angetan werden. Keiner der gewählten Vertreter des deutschen Volkes ist der rechtsvergessenen Kanzlerin, der die Deutschen verhaßt sein müssen, in die Arme gefallen, vor allem nicht das Bundesverfassungsgericht, das meine und von mir vertretene Verfassungsbeschwerde gegen die Massenzuwanderung ohne Begründung nicht zur Entscheidung angenommen hat – auf Grund einer Vorschrift, § 93 d Abs. 1 BVerfGG, welche den Rechtsstaat dementiert. Eine Gerichtsentscheidung ohne Begründung ist ein Machtspruch, kein Erkenntnis des Rechts. Die offensichtliche Rechtlosigkeit der Prüfung der Aufenthaltsberechtigungen durch die Bundesanstalt für Migration und Flüchtlinge, vorsätzlich oder grob fahrlässig, angewiesen oder hingenommen, hat allerdings gemäß § 44 Abs. 1 VwVfG die Nichtigkeit der Bescheide bewirkt. Die ‚Flüchtlinge‘ haben kein Recht erlangt, in Deutschland zu bleiben. Aber auch die Abschiebung bewältigt die Verwaltung unseres Landes nicht. Das Bundesverfassungsgericht hat sich dem Europäischen Gerichtshof unterworfen. Judikate dieses Gremiums ultra vires, also kompetenzwidrig, erklärt es in Deutschland nur für unanwendbar (was es noch nie praktiziert hat), wenn der ‚Richterspruch‘ aus Luxemburg auf „einer offensichtlich schlechterdings nicht mehr nachvollziehbaren und daher objektiv willkürlichen Auslegung der Verträge“ beruht (so im OMT-Schlußurteil BVerfGE 142, 123 Rn. 149). Willkürlich sind Entscheidungen, die nicht begründbar sind (so BVerfGE 55, 72 (88), seither st. Rspr.). Willkür ist grobes Unrecht. Das Bundesverfassungsgericht, das das europäische Integrationsprinzip zum Leitprinzip seiner Judikatur erklärt hat, wird niemals den Europäischen Gerichthof, den Motor der Integration, derart drastisch ins Unrecht setzen. Das würde voraussetzen, daß sich das Gericht dem Recht verpflichtet fühlt, nicht einer internationalistischen Politik. Quintessens ist: Das Leben im Deutschland der Europäischen Union ist entdemokratisiert, entrechtlicht, nicht sozial. Der Parteienstaat wirft noch einen schwachen Schein an Demokratie, weil es noch Wahlen gibt. Wahlen muß man nicht abschaffen, um das rechtlose Herrschaftssystem zu stabilisieren. Wahlen haben sich, so unverzichtbar sie sind, allein als wirkungslos erwiesen, wenn die anderen Einrichtungen des Staates ihnen die Relevanz nehmen: das parteiendominierte Wahlsystem, die rechtsferne Verfassungsgerichtsbarkeit, die hörige Verwaltung, vor allem die propagandistischen, oligarchischen Massenmedien und die globale ökonomische und politische Integration des Staates, insbesondere die in die Europäischen Union. In einem solchen System setzen sich die Oligarchen durch. Es wird zur Plutokratie. Die Umwandlung der vom Grundgesetz verfaßten freiheitlichen Ordnung Deutschlands in ein demokratiefernes parteienstaatliches Herrschaftssystem ohne relevanten Einfluß der Bürgerschaft auf die Politik folgt dem Interesse der Siegermächte. Wegen der Strukturen von Führung und Gefolgschaft in den Parteien können diese und damit die Politik Deutschlands ohne Schwierigkeiten von fremden Staaten gesteuert werden. Auch die Teilnahme Deutschlands an der Europäischen Union mit den skizzierten demokratie- und rechtsstaatswidrigen Strukturen war und ist das Interesse der Siegermächte, aber auch der anderen Staaten Europas an der „Einbindung“ Deutschlands, um „Sonderwege“ Deutschlands auszuschließen. Die Europäische Union gibt es nur zu Lasten Deutschlands. So kann Deutschland der Weltherrschaft der Vereinigten Staaten von Amerika, immer in „special relationship“ zum Vereinigten Königreich, nicht durch einen Zusammenhalt mit Rußland gefährlich werden. Frankreich, der „Erzfeind“ des Deutschen Reiches, gibt vor, Freund Deutschlands geworden zu sein. Die französische Politik macht das nicht gerade glaubwürdig. Es ist Zweckpropaganda im Interesse der Dominanz Frankreichs in der Europäischen Union trotz dessen wirtschaftlicher Schwäche. Frankreich wie England verfügen über die Atombombe, Deutschland darf sie nicht haben und will sie auch nicht haben – ein Zeichen der Ergebenheit. Die Deutschland entmachtende Integrationspolitik ist gleich nach der deutschen Niederlage im Zweiten Weltkrieg eingeleitet worden. Wichtigster Beförderer dieser Politik war Winston Churchill, wichtigster Agent war der französische Unternehmer Jean Monnet. Immerhin hat das Deutschland trotz aller von Bruno Bandulet eindrücklich geschilderten Ausplünderung den vollständigen Vollzug des Morgentauplanes erspart (Beuteland. Die systematische Plünderung Deutschlands seit 1945, Kopp-Verlag, 2016). Frankreich und andere Unionsländer versuchen nach wie vor, ihre Haushalte mit den Erträgnissen Deutschlands zu finanzieren. Es ist freilich auch einzuräumen, daß die Währungsunion im Verbund mit dem Binnenmarkt Deutschland eine weit unterbewertete Währung beschert hat, die den Unternehmen in Deutschland einen nicht zu rechtfertigenden Wettbewerbsvorteil auf dem europäischen Märkten und dem Weltmarkt verschafft. Dieses welthandelsrechtlich bedenkliche Preisdumping ruft nach Entschädigung, die gewissermaßen mit der Finanzierung der bedürftigen Unionsländer geleistet wird. Die Vereinigten Staaten von Amerika hatten auch Interesse an einem potenten Pufferstaat gegen die Sowjetunion, eingebunden in die NATO. Die führenden deutschen Politiker, angefangen mit Konrad Adenauer bis hin zu Helmut Kohl und Angela Merkel haben die Souveränität der Deutschen nie befördert – vielleicht durften sie es nicht. Das Grundgesetz hat sie daran nicht gehindert, ganz im Gegenteil. Diese Politik war ohne das wenigstens formale Einverständnis der Deutschen nicht möglich. Dieses wurde in der regelmäßigen Wahl vor allem der Partei, die das Nachkriegsschicksal Deutschlands im Wesentlichen bestimmt hat, bekundet, der CDU und deren Schwester CSU. Die Deutschen wurden mit allen Mitteln der Propaganda, zumal der Reeducation, gefügig gemacht. Das Deutsche Reich hatte unter der Führung Adolf Hitlers mit millionenfachem Mord auch kaum vorstellbare Schuld auf sich geladen, für die fraglos Deutschland die Verantwortung zu tragen hat. Nur schmälert das nicht die Freiheit der Deutschen, ihre Souveränität. II. Die eigentliche Voraussetzung der Entmachtung Deutschlands ist die Veränderung des deutschen Volkes, dessen zunehmende Dekadenz. In dem Buch, das der Kopp-Verlag hier vorlegt, hat Jost Bauch mit brillanter Feder den „Abschied von Deutschland“, den Abschied der Deutschen vom Deutschen, als „Politische Grabschrift“ ausgebreitet. In großer Kenner- und Könnerschaft zeigt uns Jost Bauch die Eigenarten des Menschen und des gemeinsamen Lebens von Menschen, das der Soziologe als Gesellschaft begreift, die zu dem Niedergang eines Volkes führen. Die genetisch und stammesgeschichtlich kaum änderbaren Verhaltensweisen des Menschen lassen sich doch im gemeinsamen Leben derart durch äußere Umstände beeinflussen, daß der Charakter eines Volkes sich wesentlich verändert. Aus einem seiner Stärke bewußten Volk kann eine Bevölkerung werden, die sich als Volk aufgibt, seine Abwehrkraft verliert und nur noch das Wohlleben jedes einzelnen sucht. Carl Schmitt hat die „politische Einheit des Volkes“ in dessen Fähigkeit gesehen „Freund und Feind zu unterscheiden“. Der politische Feind ist der Fremde (Verfassungslehre, 1928, S. 214 f.; Der Begriff des Politischen, 1932, S. 20 ff., 45 ff.  u. ö.). Wenn ein „Volk aus dem Zustand politischer Existenz in den unterpolitischen zurücksinkt, ist die Folge“, daß es „ein bloß kulturelles, bloß ökonomisches oder bloß vegetatives Dasein führt und einem fremden politisch aktiven Volke dient“. Für Deutschland ist dieser Verlust der existentiellen Identität augenscheinlich. Ich habe bisher den republikanischen Politikbegriff Kants präferiert, nämlich: „Politik ist ausübende Rechtslehre“ (Zum ewigen Frieden, ed. Weischedel Bd. 9, S. 229). Aber Kants Politikbegriff ist normativ, nicht existentiell. Die Invasion des Islam nach Deutschland und Europa drängt zum Umdenken. Erst in der existentiellen Lage überzeugt die Schmittsche Dogmatik. Starke Kräfte betreiben den Niedergang des Deutschen, gegen die sich der Einzelne nicht wehren kann. Die Persönlichkeit eines jeden ist in die Entwicklung seines Volkes oder eben der Gesellschaft, in der er lebt, integriert. Das Volk besteht aus seinen Bürgern und ist so stark und so schwach wie diese in der Gesamtheit aller Einzelnen. Aber umgekehrt ist der Bürger auch Teil seines Volkes und ist so stark und so schwach wie dieses. Der Deutsche ist heute anders als der Deutsche in früheren Jahrhunderten, als der Preuße, als der Reichsbürger im Dritten Reich. Viele sind froh darüber, aber die Schwäche geht so weit, daß die Deutschen gar nicht mehr Deutsche sein wollen. Wer das Deutsche hervorkehrt, wird ausgegrenzt. Schwerlich würde heute jemand auf den Gedanken kommen, die Deutschen das „Volk der Dichter und Denker“ zu nennen. Das geistige Niveau jedenfalls in der deutschen Öffentlichkeit ist derart abgesunken, daß der  „Philosophiejournalist“ (Peter Sloterdijk) Richard David Precht sich Philosoph nennen läßt. Philosophieprofessoren betreiben Professorenphilosophie (Schopenhauer). Das macht sie noch nicht zu Philosophen. Dazu gehört mehr. Man kann nur hoffen, daß die Ingenieurskunst im deutschen Mittelständ noch lange höchsten Ansprüchen genügt. Die vierte industrielle Revolution führt jedenfalls nicht Deutschland an, sondern Amerika, das sich die besten Köpfe ins Land holt, dicht gefolgt von China, das sich die USA zu überholen anschickt, mit immensem Fleiß und zunächst mittels gekonnter Plagiate. Die Dekadenz der Deutschen hat vielerlei Gründe. Ich spreche einige der Gründe an: Der wichtigste Grund ist der verlorene Krieg. Eine solche Niederlage ändert jedes Volk. Schließlich hat Deutschland ein Drittel seines Staatsgebietes (faktisch) eingebüßt. Die jahrzehntelange kulturelle, ökonomische und politische Bevormundung der Deutschen vor allem durch die Amerikaner hat die Deutschen weitgehend amerikanisiert, nicht zu ihrem Vorteil. Die Unterdrückung der Deutschen in der DDR durch die Sowjetunion hat eine solche Verfremdung nicht bewirkt. Der permanente Schuldvorwurf bleibt auch nicht ohne Wirkung. Der Verlust der religiösen Sittlichkeit ist nicht durch aufklärerische Sittlichkeit, durch praktische Vernunft, deren Gesetz der kategorische Imperativ ist, ausgeglichen. Die christlichen Kirchen haben ihre einstige Autorität eingebüßt. Gott ist tot. Der Glaube ist erloschen (Friedrich Nietzsche). Es gibt noch ein Christentum, allemal kulturell, manchmal auch religiös. Es gibt noch die Kirchen, ein gutes Geschäft mit dem Moralismus und den alten Bräuchen. Bürgerliche Sittlichkeit ist das Prinzip der Republik, des Gemeinwesens von Bürgern, die in Freiheit die Gesetze erkennen und beschließen, die allen ein gutes Leben ermöglichen. Diese christlich geprägte, dem Liebesprinzip der Bergpredigt genügende, Lebensweise überfordert die meisten Menschen, vor allem die Politiker. Die Zerstörung der Ehe, der der kulturferne Gesetzgeber die Verbindlichkeit genommen hat, hat auch der Familie die Grundlage entzogen. Wenn Paare überhaupt noch heiraten, lassen sie sich vielfach, meist ohne jeden triftigen Grund, scheiden. Die Familie ist für Friedrich Wilhelm Hegel die Institution der „Sittlichkeit“. Er postuliert, daß die „Gesetzgebungen die Möglichkeiten der Auflösung“ der Ehe „aufs Höchste erschweren müssen, und das Recht der Sittlichkeit gegen das Belieben aufrecht erhalten“ (Rechtsphilosophie, § 163). Die Opfer einer Scheidung sind die (seltenen) Kinder. Das Bundesverfassungsgericht hat die Kinder in seinem Urteil zum scheidungsrechtlichen Zerrüttungsprinzip nicht mit einem Wort erwähnt (BVerfGE 53, 224 ff.). Der Gesetzgeber hat die elterliche Gewalt durch die elterliche Sorge (§§ 1626 ff. BGB) ersetzt und damit den intermediären Status der Familie beseitigt. Die Gewalt des Staates hat er damit zum staatlichen Totalitarismus erweitert. Jetzt ist das Leben gänzlich in der Hand des Staates und damit der wenig an Sittlichkeit orientierten Parteien. Auch die soziale Verantwortung hat der Staat weitgehend an sich gezogen. Die Kosten der durch die Scheidung oder die Ehelosigkeit meist in Armut lebenden alleinerziehenden Mütter etwa hat er den Steuerzahlern auferlegt. Dafür gibt es jetzt die ‚Ehe für alle‘, ein Ergebnis des völligen sittlichen Verfalls und eindeutig verfassungswidrig. Die Ehe ist die lebenszeitige Verbindung von Mann und Frau. Ihr eigentlicher Zweck ist die Aufzucht von Kindern. Die Entkriminalisierung der homosexuellen Praxis war rechtlich geboten, aber das rechtfertigt nicht den Kult der Homosexualität. Die Antikonzeptiva haben den eigentlichen biologischen Zweck der Sexualität verfremdet, die Zeugung von Kindern. Die ‚sexuelle Revolution‘ hat dem Leben die Ordnung genommen. Der weitestgehend straflose Abbruch der Schwangerschaften, die Abtreibung, minimiert zusätzlich die Geburten. Gegen die Kinderarmut der Deutschen vermögen die Kirchen, deren Botschaft nur noch selten geglaubt wird, nichts auszurichten. Ein Volk, das sich nicht reproduziert, ist dem Untergang geweiht. Die vitalen Völker explodieren, auch wegen der verbesserten medizinischen Versorgung, und suchen sich neue Lebensräume. Der ‚reiche‘ Westen entfaltet eine kaum widerstehbare Sogwirkung für die vielen Kinder der vitalen Völker. Das religiös fundierte politische System, das jedenfalls die islamische Umma mit aller Härte durchsetzt, läßt weder Schwangerschaftsverhütung noch deren Abbruch zu. Die vielen Menschen suchen ein besseres Leben und finden es in Deutschland, das sich ihnen auch wegen der selbstverschuldeten Kinderarmut bereitwillig mit allen Vergünstigungen eines ‚reichen‘ Landes geradezu andient. Die Invasion fremder Völker kann nur mit Gewalt abgewehrt werden, etwa mit der Gewalt von Grenzanlagen. Dazu ist Deutschland, von Globalismus, Egalitarismus und Multikulturalismus verblendet, nicht bereit. Ein Volk, das die Vitalität verloren hat, hat Völkern, die vor Lebenskraft strotzen, wenig entgegenzusetzen. Die Muslime bauen eine Moschee nach der anderen. Diese sind Allah geweihtes heiliges Land. Deutlicher kann eine Landnahme nicht versteinert werden. Produktion und Konsum bestimmen das Leben der im Übermaß individualisierten Menschen. Den Sinn des Lebens sehen die meisten Deutschen in ihrem Wohlleben – panem et circenses, nach mir die Sintflut. Ein Tempel der Berliner ist das KaDeWe. Eine Verantwortung für das eigene Volk wird kaum noch gespürt. Menschen drängen in die Politik, nicht um das Wohl des Volkes zu mehren, sondern vornehmlich ihr eigenes Wohl. Die Vorteile politischer Ämter sind verführerisch, zumal für all die Politiker, die keine Befähigung für die anspruchsvollen Aufgaben haben, in die sie sich drängen. Voraussetzungen für die Amtsübernehme gibt es im Egalitarismus kaum. Von Bestenauslese kann keine Rede sein, meist macht sich eine Negativauslese in den Parlamenten und politischen Führungsämtern der Exekutive breit. Es gibt Ausnahmen. Die Bildung ist der Führungsschicht weitestgehend abhanden gekommen, vor allem in den Parlamenten und Regierungen. Auch in den Gerichten bis zum Bundesverfassungsgericht wird der Bildungsmangel immer offensichtlicher. So wußte ausweislich der Urteile und der Kommentare niemand, was Art. 4 Abs. 1 GG mit dem Wort Bekenntnis meint, die Confessio nämlich, so daß das Bekenntnis mit verheerenden Folgen für Deutschland mit dem Bekennen verwechselt wurde. Das Bundesverfassungsgericht hat aus der Glaubens- und Bekenntnisfreiheit das Grundrecht zu leben und zu handeln, wie es der Glaube gebietet, hergeleitet. Das nutzt jetzt der Islam, der sich durch das Grundgesetz berechtigt fühlt, nach der mörderischen Scharia zu leben, weil das seine ‚Religionsfreiheit‘ schütze (Kritik in meiner Schrift Grenzen der Religionsfreiheit am Beispiel des Islam, Duncker & Humblot, 2. Aufl. 2011). Der Islam ist zwar mit der freiheitlichen demokratischen Grundordnung unvereinbar, aber das festzustellen hat das Bundesverfassungsgericht bisher tunlichst vermieden.Wem sind diese Richter eigentlich verpflichtet? Bildung, die zu höheren Ämtern befähigt, ist etwas anderes als Ausbildung von Fertigkeiten. Das Deutsche Gymnasium, das die kirchlichen Lateinschulen abgelöst hat und in seiner Eigenart von dem Gräzisten Philipp Melanchthon auf Anregung Martin Luthers in Nürnberg begründet wurde, war die bestmögliche Vorbildung für Studien, deren Absolventen im höheren Dienst amtsfähig waren. Der Erfolg des Deutschen Gymnasiums war in aller Welt anerkannt. Die heutigen höheren Schulen, entgegen ihren Bildungsansprüchen immer noch Gymnasium genannt, dienen vornehmlich einer Beschulung, deren Anspruch den der früheren Volksschulen nicht übertrifft. Demgemäß wird mehr als der Hälfte der Geburtenjahrgänge das Abitur aufgedrängt (1960 noch 5 %), eine Sozialleistung, die dem sozialistischen Egalitarismus genügt, aber keine leistungsfähige Führungsschicht sichert. Fast jeder will ‚studieren‘. Nur hat das, was die vielen Hochschulen anbieten, mit einer Teilnahme an Forschung und Lehre, einem akademischen Studium, wenig zu tun. Die Nivellierung der Leistungsanforderungen hat sich auch in den Universitäten in  den meisten Studiengänge breitgemacht. Aber fast alle Prüfungen werden mit gut oder sehr gut bewertet. Die Juristen machen das freilich nicht mit. Die Deutsche Universität hatte vor allem im 19. Jahrhundert Weltruf. Deutschland war die führende Wissenschaftsnation. In der Wissenschaft wurde Deutsch gesprochen. Jetzt halten es viele Studiengänge in Deutschland für hilfreich, ihren Unterricht in Broken English abzuhalten. Von Lehre kann nur noch selten die Rede sein; denn die setzt Forschung, eigene Forschung, voraus. Die Fachhochschulen, mehr und mehr in geschäftsorientierter privater Trägerschaft und auf Fernstudien begrenzt, wollen möglichst den Universitäten gleichgestellt werden. Sie drängen nach dem Promotionsrecht, obwohl mangels Habilitation kaum ein Fachhochschullehrer dafür die fachlichen Voraussetzungen hat. Mangels hinreichender eigener Forschung fehlt diesen Lehrern regelmäßig der vertiefte Einblick in ihr Wissensgebiet. Alle sollen Akademiker sein, aber immer weniger ‚Akademiker‘ verfügen über eine akademische Bildung. Fortschritt durch Wissenschaft ist in einem derart abgesenkten ‚Bildungswesen‘ nicht zu erwarten. Die Erfindungen werden heute anderswo gemacht, das Wissen anderswo erweitert. Der Schaden des qualitativen Bildungsverfalls, der spezifisch auf die quantitative Überdehnung der vermeintlich höheren Bildung zurückzuführen ist, ist unermeßlich. III. Der Einfluß der 68iger auf den Niedergang Deutschlands wird überschätzt, auch von Jost Bauch. Wer 1968 und die Jahre danach nicht mitgemacht hat, sondern von ihnen nur gehört oder gelesen hat, kann diese Zeit schlecht beurteilen. Ich war wissenschaftlicher Assistent an der Freien Universität, mit Lehraufgaben betraut, kurz vor der Promotion und dem Zweiten juristischen Staatsexamen. Ich war mittendrin, kannte viele der ‚Revolutionäre‘, kannte die Studenten, die Professoren und Assistenten, habe an vielen ‚revolutionären‘ Veranstaltungen in ganz Berlin, auch an Demonstrationen teilgenommen, habe rechtlich beraten, gehörte aber zu den gemäßigten Kräften, zu Rosali, war trotz Krawatte bei den 68igern anerkannt. Damals war es nicht klar, daß die wesentlichen Akteure Agenten aus der DDR, vielfach des Staatssicherheitsdienstes, waren. Sie sollten eine revolutionäre Stimmung entfachen. Das ist ihnen nicht gelungen. Die Kommune 1 war zwar Bürgerschreck, aber politische bedeutungslos. In den Universitäten gab es viel Aufgeregtheit und manche Störungen, aber die institutionellen Änderungen wurden bald wieder zurückgenommen, vor allem durch das Hochschulurteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfGE 35, 79 ff.). Willy Brandt, seit 1957 Regierender Bürgermeister Berlins, wurde 1966 Außenminister in der Großen Koalition unter Georg Kiesinger und 1969 Bundeskanzler in der SPD/FDP-Koalition. Das wäre auch ohne die 68iger nicht anders gelaufen. Willy Brandt hatte Charisma, das den meisten Politkern fehlt. „Wir wollen mehr Demokratie wagen“ hat er nicht wegen der 68iger gesagt, die dann durch Terror, vor allem 1977 im Deutschen Herbst, belastet waren. Die Stärkung der demokratischen Wirklichkeit war überfällig. Gelungen ist sie nicht, bis heute nicht – im Gegenteil. Es sind die anderen Komponenten, nicht die 68iger, die Deutschland ruiniert haben und weiter ruinieren. Der sittliche Niedergang und die im Übermaß nachgiebige Gesetzgebung haben sich gegenseitig gestärkt. Es gab und gibt eine Wechselwirkung. Hätte der Gesetzgeber ein stärkeres Beharrungsvermögen gezeigt, insbesondere in der Ehe- und Familienpolitik, aber auch in der Sexualpolitik, hätte der Niedergang Deutschlands verzögert, vielleicht verhindert werden können. Die Vermietung einer Wohnung an unverheiratete Paare war nun keine Kuppelei mehr, der Kinobesuch der Brauteltern keine schwere Kuppelei (Mindeststrafe ein Jahr Zuchthaus), wenn die Tochter während dessen ihren Verlobten in die Wohnung ließ und das geschah, was sich jeder denken kann. Die Politiker jedoch hatten keine sittliche Substanz. Sie waren oft selbst korrupt und sittenlos. Sie wollten auch sich das Leben erleichtern und Zustimmung der Wähler gewinnen, die einem strengen Staat abgeneigt zu sein pflegen, solange bis der Niedergang des Gemeinwesens auch ihr Wohlergehen belastet. Der kraftvolle Feminismus tat das Übrige. Frauen durften Pfarrer werden und sind inzwischen, meist per Quote, in alle Führungspositionen vorgedrungen. Die Kirchen waren ohne Macht, vor allem ohne Glauben. Sie haben entgegen ihrem geistlichen Amt Politik getrieben, meist weltliche Politik gegen die praktische Vernunft, die Protestanten mehr als die Katholiken. Es hat sich die Schwäche der liberalistischen wählerabhängigen Parteienoligarchie gezeigt, die Deutschland jetzt an den Rand des Untergangs gebracht hat. Ein solches System darf nicht mit einer Republik verwechselt werden, die das Grundgesetz als freiheitlichen demokratischen Rechtsstaat verfaßt. Das Grundgesetz ist nicht im Ansatz verwirklicht, schon weil sein Freiheitsbegriff nicht verstanden wird. Der verfaßte vornehme Bürgerstaat ist eine schäbige Parteienherrschaft geworden. Es gibt jetzt eine Chance für eine bürgerliche Alternative. Es versteht sich, daß diese bei den Nutznießern des grundgesetzwidrigen Systems verhaßt ist. Für eine Renaissance des Deutschen in Deutschland fehlt es an einer Führenden Schicht, die die Bildung hat, zu wissen, was für die Deutschen in Deutschland, in Europa und in der Welt gut ist, aber auch zu wissen, welche Voraussetzungen ein gelingendes freiheitliches Gemeinwesen hat, nämlich die hinreichende Homogenität der Bevölkerung, die Chance, daß die Menge der Menschen im Lande ein Volk sind. Anders sind Demokratie und Rechtsstaat nicht zu haben. Die als Demokratie ausgegebene Wirklichkeit ist ein autoritärer Parteienstaat mit demokratischen Elementen, vor allem den Wahlen. Der Rechtsstaat besteht institutionell, aber Verfassung und Gesetze haben ihre Unverbrüchlichkeit verloren, und nicht jeder, der einen Richterstuhl besetzt, fühlt sich dem Recht verpflichtet. Mehr und mehr setzt sich der Eindruck durch, daß es vor allem für die Verfassungsrichter wichtigere Maximen gibt als das Recht. „Die höchste Ungerechtigkeit ist, daß man gerecht scheine, ohne es zu sein“ (Platon, Politeia/Der Staat, 361a). Es gibt viele Menschen in Deutschland, auch in den Ämtern, die befähigt sind, zur Führenden Schicht zu zählen, aber es gibt eben diese Schicht nicht. Sie müßte zumindest den Höheren Dienst dominieren. In dem haben zu viele Parteigänger sich eingenistet, denen dafür alle Voraussetzungen fehlen, vor allem die charakterlichen. Man spricht von Negativauslese. Viele Bürger, die in der Führung Deutschlands gebraucht werden und die sich der Verantwortung stellen, haben sich in einer  Opposition zusammengefunden. Sie versuchen zu retten, was zu retten ist, jedenfalls wollen sie nicht kampflos, sondern mit fliegenden Fahnen untergehen. Sie haben noch keine Macht, obwohl sie die Lage Deutschlands schon verändert haben. Ob sie rechtzeitig die Mehrheit in den Parlamenten Deutschlands erringen, bevor der Islam die Geschicke der Islamischen Republik Deutschland bestimmt, ist abzuwarten. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Meine sehr persönlichen Bemerkungen versuchen, die grundlegenden Gedanken von Jost Bauch zu unterstützen. Jost Bauch hat immer schon den Mut gehabt, seine fachlichen Erkenntnisse nicht einer Karriere zu opfern. Er gehört zu den Bürgern, die eine Republik braucht, die die Freiheit als die Würde des Menschen zu ihrer Leitidee erklärt hat. Nur wer hat schon die Persönlichkeit eines Jost Bauch?
Berlin, 23. Mai 2018
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 am: 03. Dezember 2018, 09:08:37 
Begonnen von Medizinmann99 - Letzter Beitrag von Medizinmann99
...Deklaration:
https://eu-austritt.blogspot.com/2018/11/uno-fluchtlings-pakt-und-eu-afrika.html

 4 
 am: 30. November 2018, 11:55:52 
Begonnen von Medizinmann99 - Letzter Beitrag von Medizinmann99
Nach langem Herumprobieren bin ich inzwischen zu dem Schluss gelangt, dass es am besten ist, die Neigung zu wählen, bei der man am besten schläft, für mich sind das knapp unter 4 Grad, d.h. ich bin wieder knapp unter 4 Grad zurückgegangen. D.h. das ist meine aktuelle Empfehlung :-)

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 am: 24. November 2018, 10:39:38 
Begonnen von Medizinmann99 - Letzter Beitrag von Medizinmann99
Oh and just if you wonder, "Basey" still lives and thrives, and he successfully applied Kochs Molecular Therapy.

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 am: 21. Oktober 2018, 11:15:25 
Begonnen von Medizinmann99 - Letzter Beitrag von Medizinmann99
Hier noch eine wichtige Information über den so genannten Raketenmasseofen (Raketengrundofen), auf englisch rocket mass heater, die ich gerade für ein anderes Forum geschrieben habe:
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Das Ding (Raketenmasseofen, Raketengrundofen, auf englisch rocket mass heater) wurde hier vor ein paar Jahren bereits erwähnt, was nicht explizit erwähnt wurde, war, dass man sich mit diesem Ding ca. 75 bis 90% Brennholz sparen kann, im Vergleich zu den effizientesten "normalen" Holzöfen, die hier erhältlich sind (hocheffiziente Holzvergaser).

Der Grund ist simpel, beim Raketenofen verbrennt das Holz optimal und liegt das Ofenrohr eine lange Strecke lang horizontal und verläuft durch eine Speichermasse, wodurch der allergrößte Teil der Hitze, die sonst beim Kamin hinausgeblasen wird, im Haus bleibt. Bei einem normalen Ofen wäre so etwas nicht möglich, da sich das Rohr im horizontalen Teil sofort zusetzen würde (insbesondere in den Kurven). Bei einem normalen Ofen kann man daher nur versuchen, das Rohr minimal zu verlängern (z. Bsp. durch leichte Biegungen und nicht ganz vertikal verlegen), Metallelemente aufs Ofenrohr drauf wie hier
https://www.amazon.com/Stovepipe-Reclaimer-Radiator-Rings-accessories/dp/B00AN4JF1I/
und dann entweder einen herkömmlichen elektrischen Ventilator auf das Ofenrohr (direkt auf das Ofenrohr, das machen die meisten falsch) richten oder einen, der nur mit der Hitze des Ofens arbeitet (Peltier-Elemente). D.h. man macht im Prinzip dasselbe wie bei einem Computerprozessor, nur mit dem Ofenrohr. Ansonsten kann man bei einem normalen Ofen noch die Verbrennung verlangsamen soweit möglich, dann hat man mehr Zeit, die Hitze übers Ofenrohr abzugreifen. Effizient ist das alles natürlich trotzdem nicht. Es ist sinnvoll, sich an der richtigen Stelle ein Thermometer ins Ofenrohr einzubauen, um sicherzustellen, dass die Abgastemperatur weiterhin stimmt, denn zu niedrige Abgastemperatur würde das Ofenrohr vermutlich bald zusetzen, insbesondere, wenn der Ofen keine sekundäre Verbrennung (Holzvergaserfunktion) hat. Z. Bsp. über den Metallelementen, damit man sehen kann, wie dort die Temperatur ist, nachdem per Ventilator und über die Metallelemente so viel Hitze wie möglich rausgezogen wurde.

Wer mit seinem Kamin Probleme hat, kann sich auch noch die so genannte Fluecube anschauen, hier:
https://www.youtube.com/watch?v=6UhhTiuiR_g
Da kann ich aber keine Garantie übernehmen, d.h. ich weiß nicht, ob das bei uns überhaupt zugelassen ist, wie groß die Gefahr ist, dass sich das zusetzt, es dann zu Kaminbränden kommt etc. etc.. Es ist möglicherweise eine gute Erfindung, daher erwähne ich das hier.

Hier ein paar Links zum Raketenofen:
https://www.youtube.com/watch?v=t0cs8PWDfwg
Vorsicht vor diesem Paul Wheaton Typen, der ist so eine Art Sektenführer und sagen wir einfach, er hat offenbar eine "problematische Persönlichkeit", wenigstens, soweit sich das aus zahlreichen Einträgen im Internet ablesen lässt.
https://www.youtube.com/watch?v=oVoJ14qMvPs
https://www.youtube.com/watch?v=gEwHdoi2Nb4

Weiß jemand, ob Raketenöfen in Deutschland oder Österreich zugelassen sind? Da man davon nichts hört oder sieht, gehe ich davon aus, dass sie erstens nicht zugelassen sind und es zweitens keine Ofenbauer gibt, die so etwas bauen bzw. anbieten.

Danke,

Medizinmann

P.S.: Oh und hier ist noch mein Thread, wie man die Weltenergieprobleme leicht lösen könnte, falls das jemanden interessiert:
http://meulengrachtforum.altervista.org/forum/index.php/topic,911.msg3371.html#msg3371
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 am: 17. Oktober 2018, 11:08:39 
Begonnen von Medizinmann99 - Letzter Beitrag von Medizinmann99
Zum Thema Photovoltaik Irrsinn siehe:
http://www.pi-news.net/2014/09/energiewende-der-wahnsinn-der-photovoltaik/

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 am: 16. Oktober 2018, 12:01:59 
Begonnen von Medizinmann99 - Letzter Beitrag von Medizinmann99
https://www.youtube.com/watch?v=ltQqiBqlzA4  Strophantin
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-strophanthin-skandal.html
https://www.amazon.de/STROPHANTHUS-HEVERT-100ml-Tropfen-PZN/dp/B01E69B1I0/ref=sr_1_4/254-0614884-2185916?ie=UTF8&qid=1480416517&sr=8-4&keywords=strodival
http://www.strophantus.de/wie-anzuwenden.html
https://suche.gmx.at/web?origin=tb_newtab_ff&q=Strodival
https://www.teebrasil.com/index.php?id_product=486&controller=product&id_lang=3
https://suche.gmx.at/web?origin=tb_newtab_ff&q=Strophantin
https://revealthetruth.net/2016/03/18/der-strophanthin-skandal-das-insulin-des-herzkranken/
https://www.google.com/search?q=heidelberger+tribunal&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b
http://www.melhorn.de/Tribunal/
http://www.melhorn.de/Petition/
http://www.strophantus.de/mediapool/59/596780/data/Schach_dem_herzinfarkt.pdf
https://www.youtube.com/watch?v=kpo8yrd-ABs&index=2&list=RDMpfQhEzyW74
https://www.youtube.com/watch?v=F4OBCMe6460
http://raumundzeit.dawnofhearts.com/
http://www.strophantus.de/was-ist-strophanthin-1.html
https://www.sanego.de/Wirkstoffe/Strophanthin/
http://www.strophantus.de/mediapool/59/596780/data/Yatin_Shah.pdf
http://www.strophantus.de/mediapool/59/596780/data/Heilpflanzenportrait_Strophantus.pdf
http://schultdebusmann.de/strophanthus-g.html
http://ameliefischer.de/strophanthin/
https://www.amazon.de/Die-L%C3%B6sung-Herzinfarkt-Problems-Strophanthin-Verhinderung/dp/3000195874/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1532343807&sr=1-1&keywords=Strophantin
https://www.youtube.com/watch?v=ltQqiBqlzA4
http://herzinfarkt.twoday.net/
http://www.freigeistforum.com/forum/index.php?topic=3374.0
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/
http://www.herzinfarkt-news.de/
http://www.melhorn.de/
http://www.strophanthin.org/?page_id=32
https://www.youtube.com/watch?v=MpfQhEzyW74
https://www.youtube.com/watch?v=MpfQhEzyW74&list=RDMpfQhEzyW74&t=2
http://strophantus.de/index.html
http://www.herzinfarkt-alternativen.de/haufig-gestellte-fragen/was-kann-ich-zur-vorbeugung-tun/strophanthin-die-vergeudete-chance/
https://www.teebrasil.com/index.php?id_category=49&controller=category&id_lang=3
http://www.strophanthin.org/?page_id=38
http://www.strophanthin.com/studien/   

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https://www.strophantin-shop.com/deutsche-info

https://www.teebrasil.com/index.php?id_product=486&controller=product&id_lang=3

bei denen habe ich schon eingekauft, klappte bestens. 
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 am: 16. Oktober 2018, 11:58:11 
Begonnen von Medizinmann99 - Letzter Beitrag von Medizinmann99
Strophanthin
Eines der besten Arzneimittel für nachlassende Leistung des Herzens und des Gehirns ist bis heute das aus einer afrikanischen Pflanze gewonnene Strophanthin. Aber nur noch ältere Ärzte haben selbst erlebt, wie Menschen nach einer nur zehntägigen Strophanthin-Kur aufblühen, körperlich wie geistig. Man kann das Strophanthin spritzen, aber auch durch den Mund einnehmen (v. Ardenne) und als homöopathisches Mittel potenziert verabreichen. Es kostet nicht viel, denn seit Jahrzehnten ist jeglicher Patentschutz abgelaufen.
Die Pharmaindustrie hat es durch weniger wirksame, gefährlichere und sehr viel teurere Chemikalien ersetzt.
Noch kann der Patient eine Strophanthin-Kur von seinem Arzt fordern.
Noch nicht genügend erforscht ist die Wirkung des Strophanthins auf die Nebenniere.

 10 
 am: 16. Oktober 2018, 11:57:41 
Begonnen von Medizinmann99 - Letzter Beitrag von Medizinmann99
http://herzinfarkt.twoday.net

g-Strophantin:

Ein vernachlässigtes Naturheilmittel
zur Herzbehandlung und Infarktverhütung


Von Friedrich Lautemann


„ Die Binsenweisheit, dass Wirkungen nicht von wissenschaftlichen Nachweisen abhängen, ist in der Schulmedizin unbekannt geblieben oder wird zumindest ignoriert. Der erfolgte oder nicht erfolgte Nachweis ändert an der Wirkung gar nichts. “

Hans Kaegelmann, Arzt und Autor des Buches: Herz-Kreislauf-Krankheiten endlich im Griff

Gesundheit ist ein Informationsproblem. Je weniger gesund ein Mensch ist, desto größer wird die Bedeutung dieses Wertes für ihn. Sich in Sachen eigener Gesundheit verantwortlich zu informieren kann man nicht delegieren, nicht einmal auf den Arzt seines Vertrauens, weil das Interesse an der eigenen Gesundheit bei niemandem größer ist als bei einem selbst. Ärzte sind allerlei Irrtümern und nicht selten Entscheidungsfaktoren ausgesetzt, welche den Gesundheitsinteressen des Patienten abträglich sind. Will man gesund bleiben oder seine Krankheit überwinden, ist es sehr hilfreich, sich gut zu informieren.

Für Infarktpatienten und Infarktgefährdete mag es sich verwunderlich anhören: Die medizinische Wissenschaft kennt einen Stoff, mit dem sich Herznekroseerkrankungen (Nekrose: lokaler Gewebetode in einem Organ als schwerste Folge eines Sauerstoffmangels oder anderen örtlichen Stoffwechselstörungen) statistisch in hohem Maß durch orale Einnahme eines fast völlig nebenwirkungsfreien Medikaments verhindern lassen. Das Wirkmittel heißt Strophantin, das Medikament Strodival und ist wie Digitalis ein Herzglycosid, wenn auch eines mit anderer: protektiver Wirkung. Die Wirkung von Digitalis beschränkt sich auf die Verbesserung der Kontraktilität des beschädigten Herzmuskels.

Strophantin haben Pharmaindustrie und Schulmedizin zu einem Außenseiterdasein in einer Gesellschaft verurteilt, in der zwei Millionen Menschen an Herzinsuffizienz leiden: Aus diesem Heer von Herzkranken gehen die jährlich sage und schreibe 270.000 Herzinfarktfälle hervor, von denen ein Drittel der Betroffenen sofort oder auf dem Weg ins Krankenhaus sterben, der Rest geht in die klinische und ambulante Behandlung der Schulmedizin: Eine sich ständig vermehrende, stabile Nachfrage nach ärztlichen Leistungen, pharmazeutischen Präparaten und Bestattungsunternehme. Anstatt diese massenhaft auftretenden Herzerkrankungen durch den kunstgerechten Einsatz von Strophantin zu verhindern, zumindest drastisch zu reduzieren, werden über Jahrzehnte gesammelte segensreiche Erfahrungen mit Strophantin an ungezählten Herzpatienten in deutschen Kliniken und Arztpraxen beiseite geschoben.

In diesem Gesundheitsinfo wird ein chronologischer Abriss der wechselvollen Geschichte des Hormons Strophantin gegeben, das den unerreichten breiten therapeutischen: das Herz schützenden Nutzen dieses Wirkmittels und das für seine Anwendung Wesentliche darstellt. Die Hauptinformationsquelle ist das Sachbuch des Internisten, Herz- und Strophantin-Spezialisten Hans Kaegelmann: „Herz-Kreislauf-Krankheiten endlich im Griff“. Kaegelmann ist amtierender Präsident der Internationalen Gesellschaft für Interdisziplinäre Wissenschaften. Seine Postanschrift ist: Postfach 1168 in 51556 Windeck.

Hier die atemberaubende Geschichte eines der segensreichsten Medikamente in der kardiologischen Krankenbehandlung:

1859 erkrankte der Engländer Dr. Kirk, Konsul von Sansibar, auf einer seiner Reisen ins Sambesigebiet an einer Tropeninfektion. Er klagte über beklemmende, stechende Schmerzen in der Herzgegend. Dr. Kirk hatte in sein Reisegepäck Samen der Liane Strophantus gratus gesammelt. Er hatte erfahren, dass die dortigen Eingeborenen aus diesen Samen ein Pfeilgift herstellten. Die eingesammelten Strophantussamen verunreinigten seine Zahnbürste, die er wie die Samen in seinem Reisegepäck mit sich trug. Beim Zähneputzen verschwanden wie durch ein Wunder seine Herzbeschwerden. Mit diesem Urdoppelblindversuch beginnt die Geschichte eines der segensreichsten Arzneimittel, das der Menschheit zufällig in die Hände fiel: Dr. Kirk brachte den Strophantussamen nach England. Konsul Kirk berichtete über seine Erfahrung, die er während seiner Reise ins Sambesigebiet beim Zähneputzen gemacht hatte: Sie deutete auf eine verblüffende Arzneiwirksamkeit.

1862 erfolgten pharmakologische Versuche mit Strophantin durch den Edinburgher Arzt Thomas Fraser. Er stellte einen alkoholischen Auszug des Strophantussamens her und erprobte sein Produkt 16 Jahre klinisch.

1865 wurde Strophantin in zunehmend großem Umfang in der von Dr. Fraser entwickelten und klinisch an seinen Herzpatienten erprobten Form als Arznei verwendet, nicht nur in England, aber dort besonders. Fortan gehörte das peroral (über den Mund) angewendete Strophantin im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert zu den umfangreichsten Anwendungen von Medikamenten.

1893 wurde Strophantin als Tct. (Abkürzung von Tinctura = Tinktur) Strophanti, dem alkoholischen Auszug des Strophantussamens, in das Deutsche Arzneibuch offiziell aufgenommen. Seitdem wird Strophantin vorrangig im deutschsprachigen Raum angewendet und durch die renommiertesten Kliniker ihrer Zeit gerühmt:

1893, im selber Jahr der Registrierung des Medikaments im Deutschen Arzneibuch, erklärte der Wiener Universitätskliniker Brestowski orales Strophantin als dem Herzglycosid Digitals (Glykoside sind pflanzliche, in Zucker spaltbare Verbindungen) überlegen. Digitalis hat heute Strophantin fast vollkommen verdrängt: zu Unrecht, wie man sehen wird.

1901 gaben die deutschen Universitätskliniker Ludolf von Krehl und Jürgensen im Handbuch der Inneren Medizin aufgrund ihrer klinischen Erfahrungen eine ähnliche Beurteilung ab wie ihr Wiener Kollege Brestowski. Der Heidelberger Arzt von Krehl galt damals als bedeutendster deutscher Herzspezialist. Er rühmte die „vorzügliche Eignung“ oralen Strophantins sowohl bei Herzinsuffizienz (Herzschwäche) als auch „in all den zahlreichen Fällen von Myokorderkrankungen (Myokard ist der Herzmuskel mitsamt eines bestimmten Teiles der Herzwandschicht), in denen keine Herzschwäche, aber doch Behandlungsbedürftigkeit bestehe. „In der Regel“, so der Herzspezialist, ergäben sich „ausgezeichnete Erfolge“ des „ganz vortrefflichen Strophantins“.

Jürgensen bezeichnete orales Strophantin gar als „einzigartig“ unter den Herzmitteln, da es längere Zeit hindurch genommen werden könne und die „ernsthaften Vergiftungserscheinungen“des Digitalis nicht auslöse.

1902 lobte der Erlanger Universitätskliniker Adolf Strümpell die Tinctura Strophanti im Gegensatz zu Digitalis als von „entschieden günstiger Wirkung“ bei folgenden Diagnosen: Lungenödem, akute Herzinsuffizienz infolge Infektionskrankheiten wie Pneumonie (Entzündung der Lunge), Grippe, Scharlach, Typhus, akuter Herzinfarkt, Stenokardien (Angina pectoris-Anfälle: oft ein Durchgangstadium einer bedrohlichen koronaren Herzerkrankung, die unbehandelt zum Tod führt, auch Herzbräune genannt) und stauungslosen Doppelinsuffizienzen (globale Herzleistungs-schwäche: sowohl die linke als auch die rechte Herzhälfte arbeiten mit verminderter Pumpkraft).

Strümpell dosierte 3 mg täglich oder 2 mg stündlich Tct. (Tinctura) Strophanti. Rechtsherzinsuffizienzen behandelte er mit Strophantin-Digitalis-Mischtherapie.

1907 rühmte von Krehl die Überlegenheit der Strophantintinktur, wenn über einen längeren Zeitraum medikamentöse Behandlung erforderlich sei, und Digitalis „unter allen Umständen“ schon nach wenigen Tagen ausgesetzt werden müsse.

Bis 1905 bildeten die Linksmyokardschäden, die nicht hydropisch dekompensierten (also ohne die Symptomatik der Wasseransammlung verlaufen), das hauptsächliche therapeutische Anwendungsfeld für die Strophantintinktur. Für die zu hydropischer Dekompensation tendierenden Rechtsherzinsuffizienzen wurden beide Herzglycoside - Digitalis und Strophantin - angewendet.

1902 wandte der Essener Praktiker Mendel als erster Strophantin auch intravenös an. Der Arzt Albert Fränkel übernahm diese intravenöse Applikationsform (Verabfolgen durch die Nadel) und führte sie

1906 in Krehls Klinik erfolgreich vor. Die intravenöse Applikationsform ermöglichte es, größere Mengen des Wirkstoffes an das Herz heranzubringen. Es erwies sich, dass die therapeutische Breite des intravenös dargereichten Strophantins sehr gering ist: sie liegt zwischen 0,1 und 0,5 mg.

Höhere intravenös applizierte Dosen von Strophantin führten in den USA zu Todesfällen. Das vor allem im deutschsprachigen europäischen Raum bewährte und erfolgreich eingesetzte Herzmittel setzte sich aus diesem Grund in den Vereinigten Staaten von Amerika nicht durch. In Deutschland dagegen wurde es dagegen zu dem am meisten intravenös verabreichten Medikament. Todesfälle infolge von ärztlichen Behandlungsfehlern gab es nicht. Strophantin bewährte sich auch, wenn es dem Herzpatienten intravenös gegeben wurde.

Während die intravenöse Strophantintherapie in Deutschland ihren Siegeszug antrat, geriet die perorale Therapie in Verruf: Zu unrecht hieß es plötzlich, Strophantin durch den Mund eingenommen werde vom Darm nicht resorbiert, gelange also nicht in die Blutbahn und so nicht in das Herz, seinen Bestimmungsort.

„Rückwirkend“ – so Kaegelmann in seinem außergewöhnlich informativen Sachbuch über die Herz-Kreislauf-Erkrankungen (es ist kein Strophantinbuch wie das von Rolf-Jürgen Petry „Der mögliche Sieg über den Herzinfarkt“) – „ist es schwer verständlich, wie in kurzer Zeit ein derart gravierender Verlust längst wissenschaftlich bekannter und geläufiger Tatsachen möglich wurde. Eine derartige Kuriosität wirft auf den in der medizinischen Wissenschaft herrschenden Verstand und auf die in ihr geltende Verantwortung ein ungünstiges Licht.“

So einfach wie man Licht ausdreht war es eines Tages möglich, das segenreichste Herzmedikament seiner Bedeutung zu berauben. Die Motive der Agiteure waren nicht besonders ehrenvoll. Millionen von Herzpatienten, die keiner fragte, hatten das Nachsehen. Viele von ihnen bezahlten den höchsten Preis: den ihres Lebens. Viele werden diesen Preis noch bezahlen, wenn es nicht gelingt, Strophantin den ihm zukommenden Platz in der Herztherapie zurückzugeben.

1914 wies Johannessohn einwandfrei nach, dass Strophantin nicht im Magen-Darm-Kanal zerstört oder seiner Wirkung beraubt wird, weder durch Säuren noch durch Alkalien in natürlich vorkommenden Konzentrationen, auch nicht durch Enzyme (Fermente als Katalysatoren für die biochemischen Vorgänge) und auch nicht durch sonst Etwas.

1928 verhalf Edens, damals renommiertester deutscher Herzspezialist, der intravenösen Strophantinbehandlung zum Durchbruch. Strophantin wurde zu dem Arzneimittel, mittels dessen die Ärzte in Deutschland die intravenöse Injektion erlernten. Edens verwandte Strophantin intravenös und rektal (durch den After), und zwar sowohl für Links- wie für Rechtsherzinsuffizienzen.

In der Folgezeit setzten sich die führenden deutschen Herzkliniker, darunter Siebeck und Volhard, für Strophantin als das Digitalis überlegene Herzglykosid ein, und zwar nachdrücklich. Aschbrenner bezeichnete Edens Strophantinbehandlung als „Großtat der Inneren Medizin, vergleichbar der Insulinentdeckung“.

Mehr als die Linksherz- wurden die Rechtsherzinsuffizienzen behandelt, und zwar mit einer durchschnittlichen Dosis von 0,25 mg. Edens verwendete auch kleinere intravenöse Dosen, etwa 0,0625 mg (1/6 Milligramm) mit protektiv (schützender) antistenokardischer Wirkung, allerdings ohne positiv inotrope, also positive Wirkung auf die Kontraktilität des Herzmuskels, allerdings auch ohne negative inotrope Wirkung auf die Kontraktilität und damit auf die Pumpleistung des Herzmuskels, wie es bei Betablockern, Barbituraten und Morphinen der Fall ist.

1936 wies H. H. Meyer nach, dass bei Einnahme von Strophantin keine Spuren des Herzmittels in den Fäzes (Stuhlgang) zu finden sind: mithin keine Verdachtsmomente dafür, die den Standpunkt rechtfertigen würden, Strophantin werde durch den Darm nicht resorbiert.

1937 fand Gollwitzer heraus, dass Strophantin den Sauerstoffverbrauch des Herzens steigert.

1941 behandelte Kroetz stark ödematöse Rechtsherzinsuffizienzkranke (ödematös = in Form eines Ödems: massive Ansammlung nicht gerinnender Flüssigkeit z. B. in den unteren Beinen oder der Lunge) mit stark erhöhtem Strophantinbedarf parenteral (über den Darm) mit stark unterdosierter Strophantinmenge unvorteilhaft mit Zäpfchen. Trotz dieser schlecht gewählten Verabfolgungsweise waren seine Behandlungserfolge 15 mal höher als ohne Strophantingaben und nur halb so niedrig wie mit üblicher intravenöser Strophantinbehandlung.

1942 ermittelte Gremels eine Sauerstofffsparwirkung durch Strophantin.

1943 betonte Sarre, Schüler und Kliniknachfolger Volhards, den grundsätzlichen Wirkunterschied zwischen Strophantin und Digitalis. Da perorales (durch den Mund verabreichtes) Strophantin im Gegensatz zum intravenös applizierten vorzüglich nur auf Linksherzinsuffizienzen wirkt, nicht aber ausreichend auf hydropisch dekompensierende Rechtsherzinsuffizienzen (also mit der Symptomatik der Wasseransammlung im Gewebe verlaufen), entstand kurioserweise das wissenschaftliche Märchen, orales Strophantin sei wirkungslos. Man schloss in interessierten Kreisen messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf: ein nicht sehr seltenes Phänomen.

1943 erklärte Edens in der nun schon 3. Auflage seiner Digitalis-Fibel, dass die Zeit kommen werde, in der man die Unterlassung der Strophantinbehandlung als Kunstfehler verurteilen werde.

1944> starb Edens. 1945 endete bekanntlich die globale Katastrophe des Zweiten Weltkriegs. Am deutschen Wesen, auch nicht am deutschen Gesundheitswesen, sollte nun nach dem Willen der Sieger- und Besatzungsmächte niemand mehr genesen. Unter amerikanischem Einfluss ging die Anwendung und damit auch das Wissen um ihren therapeutischen Nutzen für Herzkranke nach und nach verloren, obwohl einige Kliniken weiterhin Strophantin intravenös in großem Umfang, sogar vorbeugend als Infarktprophylaxe, anwendeten.

1947 setzte der Stuttgarter Internist Berthold Kern die Erforschung von Strophantin und seiner Anwendungsmöglichkeiten fort und hob die medizinischen Erkenntnisse weit über das zuvor Erreichte hinaus.

1948 schlug Kern die perlinguale Anwendung (durch die intakte Zungenschleimhaut hindurch) von Strophantin vor.

1949 folgte die Pharmafirma Boehringer Kerns Vorschlag und gab Strophoral in Tablettenform heraus. Strophoral wurde umfangreich verordnet und verwendet.

Im selben Jahr gab Boehringer die von Kern verfasste Broschüre „Die Linksinsuffizienz“ heraus. Darin wird der Leser über die Besonderheiten und über die Erfolge mit Strophoral informiert.

1951 publizierte Kern über die orale Strophantin-Behandlung in Buchform. Boehringer Mannheim gab eine Studienreihe „Für und wider die orale Strophantin-Therapie“ heraus. In ihr kamen namhafte Kliniker zu Wort.

1954 bestätigte Professor Max Halhuber als erster Universitätskliniker der Nachkriegszeit die positive gute Wirkung von Strophoralin einem Aufsatz in der Zeitschrift „Medizinische Klinik“.

1955 traten in den USA Todesfälle infolge von ärztlichen Behandlungsfehlern in Form überdosierter intravenöser Injektionen von 1 mg Strophantin auf. Die Folge dieser in der Öffentlichkeit falsch dargestellten und in Sensationsmanier aufgebauschten Todesfälle war eine generelle Abwendung von Strophantin und die Beschränkung auf Digitalis. Dass die bedauerlichen Todesfälle die direkte Folge ärztlichen Versagens war wurde in der Pressekampagne unterschlagen. Strophantin wurde zugunsten von Digitalis und anderen Therapeutika in Amerika aus dem Feld geschossen. Eine Kampagne gegen Strophantin sollte bald auch in Deutschland gestartet werden. Dahinter verborgen: Pharmainteressen und die Verteidigung wissenschaftlicher Irrtümer von Medizinern, die davon beseelt waren, nur die Meinungsgegner irrten.

1969 formierte sich die Front der Schulkardiologie gegen Strophantin, als Kern in seinem Buch „Der Myokardinfarkt“ das seit 1776 bestehende Modell über die Ursache des Herzinfarktgeschehens durch eine neue Theorie ersetzen wollte: Nicht Arteriosklerose (Arterienverkalkung mit Veränderungen der Gefäßwand, die durch arteriosklerotische Plaques die Verengung der Gefäßlichtung zur Folge haben) führe zur Blutstromunterbrechung in den Herzkranzgefäßen oder anderswo in einer Koronararterie durch Thrombus oder Embolie und damit infolge Sauerstoffmangels zur Entstehung von Nekrosen (Untergang von Herzmuskelgewebe als Folge einer örtlichen Stoffwechselstörung). Vielmehr sei der Verschluss der Herzkranzarterien durch eine Thrombose Folge des Herzinfarkts und der Herznekrosen und nicht seine Ursache: Nirgends gebe es Endarterien im Herzmuskel. Seine Ernährung und Sauerstoffversorgung erfolge aus dem Netz, ungestört selbst bei einem Verschluss der einen oder anderen Netzmasche. Ursache des Absterbens von Herzmuskelgewebe sei vielmehr eine Übersäuerung des Herzmuskels, die zur Nekrotisierung von Herzmuskelgewebe (Absterben von Herzmuskelgewebe), zur Herzschwäche oder plötzlichen Herztod führe. Diese Myokardkrankheiten lassen sich durch Strophantingaben größtenteils verhindern beziehungsweise erfolgreich behandeln. Dadurch werde dem Infarkt, auch dem Reinfarkt, nach bereits erlittenem Infarkt vorgebeugt und Herznekrosen verhindert.

1970 legte Dr. Berthold Kern eine Statistik aus seiner eigenen Praxis über 15.000 mit Strophantin behandelten Fälle vor, von denen keiner einen Reinfarkt erlitt.

Mit zwei Vorträgen zum Thema Infarktverhütung durch Strophantin im Deutschlandfunk forderte Kern die Schulkardiologen mächtig heraus. Wissenschaftslehre und Praxis hatten einen großen Konflikt. Die Absage der Rebellen an die 200 Jahre alte Überzeugung der gesamten Schulmedizin, die Koronarthrombose löse den Herzinfarkt und dieser den Tod von Herzmuskelgewebe aus, gepaart mit dem Konzept einer oralen Strophantin-Therapie mit der Verheißung, mit dieser auch noch Herzinfarkte und andere Herzkrankheiten verhindern und erfolgreich und sehr einfach: auch preiswert, nämlich ambulant - behandeln zu können, dies alles war zuviel, um von der orthodoxen Kardiologie akzeptiert zu werden.

1971 luden die Verfechter der orthodoxen Koronartheorie Dr. Kern und weitere Kardiologen aus den Reihen der neu gegründeten Gesellschaft für Infarktbekämpfung zu einem wissenschaftlichen Disput ein. Am 19. November 1971 trafen sich die deutschen Herzspezialisten im Heidelberger Höhenrestaurant „Molkenkur“. Aus dem Treffen von Berufskollegen wurde kein fruchtbarer wissenschaftlich ernst zu nehmender Disput unter der Fragestellung: Können wir – die Eliten – mit den neuen Erkenntnissen Kerns etwas für die Gesundheit unserer Bevölkerung tun? Aus dem Treffen wurde in den Worten Kaegelmanns „eine Strafaktion“ der konservativen Kardiologen „nach dem Schema mittelalterlicher Inquisition“. Sie fühlten sich in ihren Interessen bedroht und ihrer Ehre verletzt. Denn mit Kerns Kernsatz, dass orales Strophantin den Herzinfarkt, Killer Nummer 1 unter den Volkskrankheiten, sicher verhüte, sahen sie einen ungeheuerlichen Vorwurf: Sie behandelten ihre Patienten falsch, weil sie ihnen Strophantin vorenthielten. Fortan ging es nicht mehr um medizinischen Fortschritt in der Behandlung von Herzkranken durch Strophantin und die allgemeine Nutzbarmachung in Jahrzehnten entstandenen Wissens durch den größten Lehrmeister: die Erfahrung durch Beobachtung. Es ging darum, dass die Ärzte in aller Welt
den von Dr. Berthold Kern aus kollegialer Rücksichtnahme nie ausgesprochenen Vorwurf der bewussten Falschbehandlung nicht auf sich sitzen lassen wollten.

Die Schulmedizin begann eine Kampagne, die sie auf ihren eigenen und von der Pharmaindustrie abgeleiteten öffentlichen Einfluss stützten. Die Anregung von Prof. Ulrich Gottstein, Frankfurt, an die Kontrahenten, man solle die Streitfragen mit wissenschaftlichen Methoden klären, wurde „nach allem, was an Behauptungen und Beleidigungen durch die Massenmedien gegangen sei“, ausgeschlagen und nach den Worten von Prof. Gotthard Schettler, Heidelberg, als Zumutung angesehen.

Strophantin wurde mit falschen Argumenten in Verruf gebracht. Sie sitzen in den Köpfen der meisten Kardiologen fest, darunter das immer wieder nachgeplapperte, oral verabreichtes Strophantin werde nicht ausreichend resorbiert, um als Herzglycosid zu wirken. Boehringer Mannheim stellte die Produktion von Strophoral ein. Die Gesundheitspolitik schaute nicht hin, welchen Segen – auch für die Gesellschaft durch Entlastung der Sozialkassen – die kunstgerechte Anwendung von Strophantin für ein unüberschaubares Heer von Betroffenen jetzt und in der Zukunft entfalten könnte. Die Gleichgültigkeit der Politiker ist schon verächtlich, die sie gegenüber den Menschen und dem Gemeinwohl an den Tag legen. Ihre Verantwortung ist erwies sich bisher im Fall Strophantin und Herzinfarktverhütung als eine Scheinverantwortung.

Zum Glück gilt: Wer heilt, hat Recht. Zum Glück gilt: Die Wahrheit hat sich noch immer durchgesetzt, wie viel Umwege sie auch gehen muss.

Zurück zur Chronologie:

1972/73 veröffentlichen Manfred von Ardenne und H. G. Lippmann in den Cardiologischen Bulletins einen Aufsatz über den Beginn der Schutzwirkung bei oraler Applikation: Perlinguale Gaben von Strophantin wiesen eine sehr hohe Resorption auf und seien daher zur Infarktprophylaxe und Schnelltherapie von Myokardinfarkten in Notsituationen vor der Möglichkeit der Realisierung ärztlicher Hilfe geeignet. „Aus den wieder gegebenen Messreihen folgt, dass mit perlingualer Gabe nach angegebener Vorschrift das Strophantin vom Patienten selbst in der Stunde der Not mit guter und sicherer Wirkung applizierbar ist.“

1973 wies der schwedische Kardiologe Ehrhardt durch Einlagerung eines Kontrastmittels nach, dass Koronarthrombosen in allen Fällen nach der Herzmuskelnekrose und nicht vorher entstehen.

1976 veröffentlichte die Medical Tribune in Nr. 44 eine Stellungnahme Manfred von Ardennes zur Frage der Resorption des Wirkmittels, nachdem die Kritiker diese Frage wieder aufgeworfen hatten: „Es liegt eine gewisse Tragik darin, dass Herr Greef… die perlingual gegebene Strophantinmenge nur zu einem sehr kleinen Teil in Blutkreislauf und Organismus wieder fand, weil er mit seinen Messungen zu spät nach Gabe begann und zu früh vor Ausscheidung aufhörte. So kam er … zu dem falschen Resultat, dass es lingual (über die Zungenschleimhaut) nur zu 1-2 % resorbiert wird. Aus direkten Messungen nach perlingualer Gabe von Tritium-markiertem g-Strophantin, die wir schon eine Minute nach Gabe begannen, ergab sich u. a.:

1. Die Resorption beträgt 70 % und mehr.

2. Nur etwa 3 Minuten nach Gabe besteht eine hohe Konzentration im Blutkreislauf (Wiederfindung!). Schon nach 10 Minuten ist die Konzentration in Folge der ungewöhnlich schnellen Evasion (Eliminationsvorgang, der zur Verringerung des Wirkstoffs führt) aus dem Kreislauf auf etwa 1/500 abgesunken (Nichtwiederfindung!) …

1981 berichtete der Bergwerkarzt Johannes Grabka über das Ergebnis der Schnelltherapie stenokardischer Herzanfälle (Angina pectoris)mit perlingualem Strophantin (Zerbeißkapseln) durch ausgebildete Helfer in der Schachtanlage Westerholt-Polsum in Gelsenkirchen. Traten von 1972-1974 unter 229 Herzanfällen 11 Todesfälle auf, so waren es von 1975-80 unter der Strophantin-Schnelltherapie null Todesfälle.

Im selben Jahr berichtete die Strodival-Hersteller-Firma Herbert, Wiesbaden, über 3.645 schriftliche Äußerungen praktizierender Ärzte über ihre Erfahrungen mit dem Strophantin enthaltenden Medikament Strodival: 3.552 Stellungnahmen, das sind 98 %, waren eindeutig positiv. 93 – zwei Prozent – fielen eingeschränkt positiv aus. Eine negative Stellungnahme gab es nicht.

1984 untersuchten G. G. Beltz und andere im Institut für Kardiovaskuläre Therapie in Wiesbaden und B. Schneider, Professor der Biometrie-Abteilung der Medizinischen Hochschule Hannover mit klinisch-pharmakologischen Methoden die unterschiedlichen Strophantin-Wirkungen. Die durchgeführten Experimente bestätigten die die große Therapiebreite perlingual applizierten Strophantins und seine Risikoarmut.

Im selben Jahr veröffentlichte der Industrielle in der Recyclingbranche und Infarktpatient Erich Klimanek ein populäres Buch „Wer informiert ist, lebt länger!“. Darin nimmt die Bedeutung des Wissens um die Vorbeugung und Behandlung mit Strophantin eine hervorragende Stellung ein

Der Arzt R. E. Dohrmann informiert im selben Jahr 1984 über die positive Wirkung kombinierter Behandlung mit Strophantin und Pentoxyfillin (Firmenname Trental), das die Erythrozytenflexibilität verbessert (ermöglicht den Durchtritt roter Blutkörperchen durch extrem dünne Poren und beeinflusst die Fließeigenschaft des Blutes). 122 Patienten waren nach einer Woche, 22 weitere nach zwei Wochen „vollständig beschwerdefrei“.

1985 berichteten Professor B. Schneider und Hans Salz, Lehrbeauftragter für Allgemeinmedizin der Universität Bonn, über das Ergebnis einer nach strengen Kriterien durchgeführten placebokontrollierten doppelblinden Praxisstudie über die Wirkung perlingual applizierten g-Strophantins an 30 Patienten mit typischer Angina pectoris und typischem pathologischem EKG-Befund. Es ergab sich ein signifikanter positiver Therapieeffekt durch Strophantin.

Im selben Jahr publizierte Josef Herrmann, der als Chemiker Strodival entwickelte und viele Jahre betreute und überwachte, über den Versuch, „eine sich schlüssige und in der Empirie (Wirklichkeit) bestens bewährte Therapie mittels des wissenschaftlich irrelevanten Resorptionsbegriffes über Jahrzehnte immer wieder zu diskreditieren.

Hans Nieper, der den amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy behandelt hatte, schreibt in seinem 1985 veröffentlichten Buch „Revolution in Medizin und Gesundheit“: „Es liegt an der Orthodoxie der Lehre und der vorherrschenden Methode, die es verhindern, mit dem Geld, welches das Volk aufbringt, die drückenden Probleme einer Lösung näher zu bringen. Ein klassisches Beispiel dafür ist die Herausgabe der so genannten Greiser-Liste, in der eine Reihe von deutschen Hochschullehrern lebenswichtige, unersetzbare Medikamente für die Herzbehandlung und zur Verhütung des Herzinfarktes als unbrauchbar erklären, weil sie diese nicht anerkennen. Ein Übergriff in die von der Verfassung garantierte Freiheit der Wahl, wie er krasser und reaktionärer nicht sein könnte. Natürlich wird das Verdikt über Medikamente ohne jedwede praktische eigene Erfahrung der dort beteiligten Hochschullehrer ausgesprochen.“

Es handelt sich um so genannte „Mietmäuler“. Sie jubeln Medikamente für ihre Auftraggeber von der Pharmaindustrie hoch, andere – unliebsame – reden und schreiben sie kaputt. Ihr unwürdiges Motto vom ethischen Standpunkt: wes Brot ich ess, des Lied ich sing.

„Aus der Geschichte war schon früher Ähnliches bekannt“, schreibt Hans Nieper in seinem Buch. „Es führte immer zur Disqualifikation der Verdammer, nicht der verdammten Medikamente.“

1988 gab R. Ellinger eine gedrängte Übersicht über g-Strophantin peroral. Darin sind die wichtigsten wissenschaftlichen Arbeiten und die Bestandteile der komplexen Gesamt-Herz-Prävention übersichtlich angeführt. Sie enthält den Hinweis, dass g-Strophantin nur innerhalb von 30 Minuten präventiv wirken kann. Danach sind die Mikrozirkulationsstörungen mit Übergang in die Myokardnekrose irreversibel. Das bedeutet, dass Infarktgefährdete die Zerbeisskapseln unterwegs mit sich tragen müssen.

Im selben Jahr veröffentlichte Dohrmann seine „kritischen Anmerkungen zur Wirksamkeit von g-Strophantin“. „Bis Mitte des vorigen Jahrhunderts war Strophantin im deutschsprachigen Raum allgemein anerkannt und weit verbreitet. Demgegenüber hielt Strophantin im angloamerikanischen Sprachraum und Frankreich keinen nennenswerten Einzug in die Herztherapie… Es ist denkbar, dass patriotische Neigungen dazu beitrugen. Wie nicht selten wurden mit der Zuwendung zur angloamerikanischen Sphäre bewährte eigene Methoden all zu schnell als obsolet deklariert … So wurden an einer bekannten westdeutschen Universitätsklinik von einem sich selbst als bedeutend deklarierten kardiologischen Ordinarius die Anwendungen von Strophantin kategotisch verboten …

Strophantin besitzt eine kardioprotektive Wirkung und bereichert die therapeutische Palette des Arztes … Vorteile von Strophantin:
1.Keine Kontraindikationen …
2.keine Interaktionen zu anderen erforderlichen Medikamenten bekannt. Auch … Digitalisierung führt zu keiner toxischen Überdigitalisierung.
3.Die von weniger als 10% angegebenen Nebenwirkungen von perlingual genommenem Strophantin in Form von Zahnfleischreizungen sind unbedeutend, ebenso … die teilweise leichte laxierende (abführende) Wirkung …“.

1989 entdeckten R. J. Adams und T. Powell zwei verschiedene Rezeptoren (Empfangsstationen einer Zelle oder eines Organs für spezifische Reize) im Herzmuskel, die auf verschieden starke Konzentration unterschiedlich ansprechen. Dadurch scheint die verschiedenartige Strophantinwirkung … zustande zu kommen: inotrope (mit Wirkung auf die Leistungsfähigkeit oder verbesserte Kontraktilität des Herzmuskels) durch höhere Dosen des Medikaments, protektiv-antistenokardische (bei Angina pectoris schützende) durch niedere Dosen, wobei die Dosierung von der Applikationsform induziert (vorgegeben) ist.

1991 riet Kaegelmann dem Chemiker der Farbwerke Hoechst Walter Dürsch zur Strodival-Therapie. Er war durch die Hölle seiner Herzerkrankung gegangen, hatte mehrere Herzinfarkte durchgemacht und Bypässe gelegt bekommen. Die Behandlung Dürschs durch den Internisten und Strophantinkenner Hans Kaegelmann verzögerte sich durch die gesellschaftliche Unterdrückung des Medikaments, das sich später für Dürsch als Lebensretter erwies. Ging es Dürsch während der langen Behandlungszeit ohne Strophantin immer schlechter, trat unter der Behandlung mit Strodival eine rasch fortschreitende Besserung ein. Aus Dankbarkeit verfasste der Naturwissenschaftler Dürsch eine 867seitige, zweibändige Buchdokumentation über seine Geschichte und das „göttliche“ Strophantin.

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