Morbus Meulengracht Forum

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Da das Forum derzeit auf Altervista.org liegt und der Weiterleitungsdienst www.nic.de.vu vor ein paar Jahren "eingegangen" ist, müssen DE.VU Links bitte folgendermaßen repariert werden:
http://meulengrachtforum.altervista.org/forum/index.php/topic,1161.msg4069.html#msg4069

Autor Thema: Lymphknotenschwellung und Blähungen = Morbus Meulengracht?  (Gelesen 3731 mal)

DeejayReedoo

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Ich habe schon seit mehreren Jahren erhöhte Billirubin-Werte. Diese lage bei 2 jetzt neuerdings 3,2.
Vor ca. einem Jahr hatte ich Hämorrhoiden, die ein halbes Jahr trotz Salbenbehandlung anhielten. Sind jetzt allerdings weg.
Vor ca. einem viertel Jahr hatte ich im rechten Unterbauch leicht stechende Schmerzen. Diese traten nur selten auf und waren dann wieder weg.
Vor ca. 2 Monaten waren sie dann stärker - ich war auch beim Arzt und dieser meinte, dass meine Entzündungswerte so hoch seien, dass ich
direkt ins Krankenhaus sollte - Blinddarmentzündungsverdacht.
Im Krankenhaus gewesen - keine Blinddarmentzündung.
Die Beschwerden gingen weg, doch plötzlich wurden erst im Bauchraum und dann im gesamten Körper meine Lymphknoten dick und schmerzten
leicht. Jedoch hatte ich zusätzlich eine Mandelentzündung für 2 - 3 Wochen und somit war dies in Ordnung.
Die Mandelentzündung ist jetzt weg, jedoch sind die Lymphknoten immer noch dick und tun ab und zu weh.
Auch habe ich unregelmäßig Schmerzen diesmal im linken Unterbauch - hier stärker, wenn ich diese Region abtaste.
Ich springe regelmäßig trampolin und nehme Lymphaden. Zusätzlich habe ich diese Woche einen Aderlass vorgenommen bei dem mir ca. 60 ml
abgenommen wurden, damit kein neues Blut entsteht - zur "Druckentlastung" - da mein Eisenwert auch schon immer sehr hoch war/ist (25).
Jedoch hat meine Mutter auch schon immer einen hohen Eisenwert.
Zudem habe ich nun seit ca. 2 Wochen teilweise fast Durchfall - zumindest ist der Stuhl sehr weich und naja anders als sonst und häufige Blähungen im
verlauf des gesamten Tages.
Nun meine Frage: passen diese Symptome auf Morbus - Meulengracht? Vor allendingen diese Lymphknotengeschichte?
Im Internet liest man ja allerhand beruhigende und unberuhigende Sachen, so dass ich sehr verunsichert bin diesbezüglich.

Könnt ihr mir da helfen? Oder soll ich so butz erstmal zum Arzt?
Bislang war ich erst zweimal beim Arzt deswegen, einmal im Krankenhaus wegen Blinddarm und sonst bei einer Homöopathin.

Vielen Dank

DeejayReedoo
« Letzte Änderung: 03. Juni 2008, 11:00:26 von DeejayReedoo »
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Medizinmann99

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Re: Lymphknotenschwellung und Blähungen = Morbus Meulengracht?
« Antwort #1 am: 03. Juni 2008, 12:31:34 »

Hallo,

das hört sich für mich alles eher nach einer Infektion oder irgendeinem chronischen Entzündungsvorgang im Körper an. Oder einer Vergiftung (die Ursache für die meisten chronischen Erkrankungen sind ja Vergiftungen, die Schulmedizin macht grundsätzlich nie eine Vergiftungsdiagnostik (null komma null))...wobei Vergiftungen oft aus chronischen Entzündungsvorgängen im Körper resultieren (80% aller chronischen Entzündungsherde sitzen im Kopfbereich, vor allem Zahnherde). Oder Dinge wie Schwermetallvergiftungen...was dann wiederum Infektionen massiv begünstigt. Was dann zu Antibiotikaeinsatz führt was die Darmflora zerstört was dann wieder zu Fehlverdauung führt etc. etc.. Es hängt das alles eben zusammen. Nach der alten Formel: Eins und eins ist tausend.

Morbus Meulengracht könnte aber sehr wohl auch eine Rolle in der Sache spielen (als verschlechternder Faktor) ... das läßt sich aber leicht feststellen und zwar mit dem molekulargenetischen Test siehe
http://meulengrachtforum.altervista.org/forum/-t54.0.html
Wenn Du es also genau wissen willst ob Du Morbus Meulengracht hast oder nicht brauchst nur diesen Test machen zu lassen ich glaube in Deutschland bezahlt den möglicherweise sogar die kranke Kasse (in dem Unterboard gibts darüber auch einen Thread).

Ansonsten wenn Dus genau wissen willst woran es liegt solltest ausführliche Diagnostik machen wie hier skizziert:
http://meulengracht.de.vu/meulengrachtforum/-t555.0.html
Z. Bsp. das Diagnostikangebot der Klinik Neukirchen das ist sehr umfangreich, mußt Du aber selbst bezahlen da die kranke Kasse da nichts bezahlt (außer Du läßt Dich dort stationär einweisen dann zahlts die kranke Kasse sogar).

Ich würde da neben dem oben genannten auch in Richtung Zahnherde nachforschen. Dazu reicht es wenn Du ein Zahnpanoramaröntgen (OPT) elektronisch oder im Original an einen Zahnarzt sendest der sich mit Zahnherdbefundung auskennt (leider kennen sich damit nur extrem wenige Zahnärzte aus). Z. Bsp. den Dr. K. in Germering bei München von dem habe ich auch die Emailadresse wenn Dus elektronisch schicken willst.

Und vergiß die Borreliosediagnostik nicht...

Abgesehen davon sollten natürlich die schulmedizinischen Standarduntersuchungen gemacht werden...was wurde denn da schon alles an Diagnostik gemacht?

Natürlich wäre es auch möglich daß "exotischere" (für die heutige Schulmedizin ist alles exotisch was nicht absolut 08/15 ist) Dinge mithineinspielen (wie Erdstrahlen). Oder "banale" Dinge wie EMF / HF Felder (sind ja leicht technisch meßbar), sodaß das Immunsystem runtergeht, was dann wiederum zu einer unterschwelligen Infektionen führt.... etc. etc.

Solange keine ausführliche Diagnostik gemacht wird ist das alles Rätselraten (eine ausführliche Diagnostik macht die Schulmedizin bei Kassenpatienten grundsätzlich niemals (nur Sparefroh-Standarduntersuchungen), ich sage das dazu, weil es einfach so ist....abgesehen davon hat die Schulmedizin logischerweise kein Interesse die Ursachen von chronischen Erkrankungen aufzudecken, da reine Symptombehandlung weitaus lukrativer ist)...

Liebe Grüße

Medizinmann99

P.S.: Ach so ja und laß Dich mal auf diese Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose) untersuchen, könntest Du vielleicht sowas haben? Dann wären regelmäßige Aderlässe sicherlich sinnvoll (das ist die schulmedizinische Standardbehandlung in dem Fall)...darüberhinaus stehen in den Foren der Betroffenen viele gute Tips, von denen man aus der schulmedizinischen Ecke nie was hört (z. Bsp. "Binsenweisheiten" welche Nahrungsmittel / Stoffe etc. man meiden sollte, um möglichst wenig Eisen aufzunehmen, die Schulmedizin ist sich zu schön dazu darüber auch nur ein Wörtchen verlautbaren zu lassen...). Es lohnt sich dann so ein Forum zu suchen weil die Betroffenen meist erheblich mehr über solche "Spezialdinge" wissen als meist völlig inkompetente Hausärzte.
« Letzte Änderung: 03. Juni 2008, 12:43:44 von Medizinmann99 »
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"Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plane eines allwissenden und allmächtigen Wesens zustande gekommen sein. Das ist und bleibt meine letzte und höchste Erkenntnis." Isaak Newton

DeejayReedoo

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Re: Lymphknotenschwellung und Blähungen = Morbus Meulengracht?
« Antwort #2 am: 04. Juni 2008, 13:00:38 »

Oh super!
Das sind ja mal sehr informative Ratschläge! Vielen Dank schonmal!
Ich bin bereits in Behandlung bei einer Heilpraktikerin. Habe am Sonntag auch bereits einen 60-80ml kleinen Aderlass getätigt! Dies wird nun alle 4 Wochen wiederholt.
Auch habe ich eine Blutanalyse machen lassen, dessen Ergebnisse ich hier auch hereinposten kann. Müsste ich nächste Woche bekommen.
Gestern war ich bei meinem Hausarzt und der hat mir nun eine Überweisung zur Meulengracht Untersuchung mitgegeben. Bei was für einem Arzt kann ich diese durchführen lassen? Es steht nämlich noch Naevus als zu untersuchende Diagnosemöglichkeit auf der Überweisung, was ja Muttermale sind. Kann ich diese Meulengrachtuntersuchung also auch bei einem Hautarzt durchführen lassen? Oder wie muss ich das verstehen.
Hmmh, Entzündung ist laut Blutanalyse jedoch nicht in meinem Körper vorhanden. Ich hatte zwar vor 2 Monaten erhöhte Werte und bin deswegen ja auch mit Blinddarmentzündungsverdacht ins Krankenhaus gekommen, doch dort waren die Werte schon wieder so niedrig und sind es bislang auch geblieben, so dass eine Entzündung - auch laut Heilpraktikerin - momentan zumindest nicht vorliegt.
Ich habe zudem die Möglichkeit mich selbst an einem BiCom-Gerät zu behandeln. Evtl. kann ich dort schonmal etwas für deine genannten Möglichkeiten unternehmen! Sehr umfangreich - wäre ich so echt nicht drauf gekommen. Es gibt einfach so viele Faktoren mittlerweile, die auf den Körper negativ einwirken, da verliert man schnell den Überblick.
Ich persönlich habe auch schon vermutet, dass es evtl. Elektrosmog sein könnte, da ich leider recht viel vor dem PC sitzen muss und hier auch W-Lan im Hause herumstrahlt!

Bis dahin werde ich erstmal ordentlich Trampolin-springen, ich habe mir Vitamin-C zur Blutverdünnung bestellt (Pascoe) und noch Folbene zur B12 Anreicherung, da meine guten Cholesterinwerte etwas mager ausfallen. Wie gesagt, ich werde mein Blutbild nochmal hierhereinstellen!

Vielen Dank nochmal für die sehr tollen Informationen!


Timo
« Letzte Änderung: 04. Juni 2008, 13:07:14 von DeejayReedoo »
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Medizinmann99

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Re: Lymphknotenschwellung und Blähungen = Morbus Meulengracht?
« Antwort #3 am: 04. Juni 2008, 16:40:01 »

Hallo,

ok :-)

Ich weiß jetzt nicht genau welcher Facharzt "normalerweise" Morbus Meulengracht diagnostiziert am ehesten kommt dafür wohl noch ein Hepatologe oder Gastroenterologe in Betracht. Auch weiß ich nicht wie die genau den Nachweis führen wollen...am sinnvollsten wäre sicherlich der molekulargenetische Test mittels Blutabnahme...dann ists im Grunde nichts anderes als das Blut an ein Labor zu schicken das den Morbus Meulengracht Nachweis machen kann und auf die Auswertung zu warten...das sollte sogar ein Dermatologe oder sonst ein Arzt schaffen ;-) (aber ob ers macht ist eine andere Frage).
Es gibt glaube ich auch noch andere Tests, die als "Quasi Nachweise" für Morbus Meulengracht gelten, aber die sind nicht so sicher wie der Gentest...vielleicht werden solche gemacht weil die billiger sind ... die kranke Kasse wird ja mit jedem Jahr immer noch kränker und alles muß im Gesundheitswesen nur noch billig billig billig sein.  Frag halt die Vögel mal wie sie glauben das machen zu wollen ;-) das kann ich nämlich auch nicht direkt beantworten...

Vor dem PC rumzusitzen sollte einem nicht Elektrosensiblen wenig ausmachen...das WLAN jedoch solltest wenn möglich ausbauen und nicht mehr in Betrieb nehmen. Abgesehen davon, wenn Du befürchtest Du bist E-Smog empfindlich, solltest ohnehin die EMF und HF Belastung im ganzen Haus messen (oder messen lassen), weil wenn der Nachbar WLAN und DECT Telefon hat wirst so oder so mitbestrahlt (Reichweite von dem Zeug ist ca. 500 Meter). Dazu kommen natürlich die Mikrowellentürme, damit jeder Idiot überall quatschen kann, die bestrahlen ja so ziemlich das gesamte deutsche Bundesgebiet im Freilandversuch...und das eigene Handy, das meist auch irgendwo in unmittelbarer Nähe rumliegt... (ich hab bis heute keins)
Dagegen gibts verschiedene Abschirmmethoden, von denen einige hier im Forum beschrieben sind in den verschiedenen Threads über Esmog etc.. Such mal über die Forumssuche oben nach "Schutzputz" oder "Swiss Shield" dann solltest dazu was finden.

Ja die Blutanalyse kannst gerne reinstellen am Besten einscannen und hier anhängen ...allerdings kannst die Auswertung ebensogut alleine vornehmen weil ich kann auch nichts anderes machen als bei Netdoktor etc. nachzusehen welche Werte in welchem Rahmen sein sollten etc. ;-)

Oh und danke fürs Lob  :-) :-rosen

Liebe Grüße

Medizinmann99
« Letzte Änderung: 04. Juni 2008, 16:42:20 von Medizinmann99 »
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