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Autor Thema: Über die Wichtigkeit der richtigen Fette - von Dr. Johanna Budwig  (Gelesen 19477 mal)

Medizinmann99

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Auswirkungen des Fettstoffwechsels auf die Funktion der Sinnesorgane

Die Sinnesorgane sind eng mit der Funktion des Gehirns verbunden. Am deutlichsten wird dies am Auge. Die Netzhaut und die Sehleitung sind als Teile des Zwischenhirns aufzufassen. Die Gesichtsfelder und Seheindrücke sind in der Funktionstüchtigkeit von der Gehirnfunktion und von den Nervenleitungen abhängig.
Die anatomische Voraussetzung für die intakte Funktion des Sehens und des optischen Eindruckes ist sehr kompliziert. Hier soll nur auf einige bisher zuwenig beachtete Tatsachen hingewiesen werden: die besonders wichtigen Schleimstoffe am Auge bedürfen natürlich der oberflächenaktiven Fette, die dem Aufbau der Schleimstoffe dienen. Noch einleuchtender dürfte der folgende Tatbestand sein: Hinter dem Augapfel in der Augenhöhle, umgeben von den Muskelsträngen, die den Augapfel rotieren und die Sehlinie dirigieren, findet sich ein Fettkörper. Dieses Fett bleibt als Fett lange erhalten, auch bei starker Abmagerung. Es wurde beobachtet, daß es speziell bei Krebskranken stark schwindet, so daß das Auge stark zurücksinkt. Ist es verwunderlich, wenn diese Kranken nach kurzer Umstellung auf die Öl-Eiweißkost (s. S. 141) berichten, daß das Augenlicht, die Sehstärke besser geworden ist? Nicht nur bei krebskranken, immer wenn die Konsistenz des Orbitalfettes zu hart wurde durch falsche Fettnahrung, oder die Fettmasse im Bindegewebe schwand, stellte sich durch eine Normalisierung der Fettnahrung wieder besseres Sehvermögen ein. Eine sehr skeptische Augenärztin antwortete, bevor sie sich intensiv mit meiner neuen Schau dieser Zusammenhänge beschäftigte: „ Das sind doch rein optische, physikalische Daten, die da verändert sind. Die Abstände sind doch nicht beeinflussbar.“ Doch, diese sind beeinflussbar. Sie sind nicht zuletzt von der Konsistenz des Orbitalfettes hinter dem Augapfel abhängig. Aber auch Linsentrübung und andere Symptome einer Augenerkrankung stehen mit dem Fettstoffwechsel in Verbindung. Bei Hornhauterkrankungen fehlt häufig der geschmeidigmachende, die Hornhaut ständig mit einer Lipoidschicht fettende Anteil. Die Konsistenz der Fette in den Lidtalkdrüsen ist dabei nicht unerheblich. Allein über die Funktion des Auges in Abhängigkeit vom Körperfett ließe sich noch viel sagen. Die Abhängigkeit der Bildung des Sehpurpurs vom Zusammenspiel der ungesättigten Fette mit schwefelhaltigem Eiweiß lässt sich beweisen, und auf die Wichtigkeit hat bereits Tyng-fei-Hwang in China hingewiesen.
Diese Hinweise mögen genügen, um darzulegen, daß die Augenfunktion stark beeinflusst wird von guter oder schlechter Fettung.

Von der Funktion des Gehirns möchte ich nur kurz andeuten, welche Faktoren ganz greifbar Zeugnis geben von einer Relation zum Fettstoffwechsel. Seine Bedeutung für die Elastizität der Gelenke wird später besprochen werden. Sie spielt auch beim –Gehör eine Rolle (Hammer Gelenk). Eindrucksvoller ist die Beobachtung eines Hals-Nasen-Ohrenarztes. Er fragte mich, wie es wohl zu erklären sei, daß die Menschen heute durchweg zu trockenes Ohrschmalz besitzen. Dies muß heute sehr häufig als Pfropf herausgespült werden, während es früher nach der Erfahrung dieses alten Arztes kaum erforderlich war. Das Ohrschmalz ist heute einfach nicht mehr geschmeidig genug! Das Trommelfell verliert so an Elastizität. Ganz einfach: Beides muß besser geölt werden mit dem biologisch aktiven hochungesättigten Fett, das zur Anlagerung an die Eiweißanteile befähigt ist und das Eiweiß im Trommelfell geschmeidig hält. Es ist für die Funktion des Gehörapparates wichtig, daß die Fettsäuren bis zur außenschicht durchdringen können. Wie stark die Fettnahrung die Sekretion von Ohrwachs beeinflusst, hat auch H. Dam kürzlich im Tierversuch eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Die Wiedererlangung des bereits verlorengegangenen Gehörs innerhalb von wenigen Wochen konnten wir beobachten, als eine Hausangestellte im Arzthaushalt an der Lö-Eiweißkost teilnahm, die dieser Arzt zu sich nahm, da er selber einen Magentumor hatte. Die Regulierung des Gleichgewichtes, das Auftreten des Schwindelgefühls oder schnelle Anpassung nach Raumveränderungen (Fliegen, Bergsteigen, Luftdruckschwankungen) sind von der Beschaffenheit der Endolymphe in den Bogengängen des Innenohrs abhängig. Unnormale Kalkeinlagerungen, die dort an den Sinnesorganen stören können, sind auch, wie der gesamte Kalkstoffwechsel stark vom Fettstoffwechsel abhängig (nach P. Desnuelle).
Die Funktion aller Sinnesorgane, auch Geruch und Geschmack, wird beeinflusst von der Elastizität des Gewebes und der Spannkraft, der elektrischen Dipolarität, an deren Aufrechterhaltung die schwefelhaltigen Eiweißstoffe zusammen mit den lebensnotwendigen hochungesättigten Fetten erheblichen Anteil haben. Sicher spielen noch zahlreiche andere Funktionen außerdem eine Rolle. Nur der fundamentale wichtige konstituierende Anteil Fett ist bis heute bis zum äußersten gefährdet und damit der elementarste Vorgang bei der Funktion aller Sinnesorgane.

Die Auswirkungen des Fettstoffwechsels auf die Schleimsekretion

Der Mutterboden für sämtliche schleimsezernierenden Zellen findet sich im Epithel, in der Gewebeschicht, die den gesamten lebenden Organismus als äußere und innere Oberfläche umgibt. Sowohl die äußere haut als auch der gesamte Verdauungstrakt, Mund, Speiseröhre, Magen, Darm sind mit einer Gewebeschicht umkleidet, die man als Epithel bezeichnet und die sowohl für die Sekretion als auch für die Aufnahme der Nahrung eine wesentliche Funktion zu erfüllen hat. Diese Epithel enthält viele Schleimdrüsen. Es findet sich auch in der Leber, der Lunge und ist außerdem von erheblicher Bedeutung in den Hohlräumen der inneren Beckenlage, z. B. bei den weiblichen Geschlechtsorganen. Auf die ungeheure Bedeutung der Schleimsezernierung, insbesondere für diese Organe und die damit in Verbindung stehenden Befruchtungsvorgänge und die Entwicklung des jungen Lebens , werde ich noch genauer zu sprechen kommen. Hier soll zunächst die Bedeutung der Schleimbereitung und Schleimsezernierung im allgemeinen gesprochen werden. Wie schon ausgeführt, finden sich die schleimbereitenden Zellen im Epithel, einschließlich der dazu gehörenden Drüsenanlagen. In genau diesen Partien des lebenden Organismus findet sich die so genannte Geschwulstbildung, die man Krebs nennt. Der Zusammenhang zwischen gestörter Schleimsezermierung und der Geschwulstbildung ist in der Wissenschaft bisher nicht erkannt worden. Rein äußerlich fiel es mir bei jahrelangen Beobachtungen immer wider auf, daß nicht nur die äußere Haut bei Krebskranken ausgetrocknet ist., Verhärtungen und Sklerotisierungen aufwies, sondern daß auch die gesamte Schleimsekretion in oberen und unteren Hohlräumen und in den Schleimpartien des Darmes gestört ist. Die der Krebserkrankung vorausgehende und sich mit der Zunahme der Krankheit bis zum äußersten steigende Verstopfung ist in erster Linie auf verhinderte Schleimsekretion in den Darmpartien zurückzuführen. Nicht drastische Abführmittel sind hier am Platze, sondern Zufuhr der Substanzen, deren Fehlen zur Erschöpfung der schleimsezernierenden Drüsen führt. Die Erfahrung lehrt schon, wie wichtig in derartigen fällen z. B. Leinsamen mit hochungesättigten Fetten ist. Bei genauerer Beobachtung der Sekretion und der schleimbereitenden Zellen ist leicht feststellbar, daß diese Zellen sehr eindeutig polar ausgerichtet sind. Der basale Teil reicht oft bis an die Gefäße, die die Nahrung zur Schleimbereitung zuführen. Die schleimbereitenden Sekretzellen sind durchaus in der lage, in stark lichtbrechenden Körnchen, den Granula, eine gewisse Reserve für die schleimbildenden Substanzen bereitzuhalten. Die Schleimsezernierung erfolgt in bestimmten Rhythmen. Daß diese Partien Lipoide, also im Körper vorhandene Fette und fettige Substanzen eine rolle spielen, ist von Wissenschaftlern immer betont worden. Die Tatsache, daß in den Sekreten, insbesondere in den Schleimstoffen auf jeden Fall stark oberflächenaktive Stoffe angereichert sind, ja daß diese die konstruktiven Elemente darstellen, ist unumstritten. Es war somit nahe liegen, wenn ich mit Hilfe der von mir neuentwickelten empfindlichen Nachweisreaktionen für Linosäure diese in verschiedenen Schleimstoffen aus dem Bereich der Pflanzen und der menschlichen Sekrete nachwies. Dioes ist ein Kernstück der Beweisführung, wie sehr die heute so häufig vorhandene, in mannigacher Art in Erscheinung tretende verminderte Sekretion darauf zurückzuführen ist, daß die Reserve der Schleimbereitung erschöpft ist. Manche Menschen wissen noch, daß Leinsaat „abführt“, einige haben vielleicht noch von der Großmutter gehört, daß auch Leinöl sich in diesem Sinne günstig auswirkt. Ja, ein Obermedizinalrat in Böblingen bestätigt mir, daß die älteren Leute werdenden Müttern empfehlen, viel Leinöl zu nehmen, da dann die Geburten leichter seien. Diese Beobachtungen bestehen zu Recht. Und zeigen, daß die Schleimbereitung durch Zufuhr dieser oberflächenaktiven Fette begünstigt wird.
Wenn der Physiologe Pawlow, dessen diesbezügliche Lehre in der Medizin leider noch heute gilt, im Experiment zu dem Ergebnis kam, daß Fett die Sekretion hemmt, so liegt dies an einem Versuchsfehler . Pawlow wählte zu diesen Versuchen tierische Depotfette, z. B. auch Nierenfett. Diese Fette entbehren die hochungesättigten Fette. Aber weder Pawlow noch die medizinischen Lehrer, die heute noch an der Universität diese Lehre vertreten, befassen sich mit dem Unterschied der gesättigten und hochungesättigten Fette in ihrer Bedeutung für die Schleimbereitung. Die Folgerung, die Pawlow aus diesen Experimenten zog, haben sich aber in der Medizin eingebürgert, und es gilt zur Zeit sogar in der Lehrmeinung, daß fettreiche Nahrung die Sekretbildung beeinträchtigt! Diese verallgemeinerte Formulierung ist aber unzutreffend und führt in der Klinik zu absolut falschen Konsequenzen. Bei dem allgemeinen Ernährungszustand heute, auch bei der allgemeinen Ernährungslage in den Klinik , gibt es eine ungeheuer große Zahl von Patienten, die über Austrocknung der Schleimhäute klagen., die außerdem die trockene Haut im Gesicht, an Nase und Augen und anderen Körperteilen als störend empfinden, und dies mit Recht. Ein Auftragen von fettigen Substanzen als Creme und in Form eines körperfremden Öles (zumeist Parafinöl enthalten) vermag hier wenig Hilfe zu vermitteln. Schon aufschlussreiche histologische Studien über die Bedeutung des sogenannten Golgi-Apparates bei der Schleimbildung geben Hinweise darauf, daß hier die ungesättigten Fette diejenigen Substanzen, die das Metall Osmium, das Golgi zur Darstellung dieses in der schleimbereitenden Zelle so wichtigen Golgi-Apperates, benutzt, gerne anlagern. Man nennt diese Fette, diese hochungesättigten Fette, auch osmophil, und das wesentliche Merkmal für den Golgi.-Apperat, der bei der Schleimbildung wichtig ist, ist die Osmophilie, die gute Schwarzfärbung durch das Metall Osmium.
Bei der Zufuhr einer Nahrung, die die biologisch wichtigen hochungesättigten Fette in einer guten Harmonie mit Eiweiß enthält, also bei der zufuhr von Quark mit Leinöl oder Nüssen, ist die deutlichste und am schnellsten zu Beobachtende Auswirkung die, daß die Schleimsekretion innerhalb von wenigen Stunden in Gang kommt. In den oberen Hohlräumen ist dies sehr schnell zu beobachten. Auch die Darmfunktion kommt innerhalb von wenigen Tagen auf biologischem Wege ohne irgendwelche Abführmittel in Gang.
Eine Anzahl von Erkrankungen ist heute mit dem Symptom der erschwerten Schleimsekretion verbunden, so z. B. die frühzeitige Abnutzung der Gelenkknorpelsubstanz und der Gelenkschmiere, deren Fehlen zu schweren Schäden in den Gelenken führt. Der deutlichste Hinweis auf die Zusammenhänge wie ich sie deute, ist aus dem Krankheitsbild bei Asthma abzuleiten. Der Asthmakranke leidet unter erschwerter Schleimsekretion. Der Asthmakranke leidet unter Sauerstoffnot. Beides wird außerordentlich schnell und eindrucksvoll behoben, wenn man die eben gekennzeichneten, für die Schleimbereitung wichtigen Fett- und Eiweißstoffe zuführt. Der sich sonst so schwer lösende Schleim sondert sich leicht ab und gleichzeitig empfindet der Patient , wie er aufatmen kann und die Luftversorgung, die Versorgung mit Sauerstoff, besser wird. Bei dieser Erkrankung gehen die Ursachen sekundär auf schlechte Versorgung mit Sauerstoff zurück. Sie sind bedingt durch das Fehlen der hochungesättigten Fettsäuren, die bei der Sauerstoffaufnahme im lebenden Substrat, also bei der Sauerstoffversorgung von Blut und Gewebe, eine entscheidende Rolle spielen und die gleichzeitig eine wichtige Funktion bei der Schleimbereitung im gesamten Epithel zu erfüllen haben. Nicht nur die Schleimsezernierung in der Lunge, in den Bronchien und in den oberen Hohräumen, alle schleimbereitenden zellen bedürfen der Zufuhr der lebenswichtigen oberflächenaktiven Fett- und Eiweißstoffe, um sie funktionstüchtig zu halten.
In alten naturheilkundebüchern findet man häufig die Beobachtung notiert, daß schleimführende Pflanzen gegen Geschwulstbildung und Krebs wichtig sein sollen. Dies überrascht nicht Bei der Erkrankung, die wir als Carcinom bezeichnen und die einfach eine totale Erschöpfung an der Fettsubstanz, die für alle lebensvorgänge grundlegend wichig ist, darstellt, ist sicher Zufuhr der schleimführenden Pflanzen wichtig (als solche Pflanzen werden z. B. Leinsaat und Beinwell mit Recht genannt). Aber eine Zufuhr dieser Kräuter als Medikament dürfte nicht ausreichend sein, wenn die gesamte Ernährungsgrundlage die täglich erforderlichen lebensnotwendigen Fette nicht gewährleistet.
Die verhinderte Schleimsekretion, wie sie heute sehr häufig an trockener Haut, erschwertem Auswurf, an Verstopfung und Unfruchtbarkeit oder Unordnung der Sexualfunktion beobachtet wird, ist also ernster zu nehmen als man das schlechthin tut. Die Schleimsezernierung im Epithel gehört zu den Kardinalfunktionen des lebenden Organismus und die Intaktheit dieser Funktion oder die Beeinträchtigung durch Fehlen der zur Schleimbereitung erforderlichen Substanzen ist eine Kardinalfrage für die Gesundheit und Unversehrtheit des ganzen Organismus.

Die Auswirkungen des Fettstoffwechsels auf die Magen- und Darmfunktion

Der Magen dient der Nahrungsaufnahme. Ist dies bekannt? Unter allen Krebssterbefällen steht der magen- und Darmkrebs weitaus an erster Stelle. Und doch immer will die offizielle Medizin die Zusammenhänge „Krebs und Nahrung“ nicht wahrhaben. Dem denkenden Laien muß dies unverständlich sein. Auch viele praktische Ärzte zeigen sich bereits aufgeschlossen, dieser Beobachtung Rechnung zu tragen.
Die Nahrungsmittelaufnahme, die Verdauung erfolgt bereits zum erheblichen Teil im Magen. Hier werden Substanzen von der Magenschleimhaut seziert, die Zubereitung und Aufnahme des Speisebreis ermöglichen. Fehlen bereits die zur Schleimbereitung und Fementabsonderung erforderlichen Bausteine, so ist naturgemäß die Aufgabe des Magens schwer erfüllbar. Werden nun noch Fette in diesen Magen gegeben, die in diesem vorwiegend wässrigen Substrat des Magens kaum löslich sind, so werden diese bestenfalls unbenutzt wieder ausgeschieden. In der Medizin heute wundert man sich, warum gegenwärtig so hohe anteile an Fett im Stuhl zu finden sind. Ich sage, bestenfalls werden diese unlöslichen, zur Assoziation an Eiweiß wenig befähigten Fette ausgeschieden. Es sind aber in der Gesamtverpflegung doch einige anteile enthalten, die lösend, emulgierend, als Vehikel für diese Fette dienen können. Da sind die verborgenen Fette in roher Nahrung zu nennen oder die Fette und Lipoide in Nüssen. Zu allem Unheil werden in der Margarine durch „Vitaminisierung“ geringe Anteile von guten Ölen zu den gehärteten unbiologischen Fetten hinzugefügt., dadurch werden die unbiologischen Fette in die Gewebe, in die Schleimhaut geschleust. Bald aber werden nur die guten Fette abgebaut und abtransportiert und die Ablagerung von Fett in den Geschwulsten des Magens gibt Zeugnis von der Auswirkung dieser Pseudofette als Ballaststoff und Geschwulstbildner. Ähnlich ist das bild an anderen orten, wo sich dieses Fett ablagert, so z. b. im Epithel der Gefäße bei Arteriosklerose. Ablagerungen der unbiologischen Fette und fehlen der weich machenden biologisch unerlässlichen Fette sind sehr häufig vergesellschaftet. Das Völlegefühl nach der mahlzeit sowie die einsetzende Müdigkeit und Leucozytose stehen im Zusammenhang mit der Nahrung, der Magen- Darmfunktion nicht gewachsen sind. Das Verdauungssystem wird bis zur Erschöpfung belastet ohne Zufuhr der gerade hier erforderlichen lösungsvermittelnden Substanzen, der guten aktiven Fett-Eiweiß-Verbindnungen.
Bei der Besprechung der physikalisch-chemischen Eigenschaften der Linosäure wurde bereits erklärt, daß diese Fettsäure als Puffersubstanz dienen kann. Überschüssige Säure vermag sie zu binden. Die Übersäuerung des Magens ist häufig ein deutliches Symptom für das Fehlen der hochungesättigten Fettsäure, die im biologischen Substrat auf Grund des Elektronenreichtums der Protophile als Säurebindner wirkt. Die so oft gewählte Zufuhr von Natron ist in diesem sinne absolut unrichtig. Auch der Mangel an Salzsäureproduktion ist durch die Zufuhr der Lipoproteide, der Fett-Eiweißanteile im sinne der Öl-Eiweißkost, sehr günstig beeinflussbar, weil dadurch die Sekretionen angeregt werden. Durch Fehlen der hochungesättigten Lipoide ist die gesamte Funktion des Epithels im Magen und Darm geschwächt einschließlich der gesamten Sekretionsvorgänge. In diesen Verdauungsapparat gibt man nun die sehr schwer abbaubaren, schwer transportablen und funktionsuntüchtigen
sogenannten Fette.
Am Rande sei hier nur vermerkt, daß die als Konservierungsmittel benutzen Atemgifte (Nitrit in Fleisch- und Wurstwaren, worauf ich seit 1951 ständig hinweise, Antrachinon, Benzoesäure u. a.) die Lösung und den Transport der Fette weiter erschweren, denn Fettstoffwechsel, Sauerstoffaufnahme und Atmung sind eng miteinander verbunden.
Die Magenwand ist stark gefaltet. Sie muß zur Erfüllung ihrer Aufgaben elastisch bleiben. Heute beobachtet man häufig Verhärtung der Magenwand bis zur vollständigen Erstarrung des Magenpförtners. Parallel verläuft die leichte Ablösung der gesamten Schleimhautpartie, wie der Operateur dies immer wieder beobachtet und als böses Symptom beurteilt. Fettsäure-Lipoproteide, die aus den tieferliegenden Schichten in die gesamte Magenwand durchdringen müssen, fehlen. Statt dessen sammeln sich Abbauprodukte an, die zwischen Schleimhaut und Barriere (Grenzschicht) den zerfall Magenwand bewirken, weil der Lebensstrom in der Magenwand unterbrochen ist.
Eiweißanteile ohne eiweiß-affine Fette ergeben Verhornung, lederartige Gebilde, während gleichzeitig die Zufuhr der lösenden fermentartig wirkenden Schleimstoffe und der Abtransport verhindert sind. Der Mensch verhungert bei vollem Magen. Betrachtet man die Station Darm in Verbindung mit Verdauung und Fettstoffwechsel, so ist gerade das anatomische Bild sehr aufschlussreich. Der aufsteigende, quer verlaufende und absteigende teil des Dickdarms sind in den dazwischenliegenden Teilen des Bauchraumes vollständig mit gefäßreichem Fettgewebe ausgefüllt. In diesem Fettgewebe finden sich zahlreiche Lymphknoten. Beide geben Zeugnis von der Tatsache, daß hier Fett resorbiert wird und im Lymphsystem oder auch in der Pfortader weitergeleitet werden.
Der Hauptanteil des Nahrungsfettes wird über die großen Lymphgefäßstämme zur oberen Hohlvene geleitet und gelangt von dort sofort ins herz. Unbiologisch harte Fette belasten und blockieren die Herzfunktion, die Leitung der Aktionsströme im Herzen.
Der Teil des Nahrungsfettes, der von der Pfortader mit dem blut aus der Bauchhöhle, aus den Venen des Magens, Darmes, Pankreas und der Milz in die Leber geschleust wird, entscheidet über das wohl und Wehe der Leberfunktion.
„Die degenerative Leberverfettung“ wird im folgenden Kapitel in diesem Zusammenhang neu beleuchtet. Ein Sohn eines Metzgermeisters, den ich als Patient zu betreuen hatte, berichtete mir: „ An der Beschaffenheit der Darmfette sehe ich, ob der Darm gut ist.! Wenn dieses Fett hart ist und bröckelig, dann reißt der Darm und ist nicht zu gebrauchen.“
Dieser Darm ist unbrauchbar, auch zur Erfüllung seiner biologischen Funktion.
Funktionsschwäche der Darmschleimhäute und weitere Belastung mit unbiologischen, schwer löslichen, schwer transportablen Nahrungsfetten bewirken den circulus vitiosus, die Symptome, die die Medizin als unheilbar ansah, weil diejenigen Fachleute der Fettwissenschaft, die diese Zusammenhänge einsahen, für sich persönlich finanzielle nachteile fürchteten, wenn die Zusammenhänge bekannt würden.
Magen- und Darmfunktion benötigen die schleimbildenden, leicht mit Eiweiß reagierenden weich machenden biologischen ungesättigten Fette. Sie werden durch unbiologische Fette, denen Oberflächenaktivität und Dipolarisierbarkeit fehlen, bis zur Erschlaffung der gesamten Funktion, belastet.

Die Auswirkungen des Fettstoffwechsels auf Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse als Funktionseinheit.

Wer leber-galle-krank ist merkt,
1. daß diese beiden Organe funktionell nicht zu trennen sind,
2. daß die Sache etwas mit Nahrungsfett zu tun hat.

„Fett ist schwer verträglich“ , so glaubten Arzt und Patient festzustellen und man folgerte, eine fettarme Nahrung sei angezeigt.
Aber warum ist die Leber funktionsuntüchtig geworden? Die Tatsache, daß die Leber eine ganz wesentliche rolle beim Fettstoffwechsel zu erfüllen hat, ist bekannt. Warum gibt es Stauungen in der Galle, die bis zu Ablagerungen der empfindlich störenden Gallensteine
führen? Die heute übliche Parole, der Patient hat zuviel Fett gegessen, soll die eigentliche Ursache verschleiern! Es liegen seit Jahren wichtige Feststellungen darüber vor, daß bei Verwendung von Leinöl die achtfache Menge des heute üblichen Fettverbrauchs gegeben werden kann, ohne daß die geringsten Störungen auftreten. Die richtige Wahl des Fettes ist entscheidend für die so wichtige Funktion der Leber im gesamten Fettstoffwechsel.

Die Leber erhält über die Pfortader das venöse Blut, das mit Nährstoffen und Stoffwechelprodukten aus Magen und Darm und mit den Abbauprodukten aus der Milz beladen ist. Die Leber kann daher als wichtiger Umschlaghafen im Substanztransport des Stoffwechsels bezeichnet werden. Zu dieser Funktion gehört so mancherlei Umgruppierung, auch die Neubildung von biologischem material, die besonders im meristematischen Gewebe der Leber intensiv ist. Zu den Grundlegenden Bausteinen für jede Zellbildung gehören die hochungesätigten Fette und die schwefelhaltigen Eiweißanteile. Diese beiden sehr reaktionsfähigen Substanzen sind wesentliche und konstante Bestandteile einer jeden funktionsfähigen Zelle, sowie der lebenden Masse ganz allgemein, sie sind daher unerlässlich für die geordnete Zellteilung und somit für jedes Wachstum. Gerade die Neubildung von Zellen ist aber in der Leber besonders intensiv. Nur das Vorliegen der Lipoproteine, der Vertreter aus dem Bereich der Eiweiß- und Fettnahrung, deren große Oberflächenaktivität und starke Assoziationskräfte ihre Reaktionsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit bedingen, erhält alles Gewebe elastisch und geschmeidig. Verhärtungen der Leber, die heute so oft als böses
Symptom beobachtet werden, treten nur dann auf, wenn das erweichende, das strukturgebende Prinzip, wenn die richtigen Fette fehlen. Feste, harte, unpolare Fette, aber sind für die jugendlich zarte Leberzellen unerträglich. Leberverfettung, das Sichtbarwerden der Fettablagerungen, gilt als Leberdegeneration. Aber Fett wird dringend benötigt und bei geschwächter Leber erst recht. Sie bedarf der elektronenreichen Lipoide, die für die gesamte Funktion neue Aktivierungsenergie vermitteln. Es wurde schon erwähnt, daß die Leber besonders in der Lage ist, viel zugeführtes Fett zu binden, auch zugeführte Fettsäuren.
Wenn nun bei vielen Störungen der Leberfunktion Fett als krankhaftes Symptom abgelagert wird, so handelt es sich in der Praxis meist um diejenigen Fette, die an sich durch ihren eigenen Charakter die Aussonderung aus dem lebenden Substrat bedingen, da sie durch mangelnde Anpassungsfähigkeit und fehlenden Dipolarisierbarkeit, also auf Grund ihrer elektrischen Schwerfälligkeit stören. In einigen wenigen Fällen kann diese Ausscheidung von Fett aus dem Lebergewebe auch dadurch bedingt sein, daß Substanzen zugeführt werden, die zur Proteolyse der Lipoproteine führen. Auf Seite 30 haben wir diese Zusammenhänge in ihrer grundsätzlichen und allgemeinen Bedeutung aufgrund der „krypto-chemischen“ Gegebenheiten erörtert. Die Leber ist nun besonders reich an Lipoproteinen mit den sogenannten „verborgenen Fetten“, die in der krypto-ionischen“ Assoziation vorliegen. Mit der Hilfe von Tetrachlorkohlenwasserstoff wird im Tierversuch innerhalb kurzer zeit diese „Fettleber“ erzeugt. Auch andere Substanzen, die in voranstehenden Kapiteln als proteolytische Substanzen beschreiben wurden, wie z. B. Azofarbstoffe, narkotische Mittel sowie Paraffine sind in der lage, „fettige Degeneration“ der Leber zu erzeugen. Die Zufuhr der hydrierten, gehärteten Fette, die einerseits aufgrund ihres physikalisch-chemischen Verhaltens durch ihre Lösungsaffinität proteolytisch auf die Lipoproteine einwirken, andererseits selber als Fett ausgesondert und abgelagert werden, sind natürlich in besonderem Umfang in der Lage, die fettige Degeneration der Leber hervorzurufen und sie dadurch funktionsuntüchtig zu machen.
Das Problem der fettigen Degeneration spielt bei Herzinfarkt die entscheidende Rolle, ebenso bei Rheuma. „Fettige Degeneration“ stellt das Kernproblem der Medizin heute dar und ist in allen Fällen auch in den mannigfaltigsten Variationen und Lokalisationen in seiner Wurzel in unserer Zeit ein markantes Zeichen für die umfassende Bedeutung des Fettsyndroms.
Zum Guten wie zum Bösen, als aktivierendes, lebensspendendes Prinzip wie als hemmendes allmählich tötendes, erstickendes Prinzip ist die Reichweite der Fette ungeheuer groß. Ihr Aktionsradius erstreckt sich über das gesamte Epithel von der zentralen wichtigen und größten Drüse, der Leber, bis hinein in alle Kapillaren des Gefäßsystems und die äußeren Anteile des Epithels , die gesamte Haut. Die Stauungen der an schwefelhaltigem Eiweiß reichen Galle werden durch Zufuhr der hochungesättigten Öle als lösendes Prinzip bald behoben. Auch hier ist die Assoziation der positiv aufgeladenen schwefelhaltigen Eiweißverbindungen mit den gegenpolig aktiven hochungesättigten Fettsäuren entscheidend wichtig Diese sind auch zur Auflösung der in Gallensteinen abgelagerten Cholesterine fähig.
Natürlich spielt die vorsichtige Dosierung nun eine Rolle. Aber fest steht zunächst, daß der Leber-Galle-Kranke unbedingt der Zufuhr guter Fette bedarf. Die rein pflanzliche Herkunft der Fette ist noch keine Garantie für das leber- und gallefreundliche Verhalten. Das früher bei Gallensteinen häufig angewandte Olivenöl soll heute weitgehend versagen. Die hochungesättigten Fettsäuren werden hier benötigt. Bei einem absoluten Mangel an diesen versagt auch das Olivenöl, ebenso Pflanzenmargarine. Am günstigsten, der Leber und Galle am willkommensten ist Leinöl oder leinölhaltiges speisefett wie z. B. Diäsan. Wichtig ist, daß Öle, von denen die Leber durch falsche Eßgewohnheiten entwöhnt worden war, allmählich in steigender Dosierung wieder zugeführt werden. Zweckmäßig gibt man die Fette in wasserlöslicher Form, gleich mit Eiweiß vergesellschaftet. Am besten bekömmlich ist zunächst die Form, wie Leinöl in der natur vorkommt, nämlich als Leinsaat. Diese sollte aber nicht als verdorbene Ware angeboten werden. Gute Leinsaat, geschrotet, in schmackhafter, leicht bekömmlicher Form, Leinsaat auch bei Vorliegen von Leber- und Gallekrebs liegt im LINOMEL vor. Nach einiger Zeit - allgemein schon nach wenigen Tagen – kann man mit der Zufuhr der biologisch wichtigen Fett-Eiweiß-Nahrung in Form der Öl-Eiweiß-Kost beginnen. Innerhalb von wenigen Tagen fühlt der Patient, wie das kranke Organ sich durch die Zufuhr der lebensnotwendigen Fette erholt, nur weil ihm endlich die Nahrung zugeführt wird, deren es so dringlich bedurfte. Die Bauchspeicheldrüse ist unlösbar mit dem Fettstoffwechsel verbunden. Ein Sekret des Darmes wirkt aktivierend auf die Absonderung des Pankreassaftes, dessen Produktion außerdem auch von der im Mund einsetzenden Verdauung bereits angeregt wird. Die Pankreaslipase, die durch die Galle aktiviert wird, spielt nun eine ganz entscheidende Rolle bei der Fettverdauung, beim Abbau und Transport der Fette. Überlastung der Bauchspeicheldrüse, die in der Bauchhöhle unmittelbar hinter dem Magen liegt und deren Funktionsausfall ganz eindeutig vermehrte Ausscheidung von unverdautem Fett bewirkt, ist ein Symptom unserer Zeit. Überbelastung der Pankreasdrüse bis zur Erschöpfung und Bildung des Tumors im Pankreas ist heute häufiger zu beobachten denn je. Auch die Zuckerkrankheit ist ein Fettsyndrom wie der gesamte Komplex der Pankreatitis. Die Tatsache, daß die gesamten Störungen in dieser Funktionseinheit Leber-Galle-Pankreas bei diesem Oberbauchsyndrom eine gemeinsame Ursache im Fettstoffwechsel haben, wurde bisher nicht berücksichtigt. Dies betrifft aber sowohl den exokrinen Anteil der Pankreas, der den Pankreassaft sezerniert als auch die endokrinen Drüsen. , die als Langerhanssche Inseln bekannt sind, weil sie beim Zuckerkranken eine erhebliche Rolle spielen. Ihre Unterfunktion beim Zuckerkranken ist bekannt. Aus diesen Zellen eines gesunden Tieres stellt man das Insulin her, das dem Zuckerkranken kurzfristig Hilfe bringt, aber keine Kausaltherapie. Beginnt man beim Zuckerkranken mit der Verabreichung von Insulin, so erlahmt die Eigenproduktion von Insulin bald vollständig. Die Oxidationsvorgänge sind beim Zuckerkranken vermindert und werden durch laufende Insulininjektionen nicht gebessert, sondern weiter beeinträchtigt. Die gesamte Nahrungsverwertung wird durch Insulininjektionen nicht normalisiert, lediglich Blutzucker und Zuckerausscheidung werden in erträglichen Grenzen gehalten. Die Fettmenge wird dem Patienten von der Klinik vorgeschrieben, leider wird der Art des nahrungsfettes keine Beachtung geschenkt. Dies ist aber der entscheidende Faktor. Wird beim schweren Diabetiker das nahrungsfett im Sinne der Öl-Eiweiß-Kost umgestellt auf hochungesättigte Fettnahrung und Ausschaltung der Ballastfette und derjenigen Gifte die den Fettstoffwechsel drosseln, so tritt fast immer tatsächliche Gesundung des zuckerkranken Patienten ein. Die Störung im Zuckerstoffwechsel des Diabetikers ist eine der Auswirkungen, die von einer Sekrethemmung im Pankreas durch falsche nahrungsfette abhängt. Bei der zentralen Bedeutung der Bauchspeicheldrüse für den Fettstoffwechsel und für die gesamte Funktionseinheit Leber-Galle-Pankreas dürfte es nicht allzu abwegig sein, die Störung auch dieses Teiles der Bauchspeicheldrüse, der Langerhansschen Inseln, als Störung, die vorwiegend im Fettstoffwechsel begründet ist, zu erkennen. Dies gilt um so mehr als die darniederliegende Bio-Oxydation wichtige Kriterien für diese Tatsache liefert. Die Untersuchung der Blutlipoide bei Diabetikern bestätigte diese Erwartung. Die Anwendung dieser Erkenntnisse in der Ernährungstherapie bei Zuckerkranken bewies, daß auf diesem Wege, also durch Normalisierung des Fettstoffwechsels, Kausaltherapie, entscheidende und anhaltende Hilfe möglich ist. Die Funktionseinheit Leber-Galle-Pankreas gibt bei auftretenden Störungen sowie bei der Normalisierung durch geordnete Nahrungsfette Zeugnis dafür, wie umfassend der Fettstoffwechsel alle Organe und jede Lebensfunktion beeinflusst und beherrscht.

Die Auswirkungen des Fettstoffwechsels auf das Lymph- und Gefäßsystem

Bei dem Begriff Gefäßsystem denkt man in erster Linie an die blutführenden Gefäße.
Die Lymphgefäße werden im allgemeinen und auch hier gesondert aufgeführt. Die großen Lymphstämme der unteren Körperhälfte vereinigen sich etwas vor dem zweiten Lendenwirbel zu einem großen Lymphraum, der Lymphzysterne. Die darin enthaltene Lymphflüssigkeit stellt eine milchig weiße Fettemulsion der vom Darm resorbierten Fette dar. Das sich daran anschließende Stromgebiet heißt Hauptlymphstamm oder „Milchbrustgang“. Nach einer Fettmahlzeit ist sein Inhalt reich an Fett und milchig weiß.
Das netz der Lymphgefäße ist außerordentlich weit verzweigt und stark mit Lymphknoten durchsetzt.. Diese Lymphknoten sind kleine Organe, Lymphdrüsen, die in diesem Gefäß als Filter dienen. Alle Organe, Leber, Galle, Magen, Milz sind von einem feinen Netz der Lymphgefäße mit den zahlreichen regionären Lymphknoten umspannt und durchsetzt. Ob es sich um das Gefäßnetz der Kopfhaut und des Gesichtes handelt oder um das der Gekröse im Bauraume, überall liefern Lymphleitungen und Lymphknoten ein anschauliches Bild für die weit verzweigte, alles umschließende Funktion des Fettstoffwechsels, und kaum ein anderes anatomisches Bild ist so geeignet zur plastischen Darstellung des Satzes: Fette sind die alle Lebensfunktionen beherrschenden Substanzen. Sind nun diese feinen Organe des Fettransportsystems Lymphbahn, zu sehr belastet, zeugen Schwellungen von der Überlastung und Funktionsstörung oder die Lymphgranulomatose , die Wucherung der Lymphknoten von einer „unheilbaren“ Krankheit, weil man mit den derzeitig in der Medizin benutzten therapeutischen Mitteln nicht weiterkommt, ist es dann abwegig, wenn man das Augenmerk auf die Fettstoffe, die Beschaffenheit des nahrungsfettes lenkt? Lymphgranulomatose gilt als eine Art Krebs. Es trifft bei der Beurteilung auch dieser „Wucherung“ zu, was ich in dem Kapitel über Wachstum und Wucherung als Fettsyndrom ausführe Bei keiner Art von Krebs aber ist es wohl so offenbar, welche Substanz ursächlich mit seiner Entstehung in Verbindung steht. Berücksichtigung des Fettstoffwechsels, des richtigen nahrungsfettes bringt auch diesen Kranken Hilfe. Besser als alle Therapie wäre allerdings Erhaltung der gesunden Fettnahrung, die im Gefäßsystem des Fettstoffwechsels, dem Lymphsystem, verarbeitet werden kann.
Die Tatsache, daß Lymphbahn und Lymphdrüsen bei der Abwehrreaktion eine erhebliche Rolle spielen, weiß auch der Laie. „Mandeln“ sind Drüsen im Lymphsystem. Wenn die Mandeln angeschwollen sind, stimmt irgend etwas im Organismus nicht Es ist aber absolut unrichtig, dieses Organ, die geschwollenen Mandeln, zu entfernen, weil sie zu groß geworden sind, weil sie wuchern. Das hieße, die Polizei entfernen, wenn es in einem Versteck von Autobahnräubern durch das Auftreten der Polizei zu Unruhen kommt. Vergrößerte Mandeln sind ein Zeichen dafür – so paradox das klingt – daß ein Wuchsstoff fehlt. Die alten Zellen können nicht abgestoßen werden, weil die hochungesättigten Lipoide fehlen, die beim Neubau und der Individualisierung und Abstoßung des alten Materials wichtig sind. Gleichzeitig erlahmt dann wie schon Warburg festgestellt hat, die Sauerstoffaufnahme und die batericide Kraft dieses Organs. Auch bei hohem Verschleiß an biologisch wertvollen Lipoiden, etwa bei Erkrankung, Fieber, Überanstrengung kann dieses Symptom auftreten. Bei Kindern ist dieses Symptom heute besonders häufig, weil sie mit dieser biologischen Fettnahrung, die sie in den Jahren des Wachstums und der Entwicklung noch dringender als der erwachsene Mensch brauchen, nicht ausreichend versorgt sind. Bei geschwollenen Mandeln oder sonstigen Belastungen des Lymphsystems hilft am besten die Zufuhr der niedrig viscösen Fette, z. B. des Leinöls, das durch Verhaftung an Eiweiß noch leichter löslich, ja wasserlöslich wird.
Die Bedeutung der wasserlöslichen, der verborgenen Fette hat der große Lipoid-Forscher Icar Bang bereits geahnt. Er schreibt von den so wichtigen hochungesättigten Fette, die zur Anlagerung an Eiweiß, zur Bildung der wasserlöslichen Assoziate und der „Holofermente“, geeignet sind, liegen in der wässrigen Phase des Lymphe in erhöhtem Maße vor. Die Lymphe wird auch in die Blutgefäße und direkt ins Herz weitergeleitet. Betrachten wir kurz die Bedeutung des Gefäßsystems. Bereits bei der Entwicklung eines jungen Embryo“ ergeben sich aufschlußreiche Zusammenhänge, die für alles Wachstum und Leben geltende Rahmenbedingungen erkennen lassen. Die Prinzipien der Zusammenhänge zwischen aktiven und passiven Wachstumsvorgängen und dem Stoffwechsel gelten sowohl bei der embryonalen Entwicklung als im postnatalen (nach der Geburt) Leben. Nur sind im embryonalen Leben Wanderung der Stoffwechselzentren und Gestaltungsbewegungen intensiver, stärker ausgeprägt und in ihren Prinzipien klarer erkennbar. Zwar hat auch die Anatomie wie die übrige Medizin, oder vielleicht letztere auf ersterer fußend, bisher die funktionellen Zusammenhänge zu sehr außer acht gelassen. Die dynamischen Zusammenhänge zwischen Entwicklungsbewegungen und Gestaltungsvermögen und hämo- (Blut)dynamischen Faktoren im Gefäßsystem sind erst in letzter Zeit erkannt worden.
Durch das Serienschneiden von Embryonen, die Aneinanderreihung von Zustandsbildern in verschiedenen Entwicklungsstufen wurden wichtige Erkenntnisse gewonnen, insbesondere über die so wesentlichen Zusammenhänge zwischen Stoffwechselfeld, Stoffwechselbewegung und Lebensfunktion und Wachstum schlechthin. In normalen Entwicklungsgeschehen in der Frühentwicklung sind Entwicklungsvorgänge und Leistungsvermögen im Gefäßsystem entscheidend für die grundlegende Entwicklung des Embryos. Im Folgenden seien aus der Fülle des Materials nur ein paar Beispiele genannt: In den ersten 4 Wochen ist im Embryo die Gehirnanlage im Wachstum vorherrschend. Sie ist durch Blutgefäße gut versorgt. Das Längenwachstum des Gehirns bestimmt das Gesamtbild. Durch das starke Vordringen des Vorderhirns wird in diesem die Gefäßversorgung und damit die Nahrungsversorgung gefährdet. In der 5. und 6. Entwicklungswoche, bei einem etwa 4 – 6 mm großen Embryo zerreißt schließlich der zwischen Herz und Hirn gelegte Gefäßkorb. Sofort verändern sich die Gestaltungsbewegungen in der Kopfregion. Der nun besser mit Blut und Nahrung versorgte, mehr basalgelegene Teil entwickelt sich stärker und übt einen formativen Einfluß auf die Ausrichtung des Embryo, also die gesamte Aufrechte Gestalt aus. Die Ausrollung des Embryo, die Wanderung des Herzens aus der Halsregion in den Brustraum, stehen unter diesem Einfluß der veränderten Blutversorgung und Wachstumsverhältnisse, z. B. im Vorderhirn. Natürlich sind noch alle möglichen Einflüsse, Auswirkungen und Zusammenhänge zu beachten. Gerade die funktionelle Anatomie sieht niemals nur einen Bereich des Organs als einen gesonderten Teil an. Im Rahmen dieser Ausführungen soll an einem Beispile deutliche werden, wie stark die Versorgung über das Gefäßsystem als dynamischer Faktor bei allen Wachstums- und Lebensvorgängen gestaltend mitwirkt.
Daß die Beschaffenheit des Nährsubstrates in diesen Leiterbahnen eine Rolle spielt, ist im Rahmen dieser Darlegung wiederholt betont worden.


Die Auswirkungen des Fettstoffwechsels auf die Hautfunktion

Betrachet man die Lokalisation der Krebsgeschwulste, so erkennt man, daß die bösartige Geschwulstbildung im Grunde immer mit dem Epithel, d. h. mit der äußeren und inneren Hautpartie verbunden ist.
Studiert man die Rolle dieses Epithels bei der embryonalen Entwicklung ein wenig genauer, so offenbart sich die umfassende Bedeutung dieses Epithels nicht nur für die Ausbildung der äußeren Haut und der inneren Hautpartien im Mangen und Darm , diese Epithelfunktion erstreckt sich auch auf die so wichtige Funktion der innersekretorischen und exkretorischen Drüsen. Es ist also im Grunde gar nicht so verwunderlich, daß die Behandlung der Hauterkrankungen genauso therapieresistent ist wie die Erkrankung an Carcinom. Die Bedeutung der Linolsäure, der hochungesättigten Fettsäure für Hauterkrankungen ist schon relativ frühzeitig erkannt worden, viel früher als die eigentliche Bedeutung der Linolsäure für die gesamte Lebensfunktion. Die Tatsache, daß Mangel dieser hochungesättigten Fettsäuren Hautschädigungen hervorruft, wurde schon 1930 von Burr und Burr eingehend studiert. Zunächst versuchte man, durch äußere Anwendung dieser Fettsäuren die haut zu bessern. Ein gewisser günstiger Einfluß ging zwar auch bei einer derartigen Anwendung von diesen Fettsäuren aus. Nach meinen Untersuchungen über den Lipoidnachschub in der lebenden menschlichen haut war es mir aber vollständig klar, daß die gesunde Hautfettung von innen her erfolgen muß. Die Eigentliche Funktion der Fette kann durch äußere Anwendung in den Hautpartien nicht zur vollen Entfaltung kommen. Der normale Weg dieser Fettsäuren in den Hautpartien nicht zur vollen Entfaltung kommen. Der normale Weg dieser Fettsäuren in den Hautpartien und in der Basalschicht, in der die ständige Neubildung de Hautzellen erfolgt, verläuft in umgekehrter Richtung. Die Blutkapillaren bringen die Nahrungsstoffe bis zur Basalschicht der äußeren Haut. Die eigentliche Haut, das Epithel ist nicht mehr durchblutet. In dieser Basalmembran müssen nun die Fett- und Eiweißstoffe, die zum neuen Aufbau der Hautzellen unmittelbar über dieser Basalschicht im stratum germinativum erforderlich sind, vorliegen. Fehlt es hier am Nachschub der notwendigen Substanzen, dann stockt die Neubildung der Zellen und –das ist wesentlich – die überalterten Zellen können nicht in der richtigen Weise abgestoßen werden. Die Lipoide sind bei der Abschürung der Tochterzelle zur Membranbildung unerlässlich, Ihr Fehlen bedingt, daß bei der Mitose die letzte Stufe, die Zellteilung nicht zustande kommt.. Es ergibt sich eine Anhäufung von Stoffen, die der Organismus zur Ausscheidung bestimmt hat. Da mit dem Fehlen der eben gekennzeichneten Fettstoffe auch eine verminderte Atmung, einer verminderte Sauerstoffbilanz verbunden ist, ist der Fettstoffwechsel der haut grundlegend wichtig für eine gesunde Hautfunktion. Bei Fehlen der biologischen Fette und bei Unterbilanz an Sauerstoff ist das Potential der Haut verändert, und es entsteht ein günstiger Nährboden für alle möglichen krankhaften Keime.
Sind die in diese Hautpartien gelangenden Fette unbiologisch, zu hoch molekular, so gibt es Stauungen. Die Talgdrüsen, die eine haut unschön und ungesund erscheinen lassen, kommen durch unbiologische Fettnahrung zustande. Auch der Wasserstoffwechsel ist auf`s Engste mit der Verbrennung der ungesättigten Fette verbunden. Die Wasserausscheidung wird durch ein in seiner Funktion geschwächtes Epithel gestört. Der Wassertransport ist ja von der Beschaffenheit der Lipoidmembranen abhängig. Die Wasserrentension im Gewebe beeinträchtigt wiederum die Funktionstüchtigkeit. Diese behinderte Wasserausscheidung ist aber nicht, wie man in der Medizin heute überbetont, ausschließlich eine Frage des Kalium-Natrium-Gleichgewichts, also Kochsalzschäden. Es kann im Experiment nachgewiesen werden und wurde schon um die Jahrhundertwende von verschiedenen Forschern betont, daß richtige Fettnahrung Kochsalzschäden kompensieren kann.
Der gesamte Wasserhaushalt, auch die Wasserausscheidung durch die Hautpartien einschließlich in der Lunge, ist somit in erster Linie abhängig von einer Fettnahrung, die die lebensnotwendigen hochungesättigten Fette enthält und unbiologisch gehärtete und hochmolekulare, gegen Sauerstoff stabile Fette vermeidet.
Die Auffassung, daß bei Hauterkrankungen das Nahrungsfett oder Schweinefett zu meiden ist, enthält nur die halbe Wahrheit, die in ihrer Konsequenz zu einer fehlerhaften Ernährung des Patienten führt. Bei Personen, die an derartigen Hauterkrankungen leiden, konnte ich in der Praxis beobachten, wie schnell und eindeutig eine wirksame Hilfe möglich ist. Es ist eine Nahrungsumstellung erforderlich, die den gesamten Stoffwechsel betrifft im Sinne dieser Ausführung. Nicht nur Ausschaltung der schädlichen Fette ist notwendig, sondern auch die Zufuhr der lebenswichtigen ungesättigten Fette als Nahrungsfett.
Der erste Patient, der mir zur Erprobung und Realisierung meiner Forschungsergebnisse in einer ärztlichen Praxis übergeben wurde, war ein 10 Monate alter Junge. Drei Kliniken hatte der kleine Bub bereits passiert wegen „Ernährungsstörungen“. Niemand konnte ihm helfen. Schwach und elend hing sein Köpfchen zur Seite. Die gesamte Haut von Kopf bis Fuß, Ärmchen Brust und Rücken des kleinen Patienten waren mit so genannten Ekzemen bedeckt. Es gab kaum eine gesunde Hautpartie. Die Eltern waren in größter Sorge um diesen ersten Stammhalter. Mein erster Gedanke: Quark und Leinöl würden hier helfen. Aber wie konnte ich diesem Kleinen, so labilen Magen Quark und Leinöl zumuten. Nach längerer Überlegung kam ich auf den Gedanken, ganz frisch geschrotete Leinsaat mit etwas Honig zu vermischen, heute im Reformhaus zu haben als Linomel, und dieses Gemisch dem kleinen mit Milch als Nahrung zu geben. Es war erstaunlich zu beobachten, wie begierig dieser 10 Monate alte Bub diese Nahrung einschlürfte, obwohl er bis zur Stunde alle ihm angebotene Nahrung konsequent verweigert hatte. Mit großer Gier sog der kleine Sprössling Tag für Tag und Mahlzeit für Mahlzeit diese Nahrung ein. Natürlich fügten wir danach auch frische Säfte, Banane und ähnliche Nahrungsmittel hinzu. Innerhalb von wenigen Tagen erholte sich die Haut ganz offensichtlich, aber nicht nur die Haut, der Vater bestätigte, wie die Augen des Kindes plötzlich zu strahlen begannen. Der kleine Knirps, der bis dahin schwach und elend in seinem Bettchen gelegen hatte, stand bald auf und quiekte vor Vergnügen. In wenigen Wochen war die gesamte Haut in Ordnung und die Ernährungsstörungen behoben……

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Weitere Links dazu z.Bsp.:

http://www.medizin-atlas.de/ernae01.htm
http://www.homeopathy.at/artikel/leinoel.htm
« Letzte Änderung: 25. Januar 2008, 14:42:26 von Medizinmann99 »
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Re: Öl-Eiweißkost nach Johanna Budwig
« Antwort #1 am: 27. Mai 2006, 18:38:25 »

Leinöl und das Buch / die Bücher von Johanna Budwig "Das Fettsyndrom" ist/sind in Deutschland z. Bsp. über Naturwaren Bloching

Thomas Bloching
Birkenweg 3
72250 Freudenstadt
e-mail: [email protected]
Telefon 07441/2877
Fax. 07441/85765
zu beziehen.
In der Emailadresse das KEINSPAM manuell weglöschen.

Eine aus meiner subjektiven Sicht noch bessere Leinölqualität - obwohl das von Bloching bereits sehr gut ist!  - habe ich bei der Ölmühle Fandler in Österreich gefunden:
http://www.fandler.at/
« Letzte Änderung: 16. September 2007, 15:28:57 von Medizinmann99 »
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Re: Öl-Eiweißkost nach Johanna Budwig
« Antwort #2 am: 29. Januar 2007, 19:37:47 »

« Letzte Änderung: 22. April 2007, 12:44:54 von Medizinmann99 »
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Re: Öl-Eiweißkost nach Johanna Budwig
« Antwort #3 am: 22. April 2007, 12:39:48 »

Habe dies hier soeben im englischen Parallelforum gefunden:

------------------------------------
http://p075.ezboard.com/Not-a-cure-but-i-find-it-works--just-tastes-bad/fgilbertswebfrm3.showMessage?topicID=219.topic
------------------------------------
operor

Not a cure but i find it works - just tastes bad! I was recently diagnosed with GS (after two years of tests), but I had tried to develop coping mechanisms for the stomach cramps, tiredness, bone pains, etc. Then a herbalist put me on large doses of olive oil (around two table spoons a day, for three months), and no fatty dairy food including cheese. The effect was amazing, within two months the pain had gone and by the third I had what I can only consider is ‘normal’ energy levels which felt great. I thought this was all odd but it worked. Now I self regulate, so when I feel the effects I cut back on dairy and increase my olive oil intake.

Has anyone else tried it?
------------------------------------

Für mich ein Hinweis darauf, daß an der Leinölsache was dran ist. Wenns schon mit Olivenöl funktioniert dann funktionierts mit Leinöl erst Recht, weil Leinöl ist das "hochwertigere Öl".

Wobei - wohlgemerkt - Olivenöl ist auch nicht zu verachten!! Man muß allerdings sehr auf die Qualität achten, die Olivenöle werden regelmäßig vom Konsumentenschutz geprüft und die Ergebnisse sind jedesmal ziemlich "durchwachsen". Am Besten Konsumentenschutzberichte lesen. Es kommt oft vor daß teure Öle qualitativ schlecht sind und nicht so teure sehr gut. Das liegt daran, daß halblegale Betrüger gerne auf den "Preis als Qualitätsmaßstab" Effekt setzen, weil die Leute sich denken, wenns teuer ist, dann müsse es was sein. Einen gewissen Mindestpreis muß Olivenöl aber haben, sonst taugt es nichts.

Beim Leinöl ists übrigens ähnlich. Sehr gute Bezugsquellen dafür stehen bereits hier in diesem Thread oben.
« Letzte Änderung: 26. Februar 2008, 23:40:52 von Medizinmann99 »
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Re: Öl-Eiweisskost nach Johanna Budwig
« Antwort #4 am: 11. September 2007, 21:52:53 »

« Letzte Änderung: 24. Februar 2008, 17:37:13 von Medizinmann99 »
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Petra

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Re: Öl-Eiweisskost nach Johanna Budwig
« Antwort #5 am: 11. September 2007, 22:48:05 »

Hallo, ;)

Interessante Seite zur Öl-Eiweißkost:
http://www.cysticus.de/leinoel.htm

Wie bereits erwehnt, ist die Quallität der Öle äußerst wichtig.
Auf den Seiten der Links wird ein bischen der Unterschied zwischen "kaltgepressten Ölen" und "raffinierten Ölen" beschrieben:

http://www.dgfett.de/fginfo/qualitaetskriterien_november2006.pdf

http://www.novafeel.de/ernaehrung/fette/speiseoele.htm

Viele Grüße Petra
« Letzte Änderung: 12. September 2007, 15:37:51 von Petra »
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Re: Öl-Eiweisskost nach Johanna Budwig
« Antwort #6 am: 12. September 2007, 15:28:08 »

Hallo,

diesen Link habe ich gerade von jemandem zugesandt bekommen:
http://www.kfs-medizin.at/kuklinski/nahrungsfett.pdf

Der ist auch sehr wichtig und lesenswert in dem Zusammenhang.

Liebe Grüße

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Re: Öl-Eiweißkost nach Johanna Budwig
« Antwort #7 am: 15. September 2007, 07:25:18 »

Hallo Medizinmann,

dein Link funktioniert nicht:

http://www.provitas.org/InfoTexte/Leinoel.htm

VG hope
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Re: Öl-Eiweisskost nach Johanna Budwig
« Antwort #8 am: 15. September 2007, 12:21:19 »

Hallo,

ja ich weiß deswegen habe ich oben die gesamte damalige HTML Seite abgespeichert und an den Beitrag angehängt (siehe oben). D.h. Du brauchst nur oben aufs Attachment zu klicken.

Ich kenne ja das Internet und weiß, daß es sich ständig verändert wichtige Informationen sollte man deswegen möglichst immer komplett irgendwo abspeichern, weil sonst gehen die Links nicht mehr nach einiger Zeit weil die Seiten sonstwohin übersiedeln und dann ist auch die Information nicht mehr verfügbar.

Du kannst die HTML Seite auch von dort downloaden:
http://meulengrachtforum.altervista.org/forum/dlattach.html;topic=43.0;attach=178

Liebe Grüße

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Bezugsquelle Leinöl/ Bloching
« Antwort #9 am: 17. September 2007, 16:49:54 »

Hallo Medizinmann,

erhielt heute folgende Email:

 >
> Wir führen seit 1 Jahr kein Leinoel mehr.. Mfg. w.Bloching


Gibt es noch andere qualitativ gute Bezugsquellen für Leinöl in Deutschland?? Nicht so einfach heraus zu filtern, welche Angebote gut sind oder nicht

VG hope
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Re: Öl-Eiweisskost nach Johanna Budwig
« Antwort #10 am: 17. September 2007, 17:30:14 »

Hallo,

na großartig  :-thinking

Ich bestelle meines ja immer über Fandler Öle in Österreich deswegen habe ich da nichts mitgekriegt.

Hast Du den Bloching auch gefragt ob er eine sonstige gute Bezugsquelle für Deutschland kennt? Wenn nicht dann mach das bitte.

Ich kenne nämlich sonst auch keine und ich stimme zu, lol, das wird ja wieder herzallerliebst einfach das rauszufinden...

Liebe Grüße

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Re: Öl-Eiweisskost nach Johanna Budwig
« Antwort #11 am: 17. September 2007, 18:19:16 »

Hallo, ;)

Entschuldigung, wenn ich meinen "Senf" dazu gebe!   :-?

Ich besorge mir meine Öle aus dem Ökoladen entweder von "Rapunzel":
http://www.rapunzel.de/download/olinfo.pdf

oder von "Demeter":
http://www.naturataspielberger.de/index.htm
Hier auf "Naturata" klicken, dann auf Produkte, dann Öle, dann auf Premiumlinie, dann auf Leinöl klicken.


"Rapunzelöle" sind etwas preiswerter wie die von "Demeter"

Bei den Links kannst Du dir einige Infos zu den Marken nachlesen, auch über die Öle.


Viele Grüße Petra
« Letzte Änderung: 17. September 2007, 18:43:16 von Petra »
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Bezugsquelle Leinöl Deutschland
« Antwort #12 am: 19. September 2007, 19:37:05 »

Hallo Medizinmann,

Herr Bloching teilte mir seine Beugsquelle in Deutschland für Leinöldosen mit:

Leider finde ich die Website nicht sehr ausführlich

http://www.reform-oelmuehle.de/shop/

VG hope
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Re: Öl-Eiweisskost nach Johanna Budwig
« Antwort #13 am: 19. September 2007, 20:17:37 »

Hallo Hope,

stellt sich die Frage ob die Qualität dort passt. Hm ich meine wenns der Bloching empfiehlt sollte es so sein. Wirst Du eine Bestellung dort machen?

Liebe Grüße

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Re: Öl-Eiweisskost nach Johanna Budwig
« Antwort #14 am: 20. September 2007, 06:52:29 »

Hallo Medizinmann,

als ich die Website von der reform oelmuehle sah, kamen mir auch Zweifel bezügl. der Qualität.
Frau Schray von der reform ölmühle teilte mir mit, dass Herr Bloching mit Frau Buttwig eng zusammen arbeitete und bei ihr das Öl bestellte.

Ich habe mir erstmal 500ml Leinöl in Dose bestellt. Aber woran erkenne ich, ob es eine gute Qualität ist??? Am Geruch????

Ich werde mit Ihr einmal über Ihre Website sprechen, da sie wenig aussagekräftig ist. Der Preis für das Leinöl ist nun mehr als günstig 8), jedoch ist die Qualität entscheidend.



VG hope
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